Sprachentwicklung – 2,5 Jahre

Ich hab ja schon lange nichts mehr von der Sprache der Jüngsten berichtet.

Sie spricht unheimlich viel inzwischen. Hat ein großes Bedürfnis sich mitzuteilen und mitzureden. Verstehen tut sie alles. Sie will nur nicht immer alles verstehen. 😜

Ihre Sprache ist teilweise noch etwas undeutlich. Nicht jeder versteht sie. Aber wir verstehen sie gut und am besten verstehen sie die großen Schwestern. Wenn die Großen es nicht übersetzen können, dann weiß (meist) keiner was die Jüngste möchte.

Sie spricht inzwischen auch kompliziertere Sätze, die mich auch mal überraschen.

Vor ein oder zwei Wochen ging es los mit: „Mama wat makst Du da?“ Oder „Wo geht Du hin?“ Gerne rufst sie jetzt durchs Haus: „Maaamaaa wo bit Duuuu?“

Was sie noch nicht gut sprechen kann ist das „s“, so dass es weiterhin „Gaga“ heißt, wenn sie Wasser möchte oder „Emmen“ für Essen.

Mal sehen wann sich das ändert.

Sie kann aber schon komplexe Vorgänge erklären und versteht sehr gut Zusammenhänge.

Letztens beim Tierarzt hat sie der Unterhaltung zwischen der Ärztin und mir nur gelauscht. Sie war nicht angesprochen und hat trotzdem alles verstanden. Als wir zu Hause waren sprach sie mich dann auf eine spezielle Sache an. Es war nicht ihr Name gefallen, aber sie hatte mitbekommen, dass die Ärztin über sie sprach. Ich war beeindruckt von unser Jüngsten.

Manchmal habe ich Sorge, dass sich bestimmte „festgefahrene“ Worte nicht ändern werden solange wir ja verstehen was sie sagt, aber aus „Mam“ ist „Sapt“ geworden und soll Saft heißen. Das geht also doch. Immer schön abwarten. Auch hier gilt mein Mantra: Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht.

Mal schauen wie es weiter geht. 🙂

2 Gedanken zu “Sprachentwicklung – 2,5 Jahre

  1. J schreibt:

    Ja, immer diese Angst, dass irgendwas nicht „besser“ wird! Ich mach mir ja auch schon Gedanken, wenn meine Tochter rot und Grün nicht unterscheiden kann – sie ist anderthalb!! Was läuft da in meinem Kopf schief?!
    Also. Es wird. Kenne eigentlich keine Erwachsenen (oder größeren Kinder), die „Emmen“ statt „Essen“ sagen.
    Mich nervt manchmal das Korrigieren. Wenn das Kind etwas falsch ausspricht und die Erwachsenen dann betonen: „Das heißt…!“ Meiner Meinung nach lernen Kinder eher mit der Zeit, weil sie die Sprache eben hören. Wenn das Umfeld korrekt spricht, lernt das Kind das auch.

    Gefällt 1 Person

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