Fasten – 2. Tag

Ohje. Also Facebook fehlt mir nicht so sehr aber Instagram und Twitter…

Es klappt gut mit dem Fasten bisher. Nur das „mehr Zeit mit den Kindern“ hat heute nicht so funktioniert. 🙄 Ich war heute mehr mit mir selbst beschäftigt und das wo Du Jüngste mich eigentlich gerade sehr braucht. Sie ist krank und anhänglich und ich war heute sehr abweisend zu ihr. Jetzt tut es mir leid. 😕

Essenstechnisch hat es geklappt mit der Rohkost heute. Mein Frühstück hat mein Mann wieder für mich zubereitet und das Mittag ist wieder ausgefallen.

  
Statt nachmittags zu essen habe ich bis zum Abendbrot gewartet, damit ich mit allen zusammen essen kann.

Es gab einen Salat mit Postelein und Pinienkernen dazu ein bisschen Paprika und als Nachtisch Banane und Orange.   
   
Klingt unspektakulär, aber es war lecker und ich war satt hinterher.

Morgen geht’s weiter.

Fastenzeit

Heute ist Aschermittwoch und die Fastenzeit hat begonnen. Ich will dieses Jahr auch wieder fasten. Ich werde versuchen so gut es geht von den sozialen Medien zu fasten (Facebook, Twitter, Instagram). Heute ist es mir schon schwer gefallen. Mal sehen wie die nächsten Tage werden.

Ich will die Zeit nutzen und mehr für mich und die Familie da sein. In letzter Zeit habe ich es immer mehr als Auszeit missbraucht und meine Zeit im Netz immer weiter ausgedehnt. Diese Zeit will ich jetzt lieber mehr mit lesen füllen oder Stricken oder wieder bewusster mit den Kindern verbringen. Es ist ja nicht für immer.

 

Quelle: pixabay.com

 
Außerdem möchte ich mal wieder eine Rohkostphase einlegen. Ich habe mich die letzten Tage schon gedanklich darauf vorbereitet und das fiel mir heute nicht schwer.

Es gab heute mein übliches Frühstück mit Haferflocken, Obst und Soße. Mein lieber Ehemann hat es mir heute sogar zubereitet, weil ich noch etwas Schlaf nachholen musste.

  
Mittag fiel aus wegen des späten Frühstücks. Nachmittags hab ich einen Salat aus Rotkohl, Apfel, Zwiebel und Petersilie gegessen. Dazu Essig, Öl und Kräutersalz.

  

Zum Abendessen hatte ich noch keinen Hunger. Salat ist noch übrig. Vielleicht esse ich den noch später oder auch nicht. Morgen früh gibt’s ja wieder was. 😎

Eis aus Salbeitee

Wir machen ja gerne Eis. Dafür habe ich diese Plastikformen eines schwedischen Möbelhauses.

Gerne machen wir Eis einfach aus Birnensaft oder Apfelsaft.

Die Kinder haben auch mal nur Wasser in den Förmchen gefüllt und dann gelutscht.  

Jetzt waren bei uns Halsschmerzen und Husten aktuell. Da mache ich gerne mal Salbeitee in diese Formen. Einen Löffel Honig dazu und dann ab in das Gefrierfach. 

Bei uns wird das sehr gerne gelutscht von allen drei Mädchen. Insbesondere die Jüngste rennt seitdem mindestens drei Mal am Tag zum Tiefkühler und schreit „Eis emme“.  

Wochenbett- und Kraftsuppe

Achtung, es folgt Werbung! 🙂

Empfohlen von meiner Hebamme, habe ich damals während der Schwangerschaft mit der Jüngsten die Kraftsuppen der Ziethen Apotheke entdeckt.

Inzwischen gibt es auch eine Mischung für eine Wochenbettsuppe. Die Idee dafür kommt aus der Chinesischen Medizin. Die Mischung für die Suppe muss lange auskochen und wird dann gesiebt. Was übrig bleibt ist die Grundlage für eine Suppe (der Sud), die man gut auch einfrieren kann und somit in der Schwangerschaft schon für das bevorstehende Wochenbett vorbereiten kann.

Mehr über die Kraftsuppen findet ihr hier. Sie sind nicht nur nach einer Geburt geeignet sondern auch nach einer kräftezehrenden Erkrankung zum Beispiel. Ich finde die Suppen sehr aromatisch und abgesehen von der langen Kochzeit, die der Topf aber gut ohne mich zurecht kommt, sind sie einfach zuzubereiten.

Die Ziethen Apotheke hat mir drei Wochenbettsuppen und zwei Kraftsuppen I zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Das freut mich sehr und ich würde mich freuen, wenn ihr zahlreich teilnehmt.

   
 Die Teilnahmebedingungen findet ihr hier.

Kommentiert bitte unter diesem Beitrag, welche der Suppen ihr gerne probieren möchtet und warum und/oder ob ihr schonmal mit den Suppen oder anderen Produkten der Ziethen Apotheke in Kontakt gekommen seid.
Die Apotheke hat übrigens einen Online Shop und zwei Filialen in Berlin, falls ihr es nicht bereits schon wußtet.

Dort findet man auch gute Hausmarken zu Vielem was das Mutterherz nach der Geburt rund ums Kind vielleicht benötigt. Seht Euch gerne mal um!

Die Zäpfchen für Frauen möchte ich Euch noch empfehlen. Die haben mir selbst sehr geholfen. Vor allem die pflegenden Zäpfchen sind nach der Geburt wohltuend. Die Apotheke berät auch gerne, wenn ihr Fragen habt.
(Wichtig: Anwendbar erst nach der Geburt, wenn der Wochenfluss vorbei ist.)

Die Verlosung geht bis zum Sonntag, den 7. Februar 2016 um 23:59 Uhr. 🙂

 

Langeweile-Box

Es nervt mich so unglaublich… Seit einiger Zeit höre ich gefühlte 178 Mal am Tag: „Mir ist langweilig.“

Wie das sein kann ist mir ein Rätsel, denn wir haben jedes Zimmer im Haus quasi gefüllt mit Spielsachen und Kinderzeugs. Als mein Onkel letztens zu Besuch war, meinte er es sieht hier aus wie im Kindergarten. 🙂 Das ist sicher überspitzt dargestellt von mir, aber es fühlt sich manchmal so an und ich kann natürlich überhaupt nicht verstehen wie meinen Kindern langweilig sein kann. Meine Versuche zu minimieren und weniger Spielzeug anzubieten, damit diese (wenigen) Sachen mehr zum Spielen anregen, führt meistens ins Leere und wird spätestens zu Geburtstagen, Ostern und Weihnachten wieder konterkariert… Mit großem Interesse lese ich deshalb diesen Blog: Spielzeugfreies Kinderzimmer. Sehr empfehlenswert.

Aber zurück zum Thema, vor einiger Zeit habe ich diesen (englischen) Artikel gelesen von der Wellness Mama. Die Idee fand ich fantastisch und will sie seit Langem umsetzen und auch mal darüber bloggen.

Es geht mir nicht darum die Kinder zu bestrafen, sondern ihnen eine sinnvolle Beschäftigung geben, wenn sie selbst denken, dass der Tag vor lauter Langeweile kaum auszuhalten ist. 😀

Wir haben also zusammen einige Blätter genommen und Ideen aufgeschrieben. Immer abwechselnd. Die Kinder haben einen Vorschlag gemacht und dann ich.

So kamen zusammen: Playmobil spielen, Müll rausbringen, Malen, Staub wischen, usw.

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Insgesamt sind es jetzt (erstmal) sieben Vorschläge der Kinder und sieben von mir. Wir haben die Zettel gefaltet und in eine Dose gemacht. Das ist jetzt unsere Langeweile-Box. Immer wenn ich den Satz höre, dann wird ein Zettel gezogen. Die Kinder sind erstmal hellauf begeistert von der Idee. Mal sehen ob das so bleibt und mal sehen ob ich den Satz nun noch oft hören werde. 😀

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Wie findet ihr diese Idee? Wie geht ihr mit Langeweile um?

Grüne Woche – Teil 2

Den ersten Teil meiner Grünen Woche Erfahrung dieses Jahr findet ihr hier.

Eine weitere Bloggermama hat auch über die Grüne Woche gebloggt. Den Beitrag von Mamaskind.de findet ihr hier.

Heute geht’s um den zweiten Besuch. Ich war mit den Großen zusammen am Sonntag auf der Messe. Papa ist mit der Jüngsten zu Hause geblieben. Das war eine gute Entscheidung, denn so konnte ich mal ganz in Ruhe nur den Interessen der Großen nachgehen.


Es war gut, dass ich am Dienstag schonmal ohne Kinder auf der Messe war, denn sie haben wirklich etwas andere Interessen und einen ganz anderen Blick für die Messe als ich.

Wir haben „nur“ 4 Hallen besucht, denn mehr haben wir nicht geschafft. 😄

Wir sind durch die Blumenhalle gegangen. Dort gibt es auch allerhand für Kinder z.B. eine Ecke zum Malen, etwas zum Balancieren, Vögel und einen Bienenwagen.



Als nächstes sind wir zur Bio Halle gelaufen. Hier haben wir uns knapp 2 Stunden aufgehalten. Am Stand der Bio Company wurde gebacken. Und das hätten sie am liebsten den ganzen Tag gemacht.


Dort konnte man auch einen Kressegarten machen.


Das hat uns eine ganze Weile beschäftigt. Dann sind wir weiter gegangen. An einem anderen Stand konnte man einige verschiedene Getreidesorten ansehen, anfassen und auch mit Hilfe eines Fahrrades und einer Getreidemühle zu Mehl mahlen.


Zeit für Mittagessen. Veganen Flammkuchen haben wir gegessen. Ich fand ihn sehr lecker (mit Zwiebeln und Oliven). Die Mädchen mochten ihren (mit Gemüse) nicht so.

So waren ganz schnell zwei Stunden um und wir hatten erst 2 Hallen gesehen. Als nächstes ging es in die Halle Erlebnisbauernhof. Dort gibt es allerhand für Kinder. Viele informative Stände. Man kann auch auf Traktoren (und andere Maschinen) klettern. 


Wir waren auch am Stand des Zuckerverbandes. Da haben wir gelernt wie aus der Zuckerrübe der Zucker wird (vereinfacht dargestellt). Kind 2 wollte dann unbedingt das Zuckerquiz mitmachen. Na meinetwegen.


  
Dann ging es weiter. Ab durch die Tierhalle zur Heimtiere-Halle. Dort gab es gerade eine Vorführung einiger Tiere.


In der Heimtier Halle konnte ich dann auch noch die Stände der Imker besuchen.



Und die Mädels konnten Honig naschen.



Zum Schluss haben wir dann noch ganz lange bei der Heimtierschau verbracht. Dort wurden Hunde und Katzen und Insekten und Reptilien präsentiert. Sehr spannend war das für die Kinder. Sogar eine Schlange und eine Stabschrecke durften sie halten.

Ich fand es auch interessant, aber ich hätte lieber weitere Hallen besucht. Statt aber die Kinder zu drängeln habe ich ihre Freude genossen.


Nach der Tierschau haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht. Inzwischen waren mehr als 5 Stunden vergangen. Einfach wie im Flug.

Es hat uns allen gut gefallen. Ich fand den Sonntag genauso voll wie den Dienstag wobei ich natürlich nicht alle Hallen besucht habe.

Der Messekindergarten war natürlich am Sonntag recht voll wohingegen er am Dienstag Mittag leer war. Das ist klar. Die Kassen waren am Sonntag leerer als Dienstag. 😳 Das war überraschend.

Ach und etwas unangenehm aufgefallen ist der junge Mann, der den Backstand gemacht hat. Er war nicht sehr kinderfreundlich fand ich. 🙄

Fazit: Ich gehe gerne wieder nächstes Jahr mit den Mädchen. Auch am Wochenende würde ich wieder mit ihnen gehen. Mal sehen was nächstes Jahr ist.

Grüne Woche – Teil 1

Mein erster Besuch letzte Woche auf der Internationalen Grünen Woche wurde dieses Jahr durch Freikarten unterstützt, die mir die (Achtung Werbung!) Bio Company zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank dafür an dieser Stelle!

Das hat mir und meinem Mann den Tageseintritt von je 14€ gespart. Die Garderobengebühr von immerhin 5€ und einen Plan der Messe, der 2€ kostet haben wir uns dann trotzdem geleistet.


Gestartet sind wir in der Blumenhalle um dann gleich zur Bio Halle weiterzugehen.



Die Bio Halle ist für mich eine der interessantesten Hallen. Letztes Jahr gab es dort zum Beispiel Strohhalme aus Stroh zu entdecken. 🙂 Außerdem finde ich dort am ehesten etwas zu essen. Es gab veganen Flammkuchen und veganen Döner zum Beispiel. Wir waren aber beide noch gar nicht sehr hungrig, so dass wir weiterzogen.


Am leeren Messekindergarten vorbei. Der war dieses Jahr übrigens viel einladender als letztes Jahr fand ich. 👍🏻

Am Stand des deutschen Imkerbundes gab es Interessantes über die Inhaltsstoffe von Honig zu lernen. Honig ist ja nicht vegan, aber wir essen Honig. Ich achte darauf, dass er möglichst aus Deutschland kommt (wenn wir mal nicht unseren Eigenen essen) und aus möglichst kleinen Betrieben.

Als nächstes gab es Küken zu gucken am Stand der Geflügelwirtschaft. Die haben mich fasziniert, aber auch etwas traurig gestimmt. Dort wurde ich auch gleich angesprochen, ob ich an einer Umfrage teilnehmen möchte. Ich musste grinsen und meinte nur ich sei vielleicht nicht die richtige Zielgruppe für ihre Umfrage, denn ich esse weitestgehend vegan. Sie musste dann auch schmunzeln und meinte aber sie habe eine allgemeine Umfrage zum Thema Geflügelindustrie. Die hab ich dann beantwortet. Habe aber mein Dankeschön dafür abgelehnt (eine Tasche mit der Aufschrift „We love Geflügel“).


Hühner faszinieren mich schon so lange. Ich würde gerne welche halten, aber mein Mann ist dagegen. 😦

Dann sind wir weiter gelaufen durch die Hallen der Bundesländer. In der Halle von BaWü und NRW gab es einen interessanten Stand vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW und der Verbraucherzentrale.

Da hab ich diese Fotos gemacht von (potenziellen) Inhaltsstoffen im Apfelsaft. 

Eigentlich wollten wir noch in die Halle der Heimtiere (Hunde, Katzen, usw), denn dort hatte auch der Berliner und Brandenburger Imkerverband seine Stände. Dafür mussten wir durch die Tierhalle mit den größeren Tieren.


Ein bisschen gruselig finde ich diese Halle. Natürlich schön mal ein Tier so nah zu sehen, aber die Ställe sind klein und die Messe wirklich laut und trubelig.

Diese Halle ist sehr voll und man kann nicht einfach durchlaufen sondern muss einen großen Bogen laufen. Das nächste Mal, wenn ich alleine (ohne Kinder) gehe lasse ich die Halle aus. Sie ist mir zu voll.

Die Halle dahinter mit den Heimtieren, war uns auch einfach zu voll und deshalb haben wir kehrt gemacht und sind in die nächsten Hallen gelaufen.


Kurze Pause und Eis darf nicht fehlen (Rohkost). 👍🏻

In der Berlin Halle haben wir leckere (zuckerfreie) Marmelade gekostet und mitgenommen. Eine Manufaktur aus Köpenick hatte dort ihren Stand mit Xylit gesüßter Marmelade.


Partnerland der Grünen Woche war übrigens Marokko. 

Eine interessante Halle mit Datteln und Olivenöl und Gewürzen.

Ansonsten gibt es Wein und überhaupt viel Alkohol zu verkosten, wenn man das will. 

Mein Mann wollte dann gerne noch einen Abstecher in diese Halle machen: 

Es war uns dann aber zu laut und zu voll dort. So sind wir weiter gelaufen. Nun schon langsam sichtlich erschöpft von der Lauferei. Ich wollte noch gerne an den Stand von Vorwerk und mir den neuen Thermomix ansehen. Eine Freundin hatte mir den Tipp gegeben.


Ist schon ein schönes Gerät. Das neue Grundkochbuch finde ich auch sehr interessant. Die Wartezeit (9 Wochen) schreckt mich ab. Meinen TM31 durfte ich damals gleich mitnehmen.

Die Repräsentantin hat mir gleich gesagt, dass der neue TM demnächst teurer werden wird. Gelesen habe ich, dass im April der Preis steigen wird.

Trotzdem denke ich, dass unser TM es noch eine Weile machen muss. 😀

Die Natur Tec Halle war auch sehr interessant vor allem für Kinder.

Wir sind am Ende noch in die Bio Halle zurück und haben dort veganen Döner und Dürüm gegessen.

  

Nochmal schnell Pesto kaufen…


Ab nach Hause.

  Man bin ich jetzt müde.
In der Bahn hab ich dann meine Rohkost-Schokolade ausgepackt. Die hatte ich auf der Messe am bulgarischen Stand entdeckt.



Leider finde ich sie nicht so lecker, aber die Kinder lieben sie. Ich habe also Abnehmer.

Ich bin an dem Tag auf über 12.000 Schritte gekommen. 🙂


Meine Prospekte und Flyer Ausbeute hab ich am nächsten Tag mal ausgebreitet.



Mein Fazit der Messe ist einfach: Ich gehe nächstes Jahr wieder hin, wenn es sich ergibt. Ich fand es am Wochentag trotzdem sehr voll, habe aber zu dem Zeitpunkt kaum Vergleich gehabt zum Wochenende.

Im nächsten Teil berichte ich dann von meinem zweiten Ausflug zur Messe mit den Kindern am Sonntag. 🙂

Eine weitere Bloggermama hat auch über die Grüne Woche gebloggt. Den Beitrag von Mamaskind.de findet ihr hier.

Liebenswerte Macken

Der verflixte Alltag hat zur Blogparade aufgerufen und ich will mich auch beteiligen.

Meine Mädels haben auch so ihre Macken. Hier werde ich nun versuchen sie festzuhalten. Gut möglich, dass die Liste unvollständig ist. 🙂

Los geht’s mit Kind 1 (ältester Zwilling):

  • Vergesslichkeit:
    Kind 1 vergisst gerne ihre Wasserflasche in der Schule oder auch mal die Hausaufgaben zu Hause. Bisher hat sie zum Glück noch nichts verloren. Ein verloren geglaubter Schlüssel hat sich wieder angefunden. 🙂
  • Träumerlein:
    Meine Älteste ist ein Träumerchen. Sie tagträumt. Ist sehr vertieft in manche Aktivitäten und vergißt innerhalb von wenigen Minuten was ich oder andere ihr gesagt haben. Manchmal vergisst sie sogar, was sie selbst gerade noch wusste.
  • Faxenclown:
    Kind 1 ist ein Faxenmacher. Sie albert gerne und lange und ausgiebig rum. Manchmal etwas zu extrem für mich und die anderen Familienmitglieder. Aus Spaß wird dann Ernst.

Kind 2 (der 2-Minuten jüngere Zwilling):

  • Ehrgeizig:
    Das ist ja eigentlich keine Macke, aber bei Kind 2 schon, denn sie ist teilweise so ehrgeizig, dass sie sich selbst viel zu sehr unter Druck setzt und sich das dann entlädt. Oft bei mir.
  • Hibbelig:
    Kind 2 kann manchmal nicht still sitzen. Das hält sich aber noch in Grenzen.
  • Langeweile:
    Das allerschlimmste für Kind 2 ist Langeweile und ihr ist quasi immer langweilig. Ich kann es bald schon nicht mehr hören: „Mama, mir ist Langweilig.“ *zumHaareraufen*

Kind 3 (unsere Jüngste):

  • Mama-Kind:
    Sehr ausgeprägt ist dieses Kind auf Mama fixiert. Also mich. Es hat lange gedauert bis sie sich vom Papa hat abends ins Bett bringen lassen und es geht nur, wenn ich tatsächlich außer Haus bin. Bis vor ein paar Wochen ist sie so lange wach geblieben bis ich wieder zu Hause war. Jetzt wird es langsam.
  • Puppen-Mama:
    Sie ist eine sehr liebevolle Puppenmama. Das bedeutet aber auch, dass die Puppen alle mitkommen ins Bett (Familienbett). Ich konnte sie überzeugen, dass die Puppen im Puppenbett neben unserem Bett schlafen. Inzwischen schlafen 5 (ja FÜNF) Puppen bei uns im Schlafzimmer in DREI Puppenbetten (2 Richtige, ein Improvisiertes).
  • Essen:
    Bei den Großen hätte ich es nie toleriert, aber die haben das auch einfach nicht gemacht. Die Jüngste hingegen is(s)t sehr speziell. Sie isst nicht den Rand vom Brot. Bei der Gurke ist sie grundsätzlich nur das Innere/Weiche. Die Äpfel müssen geschält sein. Wenn nicht, dann ist sie eben alles bis auf die Schale. Wenn man ihr allerdings einen Apfel ungeschnitten in die Hand gibt, dann wird auch schonmal Schale mitgegessen und beim Gurkensalat ist sie auch alles von der Gurke… Ich lasse es ihr durchgehen. Schäle Äpfel und entsorge eben die Reste von der Gurke. Das hätte ich früher nicht gemacht. Man wird eben weicher mit dem Dritten… Aber den Rand vom Brot schneide ich nicht ab. Das muss irgendwie bleiben. Soll sie ihn halt liegen lassen…

Ja das war es schon. 🙂 Liste ist sicher unvollständig. Vielleicht fällt mir nächstes Jahr mehr ein, wenn die liebe Wiebke wieder zur Blogparade aufruft.

Wie ist das bei Euch? Was haben Eure Kinder für liebenswerte Macken?

 

Blogparade: Ich hab es gesagt

Die liebe Terrorpüppi hat zur Blogparade aufgerufen und mich ganz lieb gefragt, ob ich nicht auch mitmachen möchte. Klar möchte ich. 🙂 Hier also mein Beitrag zu #ichhabesgesagt

Es ist 2007 und wir probieren schwanger zu werden. Das weiß natürlich Keiner.

Es klappt auf Anhieb und nachdem meine Regel eine Woche überfällig ist, mache ich einen Test und er ist positiv. Meine Güte fällt es mir schwer überhaupt diese 7 Tage abzuwarten. Mein Mann (damals mein Freund) schläft noch, also mache ich Frühstück und kann dann nicht mehr warten. Ich bin total hibbelig und wecke ihn zum Frühstück. Normalerweise tue ich das nicht. Er ist also etwas überrascht. 😜 Ich habe eine Kleinigkeit vorbereitet. Ich habe einen Babybody gekauft auf dem steht „Mit Liebe gemacht“. Ich hatte ihn gekauft, falls wir demnächst schwanger werden.

Die Box mit dem Body steht auf seinem Platz. Er öffnet und weiß natürlich sofort Bescheid.

So ist es raus. Noch am selben Tag überraschen wir unsere Eltern. Ich glaube wir hatten tagsüber etwas vor, so dass wir erst am späten Nachmittag bei meinen Schwiegereltern sind und dann noch meine Eltern überraschen fahren. Es ist schon 23 Uhr oder so. Ich weiß gar nicht mehr was wir gesagt haben, warum wir so spät noch vorbei kommen. Meine Eltern sind im Schlafanzug.

Alle freuen sich mit uns. 🙂

Wenige Wochen später erfahren wir beim Arzt, dass wir Zwillinge bekommen werden. Allen DAS zu erzählen war fast noch lustiger. Wir haben noch am selben Tag alle angerufen. Nachdem wir uns von unserem eigenen Schock etwas erholt hatten.

So war das damals.

Vor 3 Jahren als ich schwanger wurde mit der Jüngsten, war es etwas anders. Ein paar Monate probierten wir wenig intensiv schwanger zu werden. Dann war es so weit. Der Test zeigte ein positives Ergebnis und ich war deutlich weniger aufgeregt als beim ersten Mal. Ich machte den Fehler den großen Mädchen davon zu erzählen und sagte ihnen, dass ich etwas einkaufen fahre um Papa damit zu überraschen.

Sie waren hellauf begeistert und wollten mitkommen und mit aussuchen. Wir zogen uns an und dann gingen sie zu Papa und verabschiedeten sich mit den Worten: „Wir fahren jetzt einkaufen. Mama braucht noch eine Überraschung für Dich.“

Haha. Ja damit war schnell klar was los ist. Somit haben also die Schwestern Papa aufgeklärt. Diesmal waren wir sehr viel weniger aufgeregt und haben glaub ich mehrere Tage gewartet bevor wir es überhaupt den Eltern gesagt haben.

So unterschiedlich ist das gewesen. 😀

Lustig war noch wie die Nachbarn von Kind 3 erfahren haben. Die Großen waren drüben spielen mit den Nachbarskindern und wollten in die Schaukel. Meine Nachbarin sagte dann, dass sie leider nicht schwer heben darf. „Unsere Mama darf auch nicht schwer heben, bist Du auch schwanger?“

Haha. Ja damit war es dann kein Geheimnis mehr. Unsere jüngsten Kinder sind etwa 6 Wochen auseinander. 🙂

Gastbeitrag: Abhängig von meinem Mann?

Heute habe ich einen Gastbeitrag von Heike (vom Blog Emma und Lukas) für Euch. 

Ich kann mir vorstellen, dass es vielen Müttern so geht oder so ging. Heike wünscht sich gerne auch Kommentare von Euch. Vielleicht habt ihr Ideen oder Vorschläge für sie?

Los geht’s…

Ich bin eine verheiratete Frau und Mama von zwei Kindern. Lukas besucht die Schule, Emma den Kindergarten und ich arbeite in Teilzeit. Mein Mann hat eine Vollzeitstelle und wir kommen in allem meist ganz gut über die Runden. Also im Prinzip eine ganz normale Durchschnittsfamilie.

Und doch bin ich oft nicht glücklich.

Die Kinder sind wunderbar, ich spiele sehr gern mit ihnen, höre ihnen zu, zeige ihnen Dinge, lasse sie selbst entdecken und bringe ihnen bei was ich weiß. Mein Mann zeigt mir, dass er mich liebt und ich fühle mich sehr geborgen und sicher bei ihm. Und doch bleibt die Angst, dass alles von einem Moment auf den nächsten vorbei sein könnte. In einer Beziehung vor ihm wurde ich betrogen, belogen und ausgenutzt. Im Nachhinein denke ich, dass es deutliche Signale gab. Aber ich war einfach zu naiv, zu leichtgläubig und hatte zu wenig Selbstvertrauen um es zu sehen.

Was, wenn ich wieder so gutgläubig bin, was wenn ich ihm irgendwann nicht mehr ausreiche, wenn er mich nicht mehr so toll findet, wie jetzt. Was, wenn er mich ebenso betrügen und ausnutzen würde?
Mein Mann kennt meine Ängste, versucht sie mir zu nehmen und zeigt mir, dass ich das Wichtigste für ihn bin. Und ich? Ich glaube ihm, ich bin mir sicher, dass er es so meint, ich spüre deutlich, dass er mich liebt. Doch an fiesen Tagen schleicht sich wieder die Unsicherheit in meinen Kopf. Ich spinne Situationen in meinem Kopf zusammen und je länger ich das tue, umso realer wird es. Und es bleibt eine ganze Weile im Kopf. Ich kann nichts dagegen tun.

Ich liebe meinen Mann so sehr, dass ich alles nach ihm ausrichte. Wenn er früher von der Arbeit kommt, dann mache ich nichts aus, gehe eben nicht, wie geplant, einkaufen. Er verlangt das natürlich nicht, aber er weiß auch, dass ich einfach nicht anders kann. Ich fahre nicht allein ins Einkaufszentrum, wenn ich weiß, dass er etwas früher nach Hause kommt. Selbst, wenn ich dadurch Zeit „verschwende“. Wir fahren am Wochenende gemeinsam einkaufen, obwohl es sehr viel effektiver wäre, wenn ich in dieser Zeit den Haushalt mache. Ich backe ihm Kuchen, weil ich weiß, dass er ihn mag, obwohl ich eigentlich keine Zeit dazu habe. Und ich bin aufgrund meines Verhaltens überzeugt davon mich viel zu abhängig von ihm gemacht zu haben. Ich kann nicht ohne ihn und ich habe Angst, wenn er mit dem Auto unterwegs ist und ein Unfall auf seiner Strecke im Radio gemeldet wird.

Ich habe keine richtigen Freunde, lange Zeit in einem anderen Bundesland, jeder gründete irgendwo eine eigene Familie und wenn man nach beinahe 10 Jahren zurückkommt, dann ist eben keiner mehr da. Schulfreunde sind zu Bekannten geworden. Mamas und Papas von Lukas‘ Schulfreunden oder Emmas Kindergartenfreunden sind ebenfalls nur Bekannte. Man unterhält sich auf Spielplätzen, bei Schulfesten oder beim Kindergarten, wenn man die Kinder abholt. Wahrscheinlich spielt diese Situation eine große Rolle in meiner Abhängigkeit von meinem Mann, ebenso wahrscheinlich die Tatsache, dass diverse Beziehungsversuche zwischen uns während der Schulzeit scheiterten.

Ich bekam mal den Rat, dass man sich eben nicht so verhalten sollte, wie ich es tue. Man stellte mir die Frage, was denn sei, wenn er mal nicht mehr da sei. Sofort flogen Bilder vor meinen Augen von schrecklichen Unfällen, Krankheiten oder Scheidungen. An so etwas will ich gar nicht denken, aber wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, weiß ich, dass ich damit nicht klar käme. Mein Lebensmittelpunkt wäre verschwunden. Und das ist dieser Teufelskreis, denn genau diese Erkenntnis, dass ich ohne ihn nicht sein kann, verstärkt die Angst, dass es dazu kommen könnte.

Doch wie kommt man heraus, aus so einem Teufelskreis?

Mein Mann hilft mir, er nimmt mich fest in den Arm, wenn er Zweifel sieht, er schreibt SMS, wenn er auf der Baustelle angekommen ist. Ich weiß, dass er es ernst meint, ich vertraue ihm und ich glaube an seine Liebe. Und ich hoffe, dass es ihm nicht irgendwann zu viel wird.
Ich weiß, dass ich ganz bewusst Zeit ohne ihn verbringen muss. Nicht nur, wenn es wegen Arbeit oder sonstigem gar nicht anders geht. Ich brauche den Mut, um mit Bekannten treffen auszumachen ohne das Gefühl zu haben, dass ich störe. Ich muss lernen Nachmittage zu genießen, ohne ständig aufs Handy zu gucken, ob er schon geschrieben hat wann er Feierabend macht.

Aber vor allem anderen muss ich lernen, meine Ängste in den Griff zu kriegen. Und auch, wenn ich momentan nicht weiß wie, so hoffe ich doch, dass ich irgendwann einfach nur ohne Angst genießen kann.