Rohkostpause

Ich passe wieder in meine Vor-Schwangerschafts-Hosen. 😀
Trotzdem mache ich heute mal eine Rohkostpause. Ich habe die letzten Tage sehr streng Rohkost gegessen. Heute esse ich mal „ungesund“ mit Schokomuffins und im Restaurant habe ich sogar Büffelmozzarella gegessen. *schäm*
Aber abends werde ich wieder roh essen. Das bekommt mir gut.
Und rohe Schokolade habe ich uns ja auch gemacht.IMG_1304.JPG

Waschmittel selber machen mit Kernseife

Ich habe diesen Beitrag gelesen und dachte sofort, das muss ich ausprobieren:
Stoffwickelei – Waschmittel selber machen

Das habe ich auch gleich gefilmt.
Mein erstes Video könnt ihr hier sehen.
Es ist wirklich einfach. Es hat vielleicht 10 Minuten gedauert insgesamt. Seitdem wasche ich nur noch damit. Es ist extrem günstig. Viel günstiger als das Öko Waschmittel, das ich bisher benutzt habe. (56 Euro im Vergleich zu etwa 5 Euro…)
Ich mache das Waschmittel jetzt auch nicht mehr in kleiner Menge. Ich nehme gleich das ganze Stück Kernseife und habe dann etwa einen 5 Liter Kanister voll.

Rohkost – 7. Tag

Wie steht es denn so mit meiner Rohkostphase? Am Wochenende fiel es mir schwer. Da habe ich mir dann doch gekochten Rosenkohl genehmigt. Und am Sonntag sogar Brot.
Gestern war wieder ein komplett roher Tag und heute 90% roh. Abends habe ich ein paar Reiskekse und ein bisschen Sushi gegessen.

Erstaunlicherweise werden meine Wehwehchen wieder besser und meiner Haut geht es auch schon besser, aber das aller beste ist dass meine Kleine besser schläft. Mal schauen ob das so bleibt und mal schauen ob ich bei der Rohkost bleibe. 🙂

Wer noch nichts über unsere Nächte weiß, der kann das hier nachlesen. Da hat sich noch nicht allzu viel dran geändert. Ich werde bald mal ein Update machen wie sich die rohköstlichen Nächte davon unterscheiden.

Weniger Plastik

Seit ca. 2 Jahren versuche ich Plastik und Weichmacher im Haushalt zu reduzieren.
Das gelingt mal mehr und mal weniger.
Falls ihr Euch mit dem Thema Plastik noch nicht beschäftigt habt, dann solltet ihr unbedingt diesen Film sehen:
Leben ohne Plastik?

Und/oder diese Links:
Kein Heim für Plastik
Know Your Plastics

Nun aber zum Thema.
Zum Geburtstag der Jüngsten haben wir ein Edelstahlgeschirr bekommen.
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Das war mir wichtig und ist genauso bruchfest wie die beliebten Ikea Plastikteller und Becher.
Die großen Schwestern sind ganz neidisch auf das Geschirr der Kleinsten. 🙂
Falls ihr auch noch ein Geschenk sucht für Eure Familie oder jemand anderen, dann guckt Euch mal bei Kivanta um.

Glück oder Erziehung

Mir wurde letztens gesagt, dass ich großes Glück habe so ein stilles und zufriedenes Baby zu haben.
Daraufhin protestierte ich, dass das keineswegs Glück sei, sondern dass ich sie so „gemacht“ habe. Selbstgemacht sozusagen. Was ich damit sagen wollte: sie ist mein Fleisch und Blut und meine „Arbeit“ steckt da drin.
Aber ist das wirklich so?
Wieviel von ihr ist genetisch und was ist Teil der Erziehung?
Ich bin mir oft nicht sicher wie groß mein Anteil an diesen unglaublich tollen Menschen ist und tendiere eher dazu meinen Anteil daran klein zu reden dabei ist es tatsächlich so dass ich viel Energie in meine Kinder stecke und das mache ich gerne.
Die Belohnung ist es dann sie zu genießen und auch das Lob das Anderen.

Aber ist es nun meine Erziehung oder Glück oder haben sie es in die Wiege gelegt bekommen? Wir werden es wohl nicht herausfinden…

Rohkost – 3. Tag

Wieder haben mich die Stullen angelacht und gesagt: „Iss mich“.
Ich habe also nachmittags 2 Stullen gegessen. Der Rest des Tages war aber rohköstlich. Es bekommt mir gut. So langsam lässt auch der übliche Heißhunger nach.
Die eingefleischten richtigen strengen Rohköstler würden wohl mit mir schimpfen, aber ich versuche es nicht dogmatisch anzugehen. In den ersten Tagen kann man doch mal schwach werden, oder?

windelfrei

Ich praktiziere mit meiner Tochter (Teilzeit-)windelfrei.
Ich wollte diesen Beitrag schon lange schreiben. Dann fing ich an und plötzlich lief es nicht mehr so rund mit windelfrei. Derzeit ist es mir sogar etwas lästig. Also habe ich mich gefragt, ob ich lieber nicht damit angefangen hätte (also mit windelfrei). Die Antwort auf diese Frage war ganz klar: nein. Ich würde es jederzeit wieder machen. Also warum nicht auch den Beitrag über das Thema schreiben obwohl es nicht gut läuft zur Zeit.

Angefangen damit haben wir so richtig als die Kleine etwa 11 Wochen alt war. Nun ist sie schon ein Jahr alt.
Ich habe von „windelfrei“ erfahren als die Zwillinge etwa 6 Monate alt waren. Ich habe dann das Buch „Es geht auch ohne Windeln“ gelesen von Ingrid Bauer. Es hat mich sehr angesprochen. Bis dahin hatte ich die Zwillinge mit Wegwerfwindeln gewickelt obwohl ich extra vor ihrer Geburt Stoffwindeln besorgt hatte. Die hatte ich auch ausprobiert als ich endlich mir Ihnen das Krankenhaus verlassen durfte. Allerdings haben die Stoffwindeln bei den Minibabys (1,7 kg und 2,1 kg) so doll aufgetragen, dass ich damit nicht richtig begonnen habe.
Als ich das Buch ausgelesen hatte versuchte ich mein Glück mit den Babys, aber ich scheiterte.
Irgendwie klappte es bei mir nicht. Oft mussten sie gleichzeitig und ich war nur noch am Wischen. Ich konnte mich nicht auf sie einstellen glaube ich.
Aber es brachte auch etwas Gutes mit sich. Wir waren zwar nicht windelfrei, aber immer öfters ließ ich sie unten ohne rumlaufen und das half uns oft bei wunden Popos. Und dann fand ich auch zu den Stoffwindeln zurück.
Trocken wurden sie aber erst mit 2,5 Jahren ungefähr.

Als unsere Jüngste geboren wurde, hielten wir sie immer ab beim Windel wechseln. Das klappte gut die ersten Wochen, aber es ging auch immer was in die Windel. Irgendwann ging gar nichts mehr ins Töpfchen und alles in die Windel. Der Po war leicht wund und ziemlich verkrustet die Haut war rau.
Ich begann also nochmal das Buch zu lesen. In Rekordzeit für mich (2-3 Tage) hatte ich es ausgelesen und von da an bekam sie Windeln nur noch außerhalb des Hauses an. Ich beobachtete sie und immer öfters merkte ich wann sie musste und konnte sie abhalten.
Ihr Po heilte und war nach zwei Wochen babyweich und sie war viel zufriedener.
Mein bis dahin bereits sehr ruhiges und zufriedenes Baby war auf einmal noch ausgeglichener.

Es war ein Auf und Ab seitdem. Ich denke an guten Tagen kriege ich 80-90% der Zeit mit, wenn sie muss. An Schlechten bin ich froh wenn es 50% sind.
Derzeit liegen wir mehr so bei 50-60%, denn seitdem sie läuft ist sie selbstständiger und dazu gehört auch das selbstständige ausscheiden. Und das macht sie dann eben auf den Boden statt in den Topf.

Macht windelfrei mehr Arbeit?
Ich denke: ja und nein.
Ja – ich habe manchmal viel Wäsche. Einen gewissen Teil davon hätte ich aber auch mit den Stoffwindeln, denn Wegwerfwindeln benutzen wir nur selten. Dennoch habe ich im Schnitt mehr Wäsche denke ich.
Ja – es nimmt mehr Zeit und Aufmersamkeit in Anspruch auf die Signale zu achten und zu reagieren.
Ja – es ist nachts etwas anstrengender als zu wickeln.
ABER
Nein, denn – Auf lange Sicht habe ich meine Kleine hoffentlich trocken bevor sie 2,5 ist (wie ihre Schwestern damals). Somit habe ich unter Umständen gleich viel Wäsche, weil ich vielleicht 0,5-1 Jahr Stoffwindeln waschen „spare“.
Nein, denn – seitdem wir windelfrei praktizieren ist sie so ausgeglichen. Ich habe keine abendliche Schreistunde mit ihr und auch sonst ist es mit ihr sehr einfach. Ich „spare“ also auch Zeit. Sie benötigt zwar meine Aufmerksamkeit wenn es um das Ausscheiden geht, aber dafür hängt sie mir nicht am Rockzipfel und braucht eins zu eins Betreuung den ganzen Tag.
Nein, denn ich habe nachts einen viel ruhigeren Schläfer, der sich nicht wälzt und dreht dadurch.

Ich würde mich immer wieder dafür entscheiden, denn es spart einfach auch Zeit.
Zeit wunde Popos einzucremen und zu pflegen zum Beispiel. Wenn ich dran denke wie doll die Großen geweint haben, wenn Zähne kamen und der Po sehr wund war. Sie waren dann noch schlechter drauf als sowieso schon durch die durchbrechenden Zähne.
Und dann dieser ewige Kampf eine volle Windel zu wechseln. Der gesamte Intimbereich musste sauber gemacht werden. So ein Aufwand und oft gegen den Willen der Kinder.

Wer denkt das ist alles zu anstrengend, sollte auch dringend das Video von Nicola ansehen. Ich finde sie hat so schön erklärt, dass es sich lohnt Zeit und Mühe und Arbeit von Anfang an in das Kind zu investieren, weil es sich auszahlt.

Nicolas Energieerhaltungsatz

Sling

Ich habe heute einen Sling genäht. Die Ringe habe ich mir bei tragzeit.de bestellt und den Stoff hatte ich noch im Schrank. Somit war es keine große Investition (<10€).

Meine Tochter findet es immer blöd, dass sie nichts sieht, wenn sie auf meinem Rücken ist. Sie hat zwar eine gute Aussicht von dort, aber was genau ICH mache sieht sie nicht. Wenn ich zum Beispiel einen Salat mache, wird sie unruhig und wackelt von links nach rechts, um zu sehen was da gerade passiert.
Dasselbe Schauspiel habe ich, wenn sie vorne getragen wird und außerdem bin ich dann auch aufgrund ihrer Größe in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt.
Sie sitzt nun öfters bei mir auf der Arbeitsplatte und schaut zu, aber da sie gerne alles angrabbelt und auch sehr beweglich ist, ist das nicht immer eine gute Lösung. Die Alternative war es sie auf der Hüfte zu tragen und da mir meine Tücher dafür zu lang sind musste ein Sling her. 🙂
Tada.

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