Acht Stunden

Letzte Woche war ich beim MRT und habe mal meinen Kopf durchleuchten lassen. Es ist zum Glück alles in Ordnung mit meinem Kopf.

Für die Untersuchung wurde mir ein Kontrastmittel gespritzt und die Empfehlung des Herstellers ist es 24 Stunden nicht zu stillen.
Wir haben lange hin und her überlegt, ob wir die Untersuchung verschieben können bis die Jüngste nicht mehr stillt und/oder sich nachts auch vom Papa beruhigen lässt (bisher erfährt er nachts die totale Ablehnung von ihr).
Nach reiflicher Überlegung haben wir uns für die Untersuchung entschieden. Die Kleine ist nicht abhängig von ihrer Milchmahlzeit und kann 24 Stunden ohne auskommen.
Mit dem Moment mit dem wir dafür entschieden haben, klammerte sie plötzlich auf einmal. Sie war sehr anhänglich und „jammerig“. Das kenne ich von ihr so eigentlich nicht.
Sie ahnte was. Das war deutlich.

Letzte Woche war es nun so weit. Tagsüber ist sie gerne und problemlos beim Papa. Der Mittagschlaf war die erste Hürde. Lief aber total unkompliziert. Sie schlief einfach während eines Spaziergangs ein.
Die zweite Hürde war dann das abendliche zu Bett gehen. Auch das war relativ unkompliziert. Mein Mann hatte es sich schwieriger vorgestellt…

Ich hatte mich ausquartiert für den Tag. Eine Freundin vertrieb sich die Zeit mit mir. Es tat mir sehr gut mal längere Zeit nicht für die Jüngste zuständig zu sein.

Leider lief die dritte Hürde nicht mehr so glatt. Beim ersten nächtlichen Erwachen ließ sie sich wie üblich nicht vom Papa beruhigen und blieb dann wach. Insgesamt waren es etwas über 2,5 Stunden. Mein Mann und ich schrieben uns hin und her ob ich nun nach Hause kommen sollte.
Nach 2 Stunden machte ich mich auf den Weg, aber bis ich zu Hause ankam schlief sie endlich wieder und schlief dann 6,5 Stunden durch.
Morgens war es kein „Problem“, dass ich nicht da war, so dass ich ausschlafen konnte und dann waren die 24 Stunden fast geschafft als sie mich dann wieder hatte. Die Freude war groß, aber nicht überschwänglich. Später am Tag merkte man dann deutlich, dass sie mich vermisst hatte.

Ich hatte trotz mehrmaligem Ausstreichen eine sehr schmerzende Brust. Das gab sich dann aber tagsüber.

Nachts schlief sie unglaubliche 8 Stunden am Stück. ACHT Stunden. Unglaublich. Leider schlief ich nicht acht Stunden am Stück obwohl ich sie hätte gebrauchen können. Ich war andauernd wach um zu gucken ob sie noch lebt. 😀
Die darauf folgende Nacht war wieder ganz „normal“. Unsere normalen Nächte sind eher anstrengend. Das könnt ihr hier und hier nachlesen, wenn ihr mögt. 🙂

Ich hätte nichts gegen 8 Stunden. 😉
Ach und wer meine Nächte schrecklich findet, der sollte mal zur Frühlingskindermama rüberschauen:
Schlafkarriere meiner Kinder

Februar-Motto: Ich bin fit, glücklich und gesund

Nächste Woche beginnt die Fastenzeit am Mittwoch. Vor vier Jahren habe ich tatsächlich eine Woche gefastet. Nur Wasser und Tee.
Das hat mir sehr gut getan. Die letzten beiden Jahre habe ich „nur“ meine Mediennutzung stark eingeschränkt (Handy, Computer, Fernsehen), weil ich schwanger war und dann stillte.
Dieses Jahr stille ich immernoch aber nicht mehr so viel. Trotzdem möchte ich nicht komplett fasten, aber ich will versuchen Rohkostfasten zu machen. 6 Wochen nur Rohkost. Mal sehen ob mir das gelingt.

Außerdem muss ich dringend wieder fitter werden. Ich habe mich montags und mittwochs zum Yoga angemeldet (vormittags mit Kind). Dienstags könnte ich (optional) abends zum Yoga gehen. Mal sehen. Das steht nun also auf dem Plan für die nächsten Wochen. Mal sehen ob es mir gut gelingt und wie ich mich danach fühle.

Mein Mantra für die nächsten Wochen habe ich mir auf meine Spiegel geschrieben, damit ich es täglich mehrmals sehe und lesen kann. (Ich muss mir nur Mühe geben es nicht zu ignorieren. :-)):
Ich bin fit, glücklich und gesund.

Ich werde hier berichten über meine Fortschritte. 😀

Vielleicht hat jemand Lust mitzumachen und auch zu fasten (in welcher Art auch immer)? Fasten muss ja nicht zwangsläufig religiös sein und kann sehr befreiend sein. Also falls ihr Lust auf Austausch zum Thema Fasten habt, dann hinterlasst mir gerne einen Kommentar. 🙂

Liebster Award – Ich bin nominiert worden

Die liebe frühlingskindermama hat mich nominiert. Dankeschön. Schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei.

Sie hat mir 11 Fragen gestellt, die ich heute endlich mal beantworte. Los geht’s.

1. Beschreibe Deinen Blog und Dich in Kurzform.

Ich bin eine passionierte Mama von drei wunderbaren Mädchen. Ich wollte schon eine Familie mit Kindern seit ich denken kann. Mit 26 Jahren war es dann soweit. Ich war schwanger und das gleich mit zwei Babys.
Das war als Kind und Teenie immer ein Traum von mir. Später fand ich es dann gar nicht mehr so erstrebenswert und als ich dann eine übernächtigte und erschöpfte Mutter von Zwei war, wusste ich auch warum. Aber wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limonade draus. Ich bin heute sehr froh, dass wir die beiden Großen haben. Es hat eben auch Vorteile Zwillinge zu haben.

Mein Blog dreht sich um alles war mich bewegt. Ich höre viel auf mein Bauchgefühl und kann das nur jedem anderem empfehlen. Insbesondere was die Kinder betrifft, bin ich bisher damit sehr gut gefahren.

2. Wissen Deine Freunde/ Familie, dass Du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu?

Ja viele Freunde wissen dass ich blogge. Bisher habe ich nur positives Feedback bekommen. Das kann gerne auch so bleiben. 🙂
Meine Familie weiß auch dass ich blogge. Zumindest meine Eltern und mein Bruder. Sie sind aber bisher sehr zurückhaltend mit Feedback.

3. Kannst Du Dich erinnern, was der erste Blog war, den Du regelmäßig gelesen hast?

Jap. Das ist der Vollwertblog von Ute-Marion Wilkesmann. Den lese ich schon ein paar Jahre. Ansonsten bin ich bisher noch nicht viel unterwegs gewesen in der Bloglandschaft. Erst seitdem ich selbst blogge ist es explodiert. 🙂

4. Hast Du Dir das Mamasein so oder anders vorgestellt?

Schwierige Frage. Ich glaube ich habe es mir anders vorgestellt. Ich hatte die Vorstellung, dass Kinder so nebenbei laufen. Das tun sie sicher auch in einigen Familien und auch hier laufen sie ab und zu nebenbei, aber ich bin ganz froh, dass sie nicht immer nebenbei laufen müssen. Ich bin gerne Mama.

5. Wie schaffst Du Dir als Mama Ruheinseln im Alltag, um aufzutanken?

Mit einer unter Dreijährigen finde ich das sehr schwierig. Bevor die Jüngste zu uns kam waren meine Inseln ein gelegentlicher Mittagschlaf und Abende mit Ehemann und/oder Freunden. Das haben die Großen (5 Jahre alt) super mitgemacht. Und mir fiel es auch nicht schwer diese Inseln zu nutzen, aber nun mit der Jüngsten stehen wir wieder ein bisschen am Anfang.
Ich gönne mir tagsüber Auszeiten in denen ich bewusst mal was lese (Blogs zum Beispiel), wenn die Kleine spielt oder ich koche mir einen Tee und setze mich zu ihr und hänge den Gedanken nach.
Ich nutze die Abende, wenn alle im Bett sind (und keiner krank ist) intensiver als vorher. Einmal die Woche gehe ich zum Yoga ohne Kinder. Das tut gut.

6. Was ist Dein Lieblingsreiseziel?

Hawaii. Ich war einmal da und fand es einfach nur traumhaft. Ich möchte unbedingt wieder hin und es meinem Mann und den Kindern zeigen. Leider wird es noch eine Weile dauern bis wir das mal machen können.

7. Was war die größte Peinlichkeit in Deinem Leben, falls Du Dich erinnerst?

Da gab es sicher schon Einiges. Erst vor zwei Wochen weinte ich in der Lobby der Messe Berlin. Sowas finde ich schon ziemlich peinlich.
Aber zum Glück ist die Schmerzgrenze, da etwas verrückt seitdem ich Kinder habe.

8. Was findest Du an Dir sympathisch?

Meine Ruhe und Geduld.

9. Womit kann man Dir eine große Freude machen?

Freundliche und motivierende Worte kann ich immer gut gebrauchen. 🙂

10. Was nervt Dich an anderen Menschen?

Ignoranz und Egoismus finde ich sehr anstrengend bei Anderen.

11. Was wünschst Du Dir für Deine Kinder?

Ich wünsche mir, dass ihre Wünsche und Träume in Erfüllung gehen und dass sie gesund bleiben.

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Ich nominiere
Nina von Gedankenpotpourri
Jennifer von neurofuereltern
Perlenmama von perlenwelt

Die Regeln:
1. Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Artikel (also mich).
2. Beantworte die 11 Fragen, die Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.
3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1000 Follower haben.
4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
5. Schreibe diese Regeln in Deinen Liebster Award-Blog-Artikel.
6. Informiere Deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Meine Fragen:
1. Seit wann bloggst Du und wie kam es dazu?
2. Wieviele Kinder hättest Du gerne, wenn es beruflich, finanziell und zeitlich keine Verstrickungen gäbe?
3. Welche drei Orte willst Du unbedingt sehen bevor Du zu alt dafür bist?
4. Welchen Beruf hättest Du als Kind gerne erlernt und welchen Beruf hast Du heute?
5. Wie oft treibst Du Sport und reicht Dir das?
6. Was sind Deine Wünsche für 2015?
7. Was ist Dein liebster Online Shop?
8. Welche Berühmtheit würdest Du gerne mal treffen?
9. Glaubst Du an Gott oder Karma oder Schicksal?
10. Würdest Du gerne mal ins Weltall fliegen, wenn das möglich wäre?
11. Was ist Dein Lieblingsfilm und warum?

Ich bin gespannt.

Groß werden

Irgendwie mussten meine großen kleinen Mädchen noch nie so schnell groß werden wie jetzt seitdem sie als Neugeborene im Krankenhaus waren.

Damals ging es einzig und allein darum, dass sie möglichst schnell groß werden. Meine Muttermilch wurde sogar mit Hochkalorischem angereichert, damit sie möglichst schnell an Gewicht zunehmen.

Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht.

Sie sind schnell gewachsen und wir durften nach drei Wochen das Krankenhaus verlassen. Seitdem durften sie in ihrem eigenen Tempo groß werden. Ich habe oft das Gefühl, dass ich nicht viel mit ihrer „Erziehung“ zu tun habe, denn ich empfinde mich mehr als Beobachter und weniger als ihr Erzieher. Wenn mich jemand für meine lieben Kinder lobt, dann freut mich das natürlich, aber ich habe (gefühlt) nichts damit zu tun, denn so sind sie einfach. Ich habe sie nicht dazu gebracht so zu sein.

Seitdem unsere Jüngste dazu gekommen ist, müssen sie aber mehr ran. Es wird mehr von ihnen erwartet. Sie sollen die Großen sein. Verständnisvoll. Sie sollen spielen mit ihrer Schwester, aber sie auch in Ruhe lassen. Sie müssen im Haushalt mehr mithelfen und sollen (möglichst) im eigenen Bett schlafen.
Mit der Einschulung kam dann nochmal mehr Druck. „Ihr seid jetzt große Schulmädchen.“
Ich merke, dass es Ihnen zu schaffen macht. Im letzten Jahr mussten sie unglaublich schnell „groß“ werden.
Nun merke ich oft, dass sie auch wieder klein sein wollen. Sie wollen zurück in diese behütete Kindergartenkindzeit. Da war alles noch einfacher und besser. Sie konnten spielen und toben. Jetzt müssen sie lernen und still sitzen. Früh aufstehen und auch pünktlich ins Bett gehen. Hausaufgaben erledigen und dann auch noch bei der Hausarbeit mithelfen.

Meine Erwartungen an sie sind sicher oft übertrieben. Ich arbeite dran. Dann sind da noch die Erwartungen ihrer Lehrerin. Jeder will auf einmal was von ihnen. Sie sind daran gewachsen keine Frage, aber sie leiden auch unter dem Druck.
Ich hoffe ich kann ihnen ein bisschen von der Last abnehmen indem ich ihnen den Rücken stärke und ihnen hier zu Hause auch den Freiraum schaffe mal nur meine kleinen Mädchen zu sein.

Meine Gedanken des heutigen Tages. Danke für’s Lesen.