Einfluß der großen Geschwister auf die Erziehung

Es war mir gar nicht so bewußt, dass die großen Geschwister die Kleinen miterziehen.

Die Zwillinge durften ganz viel probieren und ich habe mehr beobachtet als aktiv mitgemacht. Unsere Jüngste wird überall hingetragen, auf den Hochstuhl gesetzt, der Pullover wird ihr ausgezogen (wenn sie es gerade selbst versucht), und so weiter.
Sie kann viel weniger ausprobieren, weil mindestens eine ihrer Schwestern zur Stelle ist und das für sie übernimmt. Sie steht im Flur und jammert nach mir. Kind 1 kommt und fragt „Willst Du zu Mama?“ und trägt sie zu mir. Sie kann ja durchaus auch alleine zu mir kommen.
Anderes Beispiel: Die Kinder sitzen am Kindertisch und Kind 3 ißt gerne mit einer Kuchengabel. Also habe ich ihr Brot in kleine Stücke geschnitten und sie versucht sie aufzupieken. Das klappt nicht immer. Also fast nie. Aber sie versucht. Kind 2 nimmt die Hand der Kleinen inklusive Gabel und piekt auf und steckt das Stück gleich in den Mund von Kind 3. Ich meine Letzteres kann sie nun wirklich schon alleine…

Manche Tage habe ich das Gefühl die einzigen Sätze, die ich den Großen sage, sind: „Laß Kind 3 runter!“ „Laß sie in Ruhe!“ „Ärgere sie nicht.“ „Sie kann das schon allein!“

Ich bin ja froh, dass sie mithelfen und dankbar, dass sie auch mal die Jüngste beschäftigen, aber manchmal wünschte ich sie hätten mehr ein Gefühl dafür, wann sie sich auch mal zurückhalten müssen. Dann erinnere ich mich daran, dass sie erst 7 Jahre alt sind und keine Erwachsenen wie ich. 😉
Aber trotzdem haben sie Einfluß auf die Erziehung der Jüngsten. Sie wird ganz anders groß als ihre Schwestern. Es haben eben vier Menschen direkten Einfluss auf sie und nicht nur zwei, wie das bei den Zwillingen der Fall war.

Das Positive an dem Einfluss ist die Geschwindigkeit mit der die Kleine alles lernt und lernen will. Sie ahmt ihre großen Schwestern sehr oft nach.
Es ist zum Beispiel viel einfacher ihr die Zähne zu putzen als es damals mit den Großen war. Sie sieht einfach jeden Tag das Prozedere und da möchte sie natürlich auch dabei sein. Sie macht da ganz artig mit. Auch sonst hat sie keine Scheu vor anderen Kindern. Sie ist sehr offen und interessiert. Ihr Wesen ist natürlich auch ein bisschen anders als das von den Großen, aber viele alltägliche Dinge sind mit ihr viel einfacher, weil sie besser „angepasst“ ist.

Es hat eben alles Vor- und Nachteile. 🙂

Sätze, die an mir nagen

Ich werde nun immer öfters gefragt, ob die Jüngste (14 Monate) schon spricht.

Sie spricht noch nicht viel. Mama nur wenn sie weint und dann in der Endlosschleife „Mamamamamamamamamamam“.
In den letzten zwei Tagen übt sie „Papa“ und es hört sich mehr so an: „DaDa“ „TaTa“ „TuTu“ usw.

Den Namen einer ihrer Schwestern kann sie schon sehr gut und den Vornamen vom Papa auch. Sind wohl die zwei häuftigsten Wörter, die ich so benutze.

Manchmal sagst sie „da“ und „ey“. „Nein“ ist auch oft zu hören.

MEHR NICHT. 😦 Bevor alle anfingen zu fragen, hat mich das auch nicht gestört, aber so langsam nagt das an mir. Sie ist sonst echt schlau und motorisch sehr fit, aber sie „spricht“ eben noch nicht viel.
Letztens wurde ich gefragt, ob ich auch genug mit ihr spreche. Nö… mache ich nicht. Ich schweige den ganzen Tag und zeige ihr die kalte Schulter. *ironieoff*
Natürlich spreche ich mit ihr. Ob das genug ist, weiß ich nicht. Die großen Schwestern haben ja auch sprechen gelernt, also kann ich da eigentlich nicht so viel falsch machen, aber trotzdem ziehe ich mir diesen blöden Schuh an. 😦 Dieser Schuh der mir sagt, dass ich irgendwie daran Schuld sein muss, dass sie noch nicht mehr spricht.
„Sagst Du auch immer wieder die Worte, die sie lernen soll?“ Nein. Ich hoffe, dass sie es auch ohne meine Dauerberieselung mit bestimmten Wörtern unsere Sprache lernen wird.

Kennt ihr das auch? Welche Sätze nagen an Euch und geben Euch das Gefühl eine schlechte Mutter zu sein?

Was ist vegan an meinem Shampoo?

Ich ernähre mich nicht streng vegan. Butter und Honig sind für mich ok. Das verträgt auch die Jüngste.
Ich bin da auch mehr reingerutscht, denn tiereiweißfreie Ernährung ist gut, wenn man Unverträglichkeiten hat und da die Jüngste sich sehr stark den Kopf gejuckt hat als sie fähig war den Arm so zu koordinieren.

Ich begann also strenger das Tiereiweiß wegzulassen und kam so zu einer fast veganen Ernährung.
Sehr bald juckte ihr nicht mehr der Kopf. Das war schön.
Nun stillt sie weniger und ich dachte ich kann wieder etwas mehr tierisches Eiweiß zulassen. Käse zum Beispiel. Der fehlt mir schon etwas. Und es ist schon schwierig genug ein vegetarisches Gericht in einem Restaurant zu bekommen. Wenn es dann auch noch vegan sein muss, ist man schnell auf Salat beschränkt. 😦
Das ist nicht schlimm, aber Salat esse ich lieber zu Hause.

Nun aber zu meinem Shampoo. Ich benutze schon sehr lange ein Shampoo von i+m Naturkosmetik (siehe hier). Das vertrage ich gut und ich bin nicht sehr experimentierfreudig was das angeht. Außerdem mögen es auch die Bienen… Die sind nämlich auch sehr empfindlich was solche Gerüche angeht. Noch ein Grund nicht allzuviel rumzuexperimentieren.

Nun haben sie das Design meiner Shampooflasche geändert und plötzlich steht da drauf, dass es vegan ist. Darüber habe ich mir bisher keinen Kopf gemacht und mich gefragt was das bedeutet.
Was macht denn die anderen Shampoos unvegan?

Ich habe das mal in Erfahrung gebracht und kläre Euch nun auf, wennn ihr mögt.

Das gesamte Sortiment von i+m NATURKOSMETIK BERLIN ist frei von tierischen Inhaltsstoffen und ohne Tierversuche hergestellt. Unsere Erfahrung zeigt, dass reine pflanzliche Wirkstoffkombinationen am wirksamsten und hautverträglichsten sind. Das Wissen von i+m NATURKOSMETIK BERLIN um die pflanzeneigene Konservierungskraft ist Bestandteil jeder Kreation.

Tierversuchsfrei. Das macht Sinn und freut mich natürlich. 🙂 Aber nun bin ich neugierig, welche tierischen Produkte, denn in normales Shampoo kommen?
Benutzt einer von Euch nicht-veganes Shampoo? Dann würde ich mal die Bestandteile ansehen und gucken ob da was Tierisches dabei ist. In Foren steht, dass Schlachtabfälle und Knochenmehl und sowas in Kosmetika gemixt wird.

Also wenn ihr Lust habt, dann kommentiert hier oder bei Facebook und wir schauen uns das spezielle Shampoo mal an. Ich würde auch beim Hersteller mal nachfragen, wenn die Zutatenliste nicht aussagekräftig ist.

Öko-Waschmittel

Ratet mal was ich gestern gemacht habe.
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Ich habe meinen dritten Kanister (5 Liter) Waschmittel gemacht. Wie es geht könnt ihr Euch hier ansehen, falls ihr es noch nicht kennt. 🙂

Wenn es Euch gefällt, dann würde ich mich riesig freuen, wenn ihr mal den „Daumen hoch“ drückt bei YouTube.
Das Video ist übrigens mein meistgeklicktes Video.
Wenn ihr sehen wollt, was ich sonst noch so gedreht habe:
Alle Videos von mir gibt’s hier

Vollwertig und gesund essen

Zu allen guten Dingen in meinem Leben hat mein Mann beigetragen. Das wird mir gerade mal so bewusst…
Zu gesunder Ernährung sind wir nämlich durch die Allergien meines Mannes gekommen. Eines Tages kam er nach Hause und erzählte mir, dass es ein Buch gäbe das behauptet „Allergien müssen nicht sein“ (emu-Verlag).

Wir bräuchten „nur“ das tierische Eiweiß weglassen. Zu dem Zeitpunkt saßen wir am Frühstückstisch und aßen Wurst und Käse und als wir so auf unser Essen guckten, stellten wir fest, dass wir dann quasi alles das nicht mehr essen könnten. Es schien ein großer Einschnitt zu sein, aber sein Leidensdruck war groß genug um es auf einen Versuch ankommen zu lassen. Er bestellte sich das Buch und gleichzeitig recherchierte ich auch und bestellte mich das Buch „Unsere Nahrung – Unser Schicksal“.

Das war in 2007 noch bevor ich schwanger war und seitdem können wir uns nicht mehr vorstellen wieder so zu essen wie damals an diesem Frühstückstisch.

Nun aber genug in Erinnerungen geschwelgt. Diese Woche viel mir das gesunde essen nicht so leicht. Ich bin mit einem Rohkosttag ganz gut gestartet und dann aber wieder schwach geworden. Gestern war auch wieder ein Rohkosttag und ich merke, dass es meine Kleinsten gut tut und mir auch, aber perfekt ist es noch nicht.
Heute habe ich mir ein rohköstliches Leckerlie aus einem meiner liebsten Kochbücher gemacht („Immer öfters vegetarisch“ von Ute-Mario Wilkesmann). Sie hat auch eine Internetseite mit Rezepten:
Vollwertkochbuch
Wenn ich so leckere gesunde Sachen im Kühlschrank habe, dann fällt es viel leichter gesund zu essen. 🙂
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Januar-Motto: Gelassenheit und Spaß

Wie steht es mit der Umsetzung meines Mottos?
Am Montag ist mir das sehr gut gelungen. Ich hatte richtig Spaß und habe einen schönen Nachmittag mit meinen Töchtern verbracht. Ich würde sagen im Rückblick der beste Tag dieser Woche. Auch die anderen Tage bin ich ruhig geblieben und habe mehr gelächelt als sonst. 🙂 Einfach mal über Fehler Ungeschick hinweggesehen, statt immer so an den Großen „rumzunörgeln“.
Leider hat die Coolness meinerseits über die Woche stetig nachgelassen und gestern ist mir mal wieder der Kragen geplatzt, weil die Jüngste so lange gedreht wird bis sie besoffen ist und keiner hört, wenn ich ruhig und leise bitte damit aufzuhören. *haarerauf*
Aber ehrlich gesagt war es mir komisch so aus der Haut zu fahren und deshalb rufe ich mir heute (auch mit diesem Beitrag) wieder mein Motto ins Gedächtnis. Ich will wieder mehr Spaß machen. Die Woche war schon ein guter Anfang. So kann es weiter gehen.

Ab jetzt wieder vegan und mehr Rohkost

Ich gebe zu die letzten zwei Wochen waren nicht vegan. (Manchmal noch nichtmal vegetarisch.) Von rohköstlich reden wir gar nicht erst…

Es tut mir aber überhaupt nicht gut. Ich habe einen Blähbauch (manchmal auch Bauchschmerzen). Zugenommen habe ich natürlich auch. Ich fühle mich einfach wohler wenn ich gesünder esse.
Außerdem juckt sich die jüngste plötzlich wieder am Kopf. Ich hatte angefangen vegan zu essen, weil sie das nachts sehr extrem gemacht hat als sie so 2 oder 3 Monaten alt war. Das wurde dann sehr schnell besser und war dann bald ganz weg. Nun hat es wieder angefangen und ich will jetzt wieder vegan essen. Vielleicht beginne ich nochmal eine längere Rohkostphase. Da bin ich noch unsicher.

Wer mich nicht kennt, dem sei kurz erklärt, dass ich schon lange vollwertig esse. Ich esse keinen raffinierten Zucker und keine Lebensmittel, die Zucker enthalten. Das sind leider ziemlich viele Lebensmittel.
Zucker führt bei mir dazu immer mehr essen zu wollen und er bekommt mir auch nicht. Meine Verdauung spielt dann verrückt.
Auch Weißmehl meide ich größtenteils.

Nun esse ich wieder „ordentlich“. 🙂

Frühstück war schon mal lecker und voller Vitamine.

Mehr Gelassenheit und mehr Spaß

Ich habe so das Gefühl, dass mir der Spaß abhanden gekommen ist. Ich lache viel über unsere Jüngste und lächle einfach nur, wenn ich ihr zusehe. Sie bringt einfach auch mein Herz zum Lachen.
Mit den Großen geht es mir auch so, aber viel seltener. Ich scherze und lache auch viel zu selten mit ihnen ist mir in den letzten Tagen aufgefallen. Ich bin oft ernst und einsilbig. 😦
Woran das liegt, weiß ich nicht so genau. Es ist schon anstrengend als schlaflose Mutter von drei Kindern, aber muss ich deshalb so ernst sein?
Ein bisschen Spaß muss sein und Kinder müssen auch Kinder sein dürfen.
Ich will mich also in mehr Gelassenheit üben und will mehr zu Scherzen aufgelegt sein. Das soll mein Motto sein für Januar.