Momente der Einschlafbegleitung

Die Großen habe ich lange in den Schlaf begleitet. Jetzt können sie es auch ohne mich (und müssen es auch, denn ich will sie nicht mehr täglich in den Schlaf begleiten). Ihr Glück ist, dass ich die Jüngste in den Schlaf begleite. Das bedeutet, dass ich so lange bei ihr liegen bleibe, bis sie schläft. Und da wir ein Familienbett haben, werden auch die Großen in den Schlaf begleitet.

Das Prozedere dauert in der Regel 30-45 Minuten. Nicht selten auch mal 60 Minuten und an ganz schlimmen Tagen dauert es auch mal 1,5-2 Stunden. An den Tagen stelle ich gerne mal die Einschlafbegleitung in Frage…

Zum Glück gibt es auch wundervolle Momente. Zum Beispiel gestern als die Jüngste unerwartet meinen Kopf umarmt und „Liebe Mama! Liebe Mama!“ zu mir sagt. 😍😍😍

Ich weiß nicht woher sie das hat. Vielleicht von den Schwestern. Es war jedenfalls genau das Richtige für mein Mamaherz.

„Schöne Mama! Schöne Mama!“ hat sie auch schon ein paar Mal abends im Bett zu mir gesagt.

Und bei Euch so? Bringt ihr auch Eure Kinder ins Bett? Erlebt ihr dort auch schöne Momente mit ihnen?

12 Gedanken zu “Momente der Einschlafbegleitung

  1. Aber ja, wir begleiten auch, Abend für abend. Und immer ist der andere froh, wenn er gerade nicht dran ist 😬 Wir würden es uns schon anders wünschen, aber es erzwingen kommt auch nicht in Frage und so üben wir uns in Geduld und hoffen, dass sie irgendwann alleine schlafen möchte.
    Da wir dann auch immer dort schlafen, ein Familienbett light sozusagen, genießen wir die Momente der Nähe sehr. Wir kuscheln und erzählen viel. Ich denke, so bekommen wir mit, was sie beschäftigt und sie über den Tag nicht losgelassen hat. Manchmal halten wir auch Händchen und sagen uns, wie lieb wir uns haben. Also, insgesamt ne gute Sache 😉
    LG und weiterkuscheln
    Sabrina

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    • Liebe Sabrina. Das klingt auch sehr gemütlich bei Euch. 🙂 Danke fürs Teilen.
      Ich habe auch Abende an denen ich das verfluche und plane mache wie ich es ändern kann, aber ich weiß auch ganz genau, dass ich in ein paar Jahren nicht mehr bei ihr schlafe und ihr nicht mehr so nahe sein werde und dass diese Zeit jetzt nie wieder kommt. Da versuche ich es noch auszukosten.
      In 5 Jahren habe ich hier schon die ersten Teenager und dann werden diese innigen Momente vermutlich weniger oder eben anders sein.
      Liebe Grüße, Anita

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  2. Ich mache das so ähnlich. Der Kleine wird begleitet und die Große kuschelt sich dazu. Manchmal kann es echt anstrengend sein, trotzdem gibt es doch kein schöneres Gefühl als wenn beide Kinder friedlich kuschelnd in meinem Arm einschlafen. Das sind Momente an die ich mich immer erinnern werde.

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  3. Danke für den wundervollen Text! Wir begleiten die Motte auch immer in den Schlaf, bis vor kurzem habe ich sie dazu auch immer in der trage auf dem Rücken getragen (13kg vorne sind nicht mehr so ganz bequem ;))

    Jetzt schauen wir zusammen ein Buch, sie kuschelt sich an mich, ich singe Ihr Lieder und streichle ihre Haare. Ich versuche jeden Moment zu genießen, schließlich wird sie irgendwann ohne mich einschlafen. Ihre kleine warme Hand, die sich in meine schmiegt, ihr Atem und das klopfende Herzchen… Das ist einfach so wunderschön ❤️

    Ich wünsch euch noch ganz viele magisch schöne Einschlafmomente!
    Liebe Grüße
    Martina

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  4. Alexandra schreibt:

    Genauso Familienbett, seitdem der Große 10 Tage alt ist und habe ihn seit heute nie mehr rausbekommen. Er ist ein echter Kuschler und Nummer 2 liegt ebenfalls bei uns. Es dauert manchmal echt lange bis alle zur Ruhe kommen. Aber wir singen und beten ein Schutzengelgebet, sagen jedem das wir ihn lieb haben…… und irgendwann danach zwischen 5 min. und 50 min. schlafen dann endlich alle ein. Und dann bin ich zwar mit den Nerven fertig, aber auch unendlich glücklich so eine tolle und liebevolle Familie zu haben 🙂

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    • Danke für den schönen Bericht. Das klingt sehr harmonisch.

      Einschlafbegleitung ist nicht immer ein Spaziergang aber sie gibt uns und unseren Kindern unheimlich viel. Glaube ich.
      Liebe Grüße, Anita

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  5. NotYet kann seit er ca. 4 Jahre alt ist alleine einschlafen – auch im eigenen Bett. Der Wunsch dazu ging von ihm aus. Ganz selbstbestimmt. BusyBee schläft an der Brust ein, während ich auf dem Sofa sitze. Sie braucht den Kontakt zu mir, auch wenn sie schläft. So habe ich noch was vom Abend mit dem Herzensmann, wenn sie dann endlich eingeschlafen ist. Oben im Bett alleine – no way! Kenne ich aber schon von ihrem Bruder. Und plötzlich, wenn man daran nicht denkt – werden sie selbstständig ❤ …
    Dann denke ich immer: hast alles richtig gemacht – seht alle her, ihr Zweifler!!!
    Berührender Text – wie immer ❤

    Liebe Grüße
    Mother Birth

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    • Die Großen schlafen am Liebsten bei mir. Wobei Kind 1 schon öfters mal den Wunsch geäußert hat in ihrem Bett zu schlafen und das macht sie dann auch.
      Ich denke fast, dass Kind 3 leichter ausziehen wird als die Großen. Sie ist „unabhängiger“. Sie will mehr ihren Freiraum.

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  6. Die Große brauchte lange Begleitung – in jeglicher Hinsicht. Die Kleine kaum.
    Und heute schlafen beide (meistens) problemlos alleine ein. Ich bin froh, dass wir ihnen durch die Erfüllung ihrer Bedürfnisse die Fähigkeit dazu gegeben haben. Es hat sich gelohnt!

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