Tage wie dieser…

Heute ist einer dieser Tage, die ich gerne streichen würde. 😦

Gestern hatte ich schon so eine Ahnung. So ein Bauchgefühl. Ich hatte irgendwie keine Lust zum Yoga zu fahren.

Heute morgen dann der erste Hinweis. Kind 1 hatte Bauchschmerzen. So schlimm, dass sie nicht in die Schule gehen konnte. Ich hätte zu Hause bleiben sollen, aber nein ich wollte trotzdem zum Yoga. Also nehme ich halt zwei von drei Kindern mit.

Kind 2 war nicht begeistert, dass sie nun alleine in die Schule muss. Das hat den Morgen noch etwas gewürzt. Wir waren dann etwas knapp an der Schule und ich war dann auch knapp am Bahnhof. Leider fällt mir kurz bevor wir den Bahnhof erreichen ein, dass meine Yogaklamotten zu Hause liegen. Also zurück ins Auto. Nach Hause. Dann fahre ich eben mit dem Auto zum Yoga… Der Berufsverkehr stört mich ja nicht. *ironie aus*

Wir kamen zu spät und ich war erstaunlich unentspannt. Mit beiden Kindern war es nochmal anders als nur mit der Jüngsten. Yoga war also nicht sonderlich effektiv.

Auf dem Rückweg hat die Jüngste im Auto geschlafen. Leider nicht sehr lange. Kind 2 abgeholt. Sie hat mir den Nachmittag mit dem üblichen Theater über die Hausaufgaben versüßt. Und täglich grüßt das Murmeltier…

Beide haben mich dann noch aus dem Konzept gebracht, weil sie komisch umgegangen sind mit der Jüngsten. Beide Male war ich sprachlos und sehr wütend.

Abendessen war ereignislos und als ich alle drei ins Bad schickte um sich bettfertig zu machen, hatte ich eine Minute Zeit um auf das Handy zu schauen. Dort erinnerte mich eine Nachricht meiner Freundin daran, dass ich ihre Kinder heute aus der Kita abholen wollte. Ich ließ alles fallen. Rief den Kindern zu, dass ich schnell weg muss. Alle drei wollten mitkommen. Natürlich. Die Jüngste nackt, nahm ich schnell den Autoschlüssel und es ging los. Der Kindergarten hatte bereits geschlossen und die Kinder saßen mit einer wartenden Erzieherin dort.
Ich brach sofort in Tränen aus. 😦 Ich konnte es nicht fassen, dass ich das vergessen hatte. Die Eltern trafen auch ein paar Minuten nach mir ein. Ich schäme mich und kann mir nicht so richtig verzeihen.

Es tut mir leid.

Zurück zu Hause lief alles gut bis auf das Einschlafprozedere. Die Jüngste brauchte knapp eine Stunde und die Großen über eine Stunde.
Hätte ich mal bloß auf meinen Bauch gestern Abend gehört.
Endlich Feierabend und ich schreibe mir meine Gedanken hier von der Seele.
Morgen ist auch wieder ein Tag.

4 Gedanken zu “Tage wie dieser…

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