Zwei Wochen als Lehrerin sind um – Erfahrungsbericht

Das Lehrersein ist ein schreckliches Gefühls-auf und -ab. Für alle, die es noch nicht wissen, ich arbeite seit Anfang Mai als Englischlehrerin an einer öffentlichen Grundschule.

Jetzt verstehe ich erst was Lehrerinnen und Lehrer leisten jeden Tag. Kein Tag ist wie der Letzte. Jeder Tag ist anders. Jeder Schüler ist anders. Jede Klasse ist anders und dann beeinflusst auch jeder Wochentag und jede Tageszeit den Ablauf einer Unterrichtsstunde.
Und wie kurz ist eigentlich eine Unterrichtstunde? Wahnsinn… Unglaublich kurz. Und wie kurz sind die Pausen? Viel zu kurz. Nicht nur für die Schüler…

Ich bin überwältigt mit Eindrücken und wenn ich gefragt werde, wie die neue Arbeit als Lehrerin denn so ist, dann ist meine einzige Antwort immer: Sehr anstrengend.

Ich bin sehr erschöpft nachmittags und abends und denke noch viel und lange über die Stunden und die Schüler nach. Nachts schlafe ich nicht mehr so ruhig und tagsüber lege ich mich immer mal eine halbe Stunde hin um Kraft für meine eigenen Kinder zu tanken.

Nun sind die ersten Wochen sicher nicht repräsentativ für einen regelmäßigen Arbeitsalltag. Zumal die Klassen, die ich übernommen habe ein schwieriges Schuljahr hinter sich haben mit sehr unregelmäßigem Englischunterricht und wechselnden Lehrern. Wir müssen uns noch kennenlernen und aneinander gewöhnen. Allerdings kann ich schon jetzt ganz gut abschätzen wieviel zusätzliche Arbeit ein Lehrer leistet außerhalb des Unterrichts und was für ein anspruchsvolles Berufsbild das ist. Es sind nur noch wenige Wochen bis zu den Sommerferien und bis dahin werde ich die Klassen nun begleiten. Es ist interessant wie meine Erwartungen oft übertroffen werden und ich sie genauso oft viel zu hoch angesetzt habe.

Es bleibt spannend. Ich werde Euch berichten.

Bei Twitter habe ich einen schönen Blog-Artikel empfohlen bekommen zu dem Thema, den ich Euch hier auch verlinke. Große Leseempfehlung! 🙂

3 Gedanken zu “Zwei Wochen als Lehrerin sind um – Erfahrungsbericht

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