Sling

Ich habe heute einen Sling genäht. Die Ringe habe ich mir bei tragzeit.de bestellt und den Stoff hatte ich noch im Schrank. Somit war es keine große Investition (<10€).

Meine Tochter findet es immer blöd, dass sie nichts sieht, wenn sie auf meinem Rücken ist. Sie hat zwar eine gute Aussicht von dort, aber was genau ICH mache sieht sie nicht. Wenn ich zum Beispiel einen Salat mache, wird sie unruhig und wackelt von links nach rechts, um zu sehen was da gerade passiert.
Dasselbe Schauspiel habe ich, wenn sie vorne getragen wird und außerdem bin ich dann auch aufgrund ihrer Größe in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt.
Sie sitzt nun öfters bei mir auf der Arbeitsplatte und schaut zu, aber da sie gerne alles angrabbelt und auch sehr beweglich ist, ist das nicht immer eine gute Lösung. Die Alternative war es sie auf der Hüfte zu tragen und da mir meine Tücher dafür zu lang sind musste ein Sling her. 🙂
Tada.

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Vegane Waffeln (neutral)

Heute Morgen hatte ich Lust Waffeln zu machen. Also habe ich ein Rezept abgewandelt, so dass es vegan ist.

Ich habe kein Foto gemacht und hätte es hier wohl auch gar nicht erwähnt, aber eine meiner Töchter hat es sehr gut geschmeckt. Und sie ist sonst etwas wählerisch. Und dann hat abends mein Mann die übrig gebliebenen Waffeln gegessen. Also kann es nicht so schlecht gewesen sein. Mir haben sie sowieso geschmeckt und dem kleinsten Familienmitglied auch. Also los:

200g Dinkelmehl
1/2 TL Salz (Meersalz)
1 EL Leinsamen
180g Wasser
70g Nussmus
1 Dattel (optional, ich wollte es etwas süß haben)
2 EL Kokosöl

Das Mehl habe ich mit dem Salz und den Leinsamen vermischt. Das Wasser, die Dattel (Medjoul) und das Mus (Mischmus) habe ich in einem kleinen Mixer zu einer dickeren Milch gemischt und dann zu dem Mehl Gemisch dazugegeben. Alles gemixt und dann noch das Kokosöl untergemischt. Fertig. Mein Teig war recht fest. Vielleicht hätte ich noch einen Schluck Wasser dazu geben sollen, aber wie gesagt hat es auch so gemundet.

Wehmütig

Mein Baby ist nun ein Kleinkind. Sie hat sich die ganzen letzten 12 Monate größte Mühe gegeben möglichst schnell groß zu werden. Sie ist unglaublich schnell gewesen in ihrer Entwicklung. Drehen, sitzen, robben, stehen, krabbeln, laufen… Alles schien ein Kinderspiel für sie zu sein.
Nun ist sie ein Jahr und ich sehe voller schöner Gefühle zurück. Ich denke an die Schwangerschaft und ihre wundervolle Geburt. Dann an mein Wochenbett und die erste Zeit mit ihr. Und an die vielen schönen (und auch nicht so schönen) Momente mit ihr seitdem sie nun Teil unser Familie ist.

Wehmütig bin ich, weil sie nun kein Baby mehr ist. Sie braucht immer weniger Ihre Mama und geht immer mehr ihre eigenen Wege. Das ist natürlich schön, aber auch ein bisschen traurig für mich. Sie ist mein letztes Baby und irgendwie wünsche ich mir die Zeit zurück, als sie so klein war. So zerbrechlich.
Ich erinnere mich nicht diese Gefühle bei den Großen gehabt zu haben. Da war die Babyzeit aber auch nicht so unkompliziert sondern sehr stressig. Diese Gefühle haben mich die letzte Woche beschäftigt und nun kann ich sie langsam loslassen und der schönen Kleinkindzeit entgegen blicken.

Blogstille

Ich war sehr still die letzten Tage. Das tut mir leid.
Ich war sehr wehmütig rund um den ersten Geburtstag meiner Tochter. Außerdem habe ich ein paar Videos aufgenommen und war damit beschäftigt. Es kommt also hier ganz bald wieder etwas Leben rein. 🙂