Geruchssinn

Manchmal wünschte ich keine geschärfte Nase zu haben. 😝😝😝

Seit den Schwangerschaften ist meine Nase extrem empfindlich. Gerüche sind mir schnell zu viel. Mein Mann kann nicht mehr jedes Deo benutzen und schon gar nicht in einem Raum in dem auch ich mich gleichzeitig aufhalte.

Wenn mein Vater bei uns zu Besuch ist, dann fällt es mir immer wieder besonders auf, dass ich mich an die Gerüche meiner Familie gewöhnt habe. 

Sobald mein Vater duschen geht und der Geruch seines Duschzeugs durch das Haus zieht, da weiß ich schon, dass es gleich auch noch nach seinem Deo riecht.

Es ist nichtmal ein unangenehmer Geruch, aber es ist mir zu extrem. Er nimmt nun schon Rücksicht, wenn er bei uns ist. Das tut mir irgendwie leid, aber ich kann nix machen gegen meine Nase.

Nun sitze ich in der Bahn und hier sitzt jemand, der anscheinend viel raucht und trinkt. Ich sehe mich um, um den Geruchsübeltäter zu finden. Da sehe ich denjenigen wie er sich ein Glas Rollmops (oder Ähnliches) aufmacht.

Ihr findet mich im Geruchskollaps in Zug. Falls mich jemand vermisst. 😱😱😱

Bin sehr angespannt und freue mich, dass ich jetzt aussteigen darf. 😝😝😝

Mein Mann

Mein Mann. Meine Freund. Mein Partner. Mein Liebhaber. Mein Tröster. Meine Stütze. Meine Lehne. Papa unserer Kinder.

Kennengelernt haben wir uns beim Studium. Wir waren beide vergeben und am Ende doch beide ein Paar. Das ist jetzt bald 13 Jahre her. Verheiratet sind wir seit 8 Jahren. Das kommt mir so lange vor, wenn ich es aufschreibe und dann doch wieder so als wäre es erst vor kurzem passiert.

Wir sind durch dick und dünn gegangen. Schon bevor die Zwillinge kamen, gab es die ein oder anderen Tiefs und Hochs. Mit den Mädchen kam die wohl bisher größte Herausforderung unseres Lebens auf uns zu. Es war anstrengend. Abgesehen von der Zeit im Krankenhaus, hat auch das erste Babyjahr und sehr geschafft. Mein Mann hat auch noch neben dem Beruf studiert. Es war ein Kraftakt, der uns auch als Paar gefordert hat.

Wir haben es geschafft diese schwere Zeit zu überstehen. 😊 Aber die nächste Hürde ließ nicht lange auf sich warten: Unser Hausbau, Umzug und Einzug. Hätte ich das nur vorher gewusst… 😄

Mein Mann gibt mir viel. Wir sind miteinander gewachsen. Vor allem holt er mich oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Außerdem kümmert er sich um die Dinge, mit denen ich mich nicht gerne beschäftige. Ich sag nur: Steuererklärung.

Ich habe ihm schon eine Ode geschrieben, aber er soll hier natürlich nicht unerwähnt bleiben. 😊

Ich liebe Dich. ❤

Mein Bruder

Ein weiterer wichtiger Mensch in meinem Leben ist mein Bruder.

Ich bin die ältere Schwester. Unsere Mutter war Vollzeit beschäftigt und ich oft alleine mit ihm zu Hause. Die Pflichten blieben oft an mir hängen oder zumindest hatte ich als Kind das Gefühl. Nichtsdestotrotz haben wir immer zusammen gehalten, wenn es nötig war. Als Kinder waren wir wohl auch schon oft ein enges Geschwisterpaar, sagt meine Mutter. Als Erwachsene sind wir uns sehr nahe. Wenn es geht sind wir füreinander da, auch wenn jeder sein eigenes Leben führt und unsere Leben auch oft sehr unterschiedlich voneinander sind.

Wir sehen uns leider nicht so oft, aber wenn dann ist die Nähe immer da. Keine Berührungsängste. Ich hoffe, dass meine Kinder auch mal ein enges Verhältnis zueinander haben werden als Erwachsene.

Mein Bruder hat mich insofern geprägt als dass er immer den Beschützerinstinkt in mir geweckt hat. Bis heute natürlich obwohl ich versuche dem keinen Raum zu geben, denn wir sind beide erwachsen und jeder führt sein Leben nach den eigenen Wünschen.

Mein Bruder ist ein großer Künstler. In so vielen Bereichen ist er künstlerisch aktiv. Das hat mir immer gut gefallen, aber erst jetzt kann ich es noch besser sehen und schätzen.

Mit meinen Töchtern ist er sehr liebevoll. Ich finde es manchmal schade, dass er selbst noch keine Familie gegründet hat, aber es ist sein Weg und nicht Meiner.

Lieber Bruder. Ich wünsche Dir, dass Du das Glück findest, das Du suchst! ❤

Meine Väter

Meine Eltern haben sich getrennt da waren mein Bruder und ich noch sehr klein.

Mein Vater war immer mal da und dann auch wieder nicht. Regelmäßig haben wir ihn nicht gesehen. Erst als ich erwachsen war intensivierte sich der Kontakt wieder. Er war immer ein Freund und greifbarer Ansprechpartner, aber im Alltag nicht präsent. Im letzten Jahr ist es nochmal intensiver geworden. Er verbringt jetzt sogar mal ganze Wochen mit mir und meiner kleinen Familie. Da er etwas weiter weg wohnt, ist das eine schöne Zeit um ein bisschen von ihm aufzutanken, auch für die Mädchen. Sie genießen es sichtlich wenn Opa hier ist.

Von meinem Vater habe ich auf jeden Fall den Humor. Er ist ein Strahlemann. Nicht kleinzukriegen. Er steht immer wieder auf.

Ich bin froh seine Tochter zu sein und obwohl meine Eltern meinen nicht zusammen zu passen, kann ich sehr wohl sehen, was sie wohl damals auch gesehen haben im Anderen.

Irgendwann als ich ein Teenie war, lernte meine Mutter einen neuen Mann kennen, der dann auch bleiben sollte. Bis heute. Er ist auch mein Vater, denn er war immer da.

Er ist ein Ruhepol. Ich habe von ihm gelernt die Natur zu schätzen und zu achten. Ich glaube er kennt alle Vogelarten. 🙂 Er hat sich viel Mühe gegeben und sich auch einen Platz in meinem Herzen ergattert.

Geprägt hat mich vor allem seine ruhige Art und er kann wunderbar alles erklären. Und ich denke das kann ich auch.

Meine lieben Väter. Danke, dass ihr immer für mich da seid. ❤

Meine Mutter

Wo soll ich anfangen?

Meine Mutter ist eine starke Frau. Eine starke Persönlichkeit und sie hat einen weichen verletzlichen Kern.

Sie hat mir in vielerlei Hinsicht alles Nötige mit auf den Weg gegeben. Als Alleinerziehende hat sie ihr Möglichstes versucht mit meinem Bruder und mir. Wie sie das geschafft hat mit 40 Stunden Job und Haushalt ist mir ein Rätsel. Zumal der Geschirrspüler erst spät bei uns einzog.

Erst als Mutter kann ich nachempfinden wie es ihr oft gegangen sein muss.

Wir sind nicht immer einer Meinung und haben die üblichen Mutter-Tochter-Reibungspunkte, aber in den letzten paar Jahren ist das Verhältnis enger geworden, finde ich. Und in letzter Zeit habe ich immer öfters das große Bedürfnis sie sehr lange zu umarmen.

In der Kindererziehung sind wir uns nicht ganz gleich, was auch ab und zu zu Konflikten geführt hat in den letzten Jahren, aber weniger geworden ist. Was aber das Löwenmutterherz angeht, das habe ich von ihr. Ihre Ruhe, Stärke und Ausdauer hat sie mir mitgegeben und dafür bin ich heute sehr dankbar.

Danke Mutti. Danke, dass Du da bist. Ohne Dich wäre ich nicht derselbe Mensch, der ich heute bin. ❤

Liebe Menschen

Ich hatte es schon bei Twitter angekündigt. In diesem Monat wird es persönlich und ich möchte über Menschen schreiben, die mich bewegt und geprägt haben.

Anfangen werde ich mit meinen Eltern und meinem Bruder. Danach folgt mein Mann und meine Kinder. Und mal sehen wer mir noch so einfällt.

Ich hoffe keiner nimmt es mir übel, wenn er unerwähnt bleibt. Das ist auf jeden Fall keine böse Absicht.

Vielleicht gibt es sogar den ein oder anderen Gastbeitrag.

Morgen geht’s los.

Willkommen 2016

Wir sind gemütlich rüber gerutscht. Nur wir Fünf. Kein Besuch. Keine Party. Und trotzdem war es ein schöner Abend. Ein besonderer Abend für die großen Mädchen, denn sie durften wach bleiben bis 1:30 Uhr und wir haben zum ersten Mal in ihrem Leben auf der Wii Mario Party gespielt.

Ich glaube das war wohl das Beste am ganzen Abend für sie. Ich selbst war einfach nur müde… Seitdem ich Kinder habe bin ich eigentlich an Silvester einfach nur müde. 😀 Oder bin ich immer einfach nur müde? Egal.

Es war angenehm. Wir haben auch ein bisschen Feuerwerk gemacht. Etwa 40€ haben wir dafür ausgegeben.

Nun ist das neue Jahr da. Ich habe mal in meinen Artikel vom letzten Jahr reingeschaut und festgestellt, dass ich eigentlich gar nicht so daneben lag. Nur das mit dem Nutzgarten hat maximal zu 20% meiner Wunschvorstellung geklappt. Einen Imkereikurs habe ich nicht gegeben dafür aber die Schulklasse dagehabt.

Professionelle Weiterbildung habe ich nicht mehr geschafft vor meiner Rückkehr in den Beruf, aber dafür habe ich nochmal intensiv die Zeit mit meinen Töchtern genossen. (Zumindest meistens. :D)

Und Stricken habe ich gelernt.

Was habe ich mir für 2016 vorgenommen?

Mehr Bewegung vor allem auch im Alltag. Seitdem ich wieder arbeite, sitze ich wieder mehr und habe auch zugenommen.

Ich will mehr raus mit den Kindern. Ich bin (viel zu) gerne drinnen, aber ich weiß auch, dass uns das Draußen gut tut und oft viel zu kurz kommt.

Mein Nutzgarten bleibt ein Ziel. Vielleicht kann ich von 20 auf 50% erhöhen. 😀

Ich bin gespannt, was ich im nächsten Jahr dazu schreiben werde. Ich freue mich, wenn ihr mich auch in 2016 weiter begleitet hier auf dem Blog, auf Facebook, bei Instagram und/oder Twitter.

Liebe Grüße, Anita