Alles zutrauen

Der Schlüssel meiner Erziehung (ich mag dieses Wort nicht) ist Vertrauen. Ich versuche meinen Kindern zu vertrauen und traue ihnen viel zu.
Oft bin ich erstmal der Beobachter bevor ich mich einbringe oder eingreife.

Zum Beispiel: meine Großen habe mithelfen lassen wenn Gemüse geschnibbelt werden musste. Dazu bekamen sie (damals 2-3 Jahre alt) natürlich ein scharfes Messer in die Hand. Ich habe erklärt und vertraut.

Anderes Beispiel. Wenn sie irgendwo raufklettern wollen, dann dürfen sie das. Ich stehe daneben und beobachte. Natürlich kriege ich manchmal den ein oder anderen Adrenalinstoß und es gab auch schon Situationen wo ich dann klar sagen musste, dass ich das jetzt nicht mehr möchte. Ich sage aber nicht „Du fällst da runter!“ sondern versuche deutlich zu machen, dass das meine Angst ist und nicht ihre. Aber in der Regel ist meine Schmerzgrenze da sehr niedrig.

Meine Töchter durften auch von Anfang an die Kleinste auf den Arm nehmen. Ich habe einfach vertraut, dass ihr Innerstes ihnen schon den richtigen Umgang zeigen wird.

Und das sind nur ein paar Beispiele.

Meine Jüngste überrascht mich immer wieder und zeigt mir, dass es gut ist ihr alles zuzutrauen.
Sie versteht bereits sehr viel, wenn nicht sogar alles was ich sage. Sie ist 15 Monate alt und wenn ich sage „Hol Dir ein Taschentuch und putz Dir die Nase.“ dann macht sie das. Und sie bringt es auch in den Müll danach. Ich stelle ihr öfters „Aufgaben“ bei denen ich nicht sicher bin ob sie die schon kann und sie überrascht mich dann öfters mit ihrem Können und Verstand.

Diese Zeit mit den Großen ist nun schon so lange her (gefühlte Ewigkeiten), aber ich erinnere mich nicht, dass ich diese Aha-Momente bei ihnen hatte. Entweder meine Jüngste ist hochbegabt oder (das Wahrscheinlichere) ich habe es einfach nicht bemerkt bei den Großen. Ich war das erste Mal Mutter und dann auch gleich von zwei Babys. Ich bin nicht auf die Idee gekommen sie Sachen zu fragen von denen ich dachte, dass sie die wohl noch nicht können.
Das finde ich schade, aber es ist sicher ganz normal.
Daher trotzdem mein Appell vor allem an alle Erstlingsmamas: Traut Euren Kindern alles zu. Ich meine wirklich ALLES.

Fasten: es klappt gut

Seit drei Tagen klappt es nun richtig gut. Ich vermisse schon sehr mein Brot, aber ich werde ja auch wieder Brot essen. Nur eben nicht sofort.

Ich zeige Euch mal Bilder von dem Ausschlag meiner Jüngsten, den sie nun seit Weihnachten mit sich rumschleppt und der immer schlimmer wurde. (Seit Weihnachten bin ich nicht mehr so fast vegan unterwegs gewesen wie vorher.)

Linke Schulter:

IMG_2380
Rechte Schulter:

IMG_2382

Die Bilder sind von Samstag. Am kommenden Samstag wollte ich nochmal welche machen. Ich kann aber jetzt schon sehen, dass es heilt.
Ich mache sonst nichts anders mit ihr. Nur esse ich selbst Rohkost. Ihre Ernährung (fast vegan) hat sich nicht verändert, aber da sie noch viel stillt, deckt sie eben einen großen Teil ihres Bedarfs mit meiner Milch.
Der Einfluß meiner Ernährung auf die Gesundheit meines Kindes ist schon sehr beeindruckend finde ich.
Ich werde Euch berichten wie es weiter geht.

Rohkost: Spekulatiuskugeln

Seit Mittwoch versuche ich zu fasten (nur Rohkost zu essen). Die ersten drei Tage sind immer am schwierigsten finde ich. Mittwoch lief es sehr gut. Bis meine Tochter einen Kuchen backen wollte. Wir haben einen sehr leckeren (vollwertigen) Zitronenkuchen gebacken.
Davon habe ich auch zwei Stücke gegessen. Aber ansonsten war der Tag rohköstlich. Gestern dann lief es super bis ich abends feststellte, dass die Jüngste den Gefrierschrank ausgeschaltet hatte. Vermutlich morgens und dieser nun nur noch kühlschrankkalt war. Somit musste alles im Kühlschrank untergebracht werden und möglichst schnell verzehrt. Wir hatten auch noch etwas Bio-Fleisch eingefroren vom Grillen letzten Sommer. Das musste nun zubereitet werden. Sowas übernimmt immer mein Mann. Ich habe aber auch etwas mitgegessen. Seitdem ich schwanger war gelüstet es mir immer mal nach Fleisch. *schäm*
Nun also gestern Abend wieder keine Rohkost. Das Essen lag mir aber schwer im Magen. Das merke ich dann gleich. Heute Mittag habe ich auch wieder warm gegessen. Mal sehen ob es morgen besser klappt.

Ich habe trotzdem etwas Leckeres gemacht heute. Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit mache ich diese Spekulatiuskekse. Das Rezept finde ich sehr lecker und den Teig esse ich sehr gerne roh.
Ich habe das Rezept halbiert und die Butter durch 100g Kokosmus (den „Rahm“ einer Dose Kokosmilch) ersetzt. Ich habe nur 80g Honig genommen. Wer es vegan mag nimmt einfach ein veganes Süßungsmittel.
Ich brauchte die Sahne nicht. Der Teig war so bereits schön. Hätte sie bei Bedarf durch Wasser oder Apfelsaft ersetzt.
Das Backpulver habe ich weggelassen, denn ich wollte den Teig ja nicht backen. 🙂

Die Kinder fanden ihn auch sehr lecker und haben mir geholfen den Teig zu Kugeln zu formen.

Das Ergebnis:

IMG_2376-0

Zähne putzen

Heute schreibe ich mal über das Zähne putzen.

In den ersten zwei bis drei Jahren ist es eher ein Kampf gewesen bei den Großen. Seitdem war es eher schwierig sie davon zu überzeugen es auch mal alleine zu machen.

In den letzten Monaten haben sie es immer öfters allein gemacht. Morgens sowieso aber auch abends sind wir von 5% alleine putzen auf 80-90% alleine putzen gewechselt.
Das war schon eine Erleichterung für uns Eltern aber nun hat eine von beiden Karies. Zum Glück ist es ein Milchzahn, aber schön ist es trotzdem nicht.
Ich ärgere mich über mich selbst, denn ich bin selbst geplagt mit Karies und wollte eigentlich nicht aufhören nachzuputzen, aber irgendeine Stimme sagte mir immer, dass sie das nun langsam alleine machen müssen.

In Wirklichkeit empfehlen Zahnärzte nachzuputzen bis die Kinder 9 oder 10 Jahre alt sind.
Das ist nun also auch bei uns wieder der Fall. Wir putzen abends nach und benutzen auch Zahnseide.

Morgens putzen sie weiterhin alleine nach dem Frühstück zu Hause.

Angefangen haben wir das Putzen übrigens als der erste Zahn durchkam. Erst mit einem Silikonfingerbürstchen und dann recht schnell mit Zahnbürste. Aber ohne Zahncreme.

Zahncreme kam erst dazu als sie diese auch wirklich wieder ausspucken konnten. Wir benutzen alle drei Sorten von Nenedent und sind damit ganz zufrieden. Als sie noch kleiner waren haben wir morgens ohne Flourid geputzt und abends mit. Inzwischen entscheiden sie es selbst.

Die Jüngste bekommt die Zähne ohne Flourid geputzt mit homöopathischen Mengen Zahncreme. Und das auch nur weil sie es einfordert, denn sie sieht es so bei den Großen.
Und auch die elektrische Zahnbürste benutzen wir bei ihr schon, weil sie einfach auch damit geputzt werden wollte sobald sie verstand worum es ging. Sie will um jeden Preis dasselbe machen wie ihre großen Schwestern.

Jeder muss natürlich seinen eigenen Weg finden, aber es ist keine Schande seinem Kind die Zähne zu putzen. Im Gegenteil es erspart ihm oder ihr unter Umständen lästige Zahnarztbesuche. (Außerhalb der halbjährlichen Vorsorge)

Bearbeitet am 21.3.2015:

Interessanter Link zum Thema Karies ohne Bohren behandeln

Gedanken zum Fasching

(Ich musste den Eintrag nochmal editieren, weil meine Erinnerung nicht ganz mit dem Geschehenen übereinstimmte)

Ich bin selbst kein großer Fasching-Fan. War auch als Kind nicht gerne verkleidet irgendwie.
Den ersten Fasching feierten meine Töchter mit 2 Jahren. Es gab ein Thema im Kindergarten (ich hab es vergessen Das Thema war Zirkus). Ich habe ihnen wirklich schöne Kostüme genäht und war ganz stolz. Einmal ein Clownskostüm und ein Bär/Teddy. Es war sehr niedlich, aber irgendwie komisch, denn sie verstanden überhaupt nicht was los war und warum. Und eine von ihnen war leicht fiebrig, so dass es ein kurzer Abstecher zu der Feier war.
Der zweite Fasching mit drei Jahren war schon anders denn sie verstanden, dass gefeiert wurde und hatten auch Interesse und Freude am Verkleiden. (Ich glaube das Thema war Bauernhof) Ein Mädchen ging als Pferd und das Andere als Tierärztin.
Leider war eine von ihnen pünktlich zur Feier fiebrig und so konnten sie wieder nur halb mitfeiern und ich wartete mal wieder im Vorraum um sie wieder mitzunehmen.

Zum dritten Fasching waren sie gesund. Das Thema war Zauberein oder So ähnlich. Eine Zauberin und einen Marienkäfer brachte ich zur Feier in den Kindergarten.
Unser vierter Fasching war nach dem Umzug ins Haus in einer neuen Kita (die ich nicht sehr mochte, so dass wir nach einem halben Jahr nochmal gewechselt haben). Für diesen Fasching hatten wir ein Kostüm gebastelt. Es hat Spaß gemacht, aber das Faschingsfest fand ich sehr einfallslos und mein Eindruck war, dass es nur darum ging möglichst viele Süßigkeiten zu essen. Verkleidet waren sie als Frühlingsfee und als Blätterfee.

Im fünften Kitajahr gab es keinen Fasching und nun sind sie in der Schule und durften sich endlich wieder verkleiden. Ein Engel und eine Fee. Ich habe gemerkt, dass ihnen das letztes Jahr gefehlt hat.
Auch hier zu Hause verkleiden sie sich oft und gerne. Besonders beliebt ist das Verkleiden, wenn Besuch kommt.

Ich würde gerne mal wieder Kostüme nähen, aber derzeit fehlt mir Zeit und Muße. Vielleicht nächstes Jahr.

Vom Faschingsfest dieses Jahr haben sie leider wenig erzählt, aber es hat ihnen gefallen.
Es gab viele Süßigkeiten haben sie gesagt. Interessanterweise habe ich beim Abholen gehört wie ein anderes Kind meinte das Faschingsfest war nicht so toll, denn es gab viel zu wenig Süßes…
So unterschiedlich sind die Wahrnehmungen und viel oder wenig ist eben immer relativ.

Die Jüngste kommt in dieselbe Einrichtung wie die Großen zuletzt und dort wird kein Fasching gefeiert. Ich weiß nicht ob ich es gut oder schlecht finde. So im Rückblick hat es den Großen immer gut gefallen und es ist mehr meine Unlust und das ganze Drumherum, das ich anstrengend finde und fand. Wobei das Verkleiden meiner Kinder und das Schminken ihrer Gesichter macht mir inzwischen richtig Spaß. Also vielleicht komme ich doch noch auf den Geschmack. 🙂

IMG_2353
(Das hab ich übrigens nicht geschminkt, aber es passt so gut zum Beitrag. :))

Ein halbes Jahr ist um

Nun blogge ich seit 6 Monaten fleißig vor mich hin. Es macht mir Spaß.
Ich wäre auch nicht abgeneigt mit dem Bloggen Geld zu verdienen, aber es muss auch vertretbar sein und zu mir passen.

Bisher mache ich es, weil es mir Spaß macht und ich viel positives Feedback bekomme. Mal schauen wie das nächste halbe Jahr wird. Auf jeden Fall startet bald die Bienensaison 2015. 🙂 Da freue ich mich schon drauf.

Hier könnt ihr nochmal meinen allerersten Eintrag lesen, wenn ihr mögt.

Gastbeitrag: Entstehung von Marta und Piet

Meine liebe Cousine (Michi Ricks)hat ein Kinderbuch gezeichnet. Wie es dazu kam erzählt sie heute hier in meinem Blog.

Wenn ihr mehr über den neunmalklug Verlag wissen möchtet dann schaut mal hier.

Los geht’s:

IMG_2357
Zu der Geschichte von „Marta & Piet – eine Reise nach Kalkutta“ wurde ich durch ein Zitat von Ranga Yogeshwar inspiriert. Er erzählte in einem Interview, dass er zu seinem Vater sagte: „Wenn ich glücklich werde, indem ich Fahrräder in Kalkutta repariere, dann werde ich das tun – denn am Ende sollte man glücklich sein“.

Da ich zu der Zeit buchstäblich auf der Suche nach einer Fahrradmechaniker Ausbildung war und mir von einigen Seiten der Familie eingeredet wurde, dass ich durch mein Abitur ja auch ganz andere Berufe oder gar ein Studium ergreifen könne, setzte sich der Satz in meinem Kopf fest. Er wurde zu meinem Mantra und erinnerte mich stets daran, nach dem zu suchen, was ich von Herzen gerne machen möchte.

In meinem Freundeskreis und auch in der Familie sehe ich viele, die sich mit ihrem Job arrangiert haben. Ihr Mantra scheint zu sein „Einer muss ihn ja machen“. Dass sie dabei unglücklich sind und sich jeden Montag aufs neue 5 Tage motivieren müssen aufzustehen, scheint dabei der Lohn ihres sicheren Jobs zu sein. Oft höre ich von ihnen, dass sie ja keine Wahl hätten, schließlich müsse man Miete zahlen, Essen kaufen und überhaupt sei man einfach auf genau diese Arbeit angewiesen.
Je härter der Job, je weniger Schlaf und je mehr Aufopferung, desto angesehener scheint man in dieser Gesellschaft zu sein. Der Arbeitende tröstet sich dabei nicht selten mit Rechtfertigungen wie „dafür kann ich mir tolle Dinge kaufen, die mich glücklich machen, die ich mir ohne den Job nicht leisten könnte!“

Oft sind diese Glück-Kauf-Gefühle von kurzer Dauer, das siebte Paar Schuhe passt zwar wunderbar zum neuen Outfit, jedoch bleibt gar keine Zeit es einmal auszutragen – der Job ruft, man ist müde und gestresst….

So richtig interessant finde ich es, wenn es in dieser Konstellation Kinder gibt. Kinder bringen schließlich das wahre Glück und man möchte ihnen ja schließlich etwas bieten können. Einige Eltern greifen also auf ihr eigenes Muster zurück und überschütten die Kinder mit Spielzeug. Es soll ihnen schließlich an nichts fehlen, das sie glücklich macht – aus Dank, aus Liebe. Als Entschuldigung?

Doch ich glaube Kinder haben eine wunderbare Gabe – sie können sich ihr eigenes Glück schmieden. Sie erfinden Geschichten, erleben Abenteuer, versinken in ihrer eigenen Welt und machen nur die Dinge, die sie von Herzen gerne machen. Unbeschwert, unerwachsen, unerzogen.

IMG_2354
Das ist natürlich nur meine Beobachtung, selbst kinderlos, aber faszinierte Beobachterin von den Kindern der Freunde und der eigenen Nichte. Dabei kennt es doch fast jeder: Zu Weihnachten ist der Karton spannender als das neue Bobby Car. Kinder sind nicht von Geburt aus an materiellen Dingen interessiert. Wir lenken ihren Fokus darauf, oft aus Zeitmangel. Denn ein Tretauto ist schneller gekauft, als eine Geschichte um einen Baumstamm herum zu erfinden, der vielleicht eigentlich eine gelandete Rakete ist.

Bei „Marta & Piet – eine Reise nach Kalkutta“ stellt sich Marta an einem regnerischen Tag die Frage, welche Geschichten sie wohl mit ihrem Spielzeug erleben kann und welche Abenteuer es in der Natur zu entdecken gibt.

Ihr Kinderzimmer ist übersät mit allerlei Spielzeug, doch so richtig will ihr keine Idee kommen, was sie damit heute anfangen soll. Ihr Freund Piet, ein Kuscheltier-Hase, fliegt gerade über Martas Kopf hinweg. Da kommt Marta eine Idee und sie schnappt sich Piet und ihre Regenjacke. Sie will sich in der Welt umschauen, wo man das Glück finden kann.

Auf ihrer Reise lauschen Marta und Piet an Bäumen und hören ihnen beim Wachsen zu. Marta trifft auf eine alte Dame, die in einer kleinen unscheinbaren Hütte in den Wäldern lebt. Sie erzählt Marta eine Geschichte über das Glück und über Seemänner. Marta beschließt mit Piet einen Seemann aufzusuchen und mit ihm über das Glücklichsein zu sprechen.

IMG_2356

All das geschieht im ersten Teil der zweiteiligen Geschichte. Sie endet unverhofft am Meer, bevor Marta den Seemann trifft und soll den Kindern und Eltern den Raum und die Möglichkeit geben über das Glück zu sprechen. Bei unseren Vorlesungen in KiTas haben wir die tollsten und ehrlichsten Antworten und Fragen von Kindern gehört, die uns aus den Socken gehauen haben.

Der zweite Teil ist gerade in der Entstehungsphase und soll voraussichtlich im April erscheinen. Marta und Piet werden mit vielen Fragen im Gepäck auf den Seebären treffen und mit ihm über die Sterne, das Meer und natürlich auch über das Glück sprechen.
Ob der Seebär sie tatsächlich wie versprochen nach Kalkutta bringen wird, werdet ihr aber erst im Buch erfahren.

Acht Stunden

Letzte Woche war ich beim MRT und habe mal meinen Kopf durchleuchten lassen. Es ist zum Glück alles in Ordnung mit meinem Kopf.

Für die Untersuchung wurde mir ein Kontrastmittel gespritzt und die Empfehlung des Herstellers ist es 24 Stunden nicht zu stillen.
Wir haben lange hin und her überlegt, ob wir die Untersuchung verschieben können bis die Jüngste nicht mehr stillt und/oder sich nachts auch vom Papa beruhigen lässt (bisher erfährt er nachts die totale Ablehnung von ihr).
Nach reiflicher Überlegung haben wir uns für die Untersuchung entschieden. Die Kleine ist nicht abhängig von ihrer Milchmahlzeit und kann 24 Stunden ohne auskommen.
Mit dem Moment mit dem wir dafür entschieden haben, klammerte sie plötzlich auf einmal. Sie war sehr anhänglich und „jammerig“. Das kenne ich von ihr so eigentlich nicht.
Sie ahnte was. Das war deutlich.

Letzte Woche war es nun so weit. Tagsüber ist sie gerne und problemlos beim Papa. Der Mittagschlaf war die erste Hürde. Lief aber total unkompliziert. Sie schlief einfach während eines Spaziergangs ein.
Die zweite Hürde war dann das abendliche zu Bett gehen. Auch das war relativ unkompliziert. Mein Mann hatte es sich schwieriger vorgestellt…

Ich hatte mich ausquartiert für den Tag. Eine Freundin vertrieb sich die Zeit mit mir. Es tat mir sehr gut mal längere Zeit nicht für die Jüngste zuständig zu sein.

Leider lief die dritte Hürde nicht mehr so glatt. Beim ersten nächtlichen Erwachen ließ sie sich wie üblich nicht vom Papa beruhigen und blieb dann wach. Insgesamt waren es etwas über 2,5 Stunden. Mein Mann und ich schrieben uns hin und her ob ich nun nach Hause kommen sollte.
Nach 2 Stunden machte ich mich auf den Weg, aber bis ich zu Hause ankam schlief sie endlich wieder und schlief dann 6,5 Stunden durch.
Morgens war es kein „Problem“, dass ich nicht da war, so dass ich ausschlafen konnte und dann waren die 24 Stunden fast geschafft als sie mich dann wieder hatte. Die Freude war groß, aber nicht überschwänglich. Später am Tag merkte man dann deutlich, dass sie mich vermisst hatte.

Ich hatte trotz mehrmaligem Ausstreichen eine sehr schmerzende Brust. Das gab sich dann aber tagsüber.

Nachts schlief sie unglaubliche 8 Stunden am Stück. ACHT Stunden. Unglaublich. Leider schlief ich nicht acht Stunden am Stück obwohl ich sie hätte gebrauchen können. Ich war andauernd wach um zu gucken ob sie noch lebt. 😀
Die darauf folgende Nacht war wieder ganz „normal“. Unsere normalen Nächte sind eher anstrengend. Das könnt ihr hier und hier nachlesen, wenn ihr mögt. 🙂

Ich hätte nichts gegen 8 Stunden. 😉
Ach und wer meine Nächte schrecklich findet, der sollte mal zur Frühlingskindermama rüberschauen:
Schlafkarriere meiner Kinder

Februar-Motto: Ich bin fit, glücklich und gesund

Nächste Woche beginnt die Fastenzeit am Mittwoch. Vor vier Jahren habe ich tatsächlich eine Woche gefastet. Nur Wasser und Tee.
Das hat mir sehr gut getan. Die letzten beiden Jahre habe ich „nur“ meine Mediennutzung stark eingeschränkt (Handy, Computer, Fernsehen), weil ich schwanger war und dann stillte.
Dieses Jahr stille ich immernoch aber nicht mehr so viel. Trotzdem möchte ich nicht komplett fasten, aber ich will versuchen Rohkostfasten zu machen. 6 Wochen nur Rohkost. Mal sehen ob mir das gelingt.

Außerdem muss ich dringend wieder fitter werden. Ich habe mich montags und mittwochs zum Yoga angemeldet (vormittags mit Kind). Dienstags könnte ich (optional) abends zum Yoga gehen. Mal sehen. Das steht nun also auf dem Plan für die nächsten Wochen. Mal sehen ob es mir gut gelingt und wie ich mich danach fühle.

Mein Mantra für die nächsten Wochen habe ich mir auf meine Spiegel geschrieben, damit ich es täglich mehrmals sehe und lesen kann. (Ich muss mir nur Mühe geben es nicht zu ignorieren. :-)):
Ich bin fit, glücklich und gesund.

Ich werde hier berichten über meine Fortschritte. 😀

Vielleicht hat jemand Lust mitzumachen und auch zu fasten (in welcher Art auch immer)? Fasten muss ja nicht zwangsläufig religiös sein und kann sehr befreiend sein. Also falls ihr Lust auf Austausch zum Thema Fasten habt, dann hinterlasst mir gerne einen Kommentar. 🙂