Mein Blog hat Geburtstag

Ein Jahr lang blogge ich nun fleißig. Der Blog hat seinen ersten Geburtstag. Das ist schon was Besonderes für mich.

Ich werde Euch heute also mal ein paar Daten und Fakten verraten, die Euch vielleicht interessieren.

Los geht’s.

  • Ich habe in dem Jahr 174 Beiträge geschrieben. Heute nun der 175ste. Das ist im Schnitt ein Beitrag alle zwei bis drei Tage
  • Ich habe 3924 Besucher auf meinen Blog gelockt und insgesamt 8765 Aufrufe gehabt
  • Zwei Verlosungen gab es in diesem einen Jahr und ein paar sehr schöne Gastbeiträge
  • Ich habe 14 Videos gemacht und geteilt mit Euch
  • Auf meiner Facebook-Seite haben 43 Leute „Gefällt mir“ angeklickt, bei Twitter habe ich 214 Verfolger und 995 mal getweetet und auch bei Instagram bin ich fleißig mit 400 Bildern und habe 197 Follower
  • Auch bei Brigitte Mom Blogs kann man mich finden. Dort habe ich bisher 20 Herzen gesammelt. Schaut mal vorbei und klickt das Herz für mich, bitte

Genug Statistik oder vertragt ihr noch mehr?

Mein beliebtester Beitrag ist die Verlosung der Sea-Bands gleich gefolgt meinem Beitrag über windelfrei und der Seite „Über mich„. Hier auf dem Blog folgen mir 25 Leute.

Lustige Suchanfragen, die über Suchmaschinen auf meinem Blog gelandet sind:

  • kind hat wasser aus dem see getrunken
  • erst mal frühstücken nackig
  • erdnüsse schmecken nach waschmittel
  • mein gehirn hat gewackelt

Mir hat das Bloggen großen Spaß gemacht. Ich hab mich über Eure Kommentare gefreut und hoffe, dass mir noch viele Beiträge einfallen und ich noch lange so weiter machen kann. Ende des Jahres werde ich das Hausfrauendasein verlassen und wieder zu den berufstätigen Müttern wechseln. Es kann sein, dass es dann hier immer mal um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht. Mal sehen.

Danke Euch für’s Folgen und Verfolgen, für’s Kommentieren und Euer „Gefällt mir“.

Eure Anita

Quelle: pixabay.com

Quelle: pixabay.com

An die Frau aus dem Laden

Liebe Dame.

Sie haben meine Tochter ganz schön verunsichert. Sie wollte auf das Schaukelpferd klettern als Sie ihr sagten, dass sie das nicht machen darf und sie dafür noch zu klein sei.

Ich stand etwas abseits und hatte meine Tochter im Blick. Als sie das bemerkten sprachen Sie mich an, ob ich keine Angst hätte, dass sie sich verletzt und eine Beule holt. Meine Antwort darauf war, dass Beulen dazu gehören. Das hat Sie total empört. Das ist ja verständlich. Natürlich habe ich auch Angst, dass meine Kleine irgendwo runterfallen könnte und natürlich wünsche ich ihr keine Beulen und leide sehr mit, wenn sie sich tatsächlich was tut, aber ich habe auch Vertrauen. Großes Vertrauen in meine Tochter. Und das von Anfang an. Ob sie nun gerade deswegen oder sowieso sehr vorsichtig und nicht draufgängerisch ist, weiß ich nicht, aber so ist sie und ich lasse ihr diesen Raum. Diesen Raum sich selbst zu erleben und wahrzunehmen. Die eigenen Grenzen auszutesten, damit sie eben lernt wie weit sie gehen kann und damit sie, wenn sie ein Schaukelpferd sieht, weiß ob sie es schafft rauf zu klettern oder nicht.

Also, nein, ich hatte tatsächlich keinen Zweifel daran, dass sie das Richtige tun wird und falls doch bin ich ja immer da. Zum Trösten oder auch mal um mit einem schnellen Reflex zu Halten. Und wenn sie Hilfe braucht, dann sagt sie das: „Heelpe?“ 🙂

Warum nun dieser Appell? Sie haben mein Kind verunsichert. Sie ist nach Ihrer Ansage sofort vom Schaukelpferd weggegangen und als sie weg waren hat sie mich Hilfe suchend angesehen. Ich habe ihr dann gesagt, dass es in Ordnung ist und dass ich denke sie schafft das.

Natürlich ist sie problemlos und sehr geschickt aufgestiegen und hat dann etwas gemeckert, weil sie an eine Grenze gestoßen ist, denn schaukeln kann sie noch nicht richtig und die Schwestern waren nicht dabei zum Helfen.
Ich weiß es ist schwer. Besonders den älteren Generationen fällt es schwer zu vertrauen, aber bitte behütet nicht Alles und Jeden.

Liebe Dame. Auch wenn Ihre Enkelin noch nicht alleine (ohne Aufsicht im 0,5 m Radius) auf das Schaukelpferd klettern darf, meine Tochter darf das und kann das und es wäre schön, wenn Sie sie nicht verunsichern sondern lieber bestärken und unterstützen, ansonsten lieber raushalten. Das wäre mir lieber. Vielen Dank.

Wann Ohrringe stechen lassen?

Heute mal ein Tipp für alle Mädchenmamas. Ich werde das öfters gefragt und daher schreibe ich es jetzt mal hier ins Netz.

Meine Töchter haben Ohrringe seit knapp einem Jahr jetzt. Sie haben den Wunsch mal mit 4 oder 5 geäußert und sich nicht abbringen lassen von meiner recht deutlichen Erklärung was da passiert, dann aber im Laden doch einen Rückzieher gemacht. Ich war ganz froh. Kurz vor ihrem siebten Geburtstag wurde dann aber der Wunsch so groß und nachdrücklich, dass ich dem nachgegeben habe.

Es wollte erst nur Kind 1. Wir sind dann in ein entsprechendes Geschäft gegangen. Haben Ohrringe ausgesucht (entgegen meiner Erwartung sind die alle recht hübsch) und dann ging es schon los. Die Dame war allein und konnte so also nur nacheinander stechen und nicht gleichzeitig. Sie machte einen Punkt auf die Ohrläppchen und fragte mich ob das ok sei. Ich war etwas überfordert mit dieser Frage und daher schon mein erster Tipp:

  • Seht Euch die Ohrläppchen vorher etwas genauer an und macht vielleicht auch mal einen Punkt mit einem Filzstift wo der Stecker dann mal ungefähr hinkommen soll.

Im Geschäft selbst hatte dann übrigens auch Kind 2 plötzlich den großen Wunsch Ohrringe zu haben und hat sich auch stechen lassen. Ich habe mich da völlig rausgehalten. Tipp 2:

  • Vielleicht ist der Rückhalt einer Schwester oder Freundin von Vorteil.

Beim Stechen (oder besser Schießen) haben sie keinen Mucks gemacht. Sehr tapfer. Und haben gesagt es war nicht so schlimm.

Das Schlimme kam dann erst. Die 6 Wochen danach sind anstrengend gewesen. Die ersten 1-2 Wochen tut es noch ziemlich weh. Die erste Nacht ist schon problematisch, weil das Liegen auf dem Kissen sich nun nicht mehr gleich anfühlt.

Wir haben eine Arnikalösung zum Träufeln bekommen und eine Desinfektionslösung die nun regelmäßig aufgetragen werden musste. Das empfanden sie beide als lästig und des Öfteren kam der Wunsch nach dem Entfernen der Ohrringe auf. Ich hätte das auch gemacht, aber habe immer nochmal gut zugeredet und dann war es auch schnell wieder gut. Entzündet hat sich bei jeder ein Ohr aber nur ganz leicht. Ach und gedreht werden müssen sie Ohrringe jeden Tag mehrmals. Auch das ist schmerzhaft in den ersten Wochen.

Wir haben dann nach der Halbzeit ungefähr ein paar schöne Ohrringe ausgesucht, die dann die Vorfreude geweckt und den Schmerz etwas gelindert haben.

  
Rückblickend bin ich so froh, dass sie mit 4/5 einen Rückzieher gemacht haben, denn ich fand sie mit fast 7 einfach reifer und verständiger um so ein paar Wochen zu „bewältigen“. Mein Tipp ist also:

  • Nicht vor dem 6. oder 7. Geburtstag stechen lassen.

Für Kinderärzte ist der Fall klar. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) warnt vor dem Stechen von Ohrlöchern bei Kindern. „Ohrlochstechen, Tätowierungen und Piercings bei Minderjährigen sind aus unserer Sicht Körperverletzung“, sagt BVKJ-Präsident Wolfram Hartmann. „Jeder Eingriff in den intakten Körper eines Kindes ist problematisch.“

Quelle

Einen letzten Tipp habe ich auch noch:

  • Lasst es in den (Sommer-) Ferien machen.

Sobald Eure Kinder in die Schule kommen, müssen die Ohrringe beim Sport abgeklebt werden. Das ist bei gerade gestochenen Ohrlöchern, die noch empfindlich sind, sehr unangenehm. Daher empfehle ich die Ferien.

Mehr Tipps gibt’s heute nicht. Das sind auch alles nur Empfehlungen. Jedes Kind ist anders.

Ein Thema wäre mir noch wichtig. Nicht dass ihr jetzt denkt ihr solltet lieber gleich Ohrringe stechen lassen bevor das Kind viel darüber nachdenken kann. Ich finde tatsächlich auch, dass das Körperverletzung ist. 

Dazu hab ich noch ein paar interessante Links:

FOCUS

Infos zum Stechen von Minderjährigen
Kleiner Nachtrag:

Wir müssen jetzt sogar zu jeder Sportstunde die Ohrringe entfernen. Das wird ein Spaß hier zu Hause, denn alleine können (oder wollen) sie sich die Ohringe nicht rausmachen. Oh man. Warum hab ich dem bloß zugestimmt…

Paukenerguss

Ich hatte ja schon ein paar Tipps gegeben wegen Husten, Erkältung und Mittelohrentzündung.

Hier geht’s heute um die chronische Mittelohrentzündung oder auch den Paukenerguß. Kind 2 hatte das ein paar Mal sehr ausgeprägt. Sie hat wirklich schlecht gehört und es ging soweit, dass sie selbst gesagt hat, dass sie zum Arzt möchte. Das war neu, denn sie sind sonst keine großen Fans von Ärzten.

Der Hals-Nasen-Ohrenarzt stellte dann fest, dass sie einen Paukenerguß hat und was er vorschlug weiß ich gar nicht mehr. Antibiotika? Ich habe jedenfalls daraufhin unseren Kinderarzt gefragt und er hat uns ein homöopathisches Mittel rausgesucht. Gleichzeitig hatte ich gelesen, dass tiereiweißfreie Ernährung helfen kann. So bat ich ihn um ein Attest, das er mir auch bereitwillig ausstellte. Von da an gab es dann für Kind 2 nichts tiereiweißhaltiges mehr. Auch nicht im Kindergarten. Das klappte sehr gut und nach kurzer Zeit hörte sie wieder gut und der HNO Arzt bestätigte das dann auch. Allerdings empfahl er dann gleich, sobald es wieder auftritt Röhrchen legen zu lassen. (Das halte ich für nicht sinnvoll und auch der Kinderarzt hat davon abgeraten.)

Alles war gut bis der nächste Winter kam und schnell war klar: Kind 2 hört wieder nix. Also waren wir wieder etwas strenger konsequenter mit der Ernährung und schnell ging es ihr besser.

Nicht für alles wird ein ärztlicher Eingriff benötigt zum Glück.

Rührende Momente mit den Großen

Ich hatte im Januar darüber gebloggt, dass es mir schwer fällt mit den Großen zu Lachen und zu albern und auch mal über ein Missgeschick einfach hinwegzusehen oder es mit einem Scherz abzutun. Ich wäre gerne diese Mutter. Entspannt und gelassen. Lustig und witzig. Aber irgendwie bin ich das im Moment nicht. Ich erinnere mich, dass das schonmal anders war. Wo ist sie hin meine Lockerheit und mein Humor? Ich empfinde mich auch oft als ernst seit einer Weile und ich lache und lächele weniger. Gefühlt zumindest.

Warum das so ist weiß ich nicht, aber es gefällt mir nicht. Schon eine ganze Weile. Nun ist es seit etwa einer Woche etwas besser. Ich gebe mir Mühe bewusst locker zu sein und auch mehr zu scherzen. Das kommt gut an. 🙂

Mit der Jüngsten fällt es mir übrigens deutlich leichter locker umzugehen und viel zu lachen. So entsteht für mich auch ein unangenehmer Kontrast, der es noch deutlicher macht.

Aber zurück zum Thema: Ich empfinde mich also derzeit nicht als persönlich Bestform von mir. Es sind Ferien und wir machen einen Ausflug. Als wir zurückkommen unterhalten sich die Großen über die Gründung eines Kindergartens, den sie dann leiten wollen, wenn sie groß sind. Da können dann auch ihre eigenen Kinder hingehen (jede von ihnen möchte 7 Kinder haben). Dann fällt ihnen ein, dass die Kinder ja irgendwann in die Schule kommen: „Mama, machst Du dann einen Hört für unsere Kinder?“ Ich verstehe nicht ganz, denn ich bin ja keine Erzieherin und ein eigener Hört scheint mir sehr abwegig… „Aber Du machst das doch mit uns auch so toll. Kochst immer was Leckeres für uns und so. Das wollen wir für unsere Kinder auch. Die sollen bei Dir in den „Hort“ gehen.“ (Warum wir nicht in den Hort gehen, könnt ihr hier nachlesen).

So. Meine Zukunft ist also schon verplant. Werde also die 14 Kinder meiner Zwillinge (plus potenzielle Kinder der Jüngsten) bekochen und bespaßen. 🙂

Nein im Ernst, dieser Moment hat mich so gerührt. Ich fühle mich als schlechte Mutter, aber meine Kinder lieben mich einfach bedingungslos. Es ist einfach nur schön.

Lesende Kinder – eine neue Ära

Ein Schuljahr ist nun vorbei und meine Töchter können bereits sehr schnell und gut lesen. Es ist eine neue Ära. Endlich können sie bestimmte Dinge selbst lesen und verstehen. Es ist oft so schön und neu, dass es mich immer aufs neue begeistert.

Es bringt allerdings auch ein paar interessante neue Themen mit sich. Einige Beispiele: 

Wir sind bei Freunden zu Besuch mit noch-Kindergartenkind. Sie haben einen Magneten (oder Aufkleber) zu hängen auf dem steht ein Satz mit „ficken“. Zum Glück haben meine Töchter den nicht gesehen. Das Lesen und Vorlesen stellt mich vor eine neue ungeahnte Flut an Fragen. 🙂 

  
Das nächste Beispiel sind die vielen englischen Worte, die uns im Alltag begegnen und die meine Töchter natürlich auf deutsch vorlesen und dann etwas enttäuscht sind, dass es keinen Sinn ergibt. 

Noch ein letztes Beispiel der neuen Herausforderung für mich. Ich schreibe eine Email mit Ideen für den Kindergeburtstag und das Kind steht neben mir und liest leise mit. Zum Glück liest sie leise flüsternd, so dass ich aus meiner Konzentration gerissen werde bevor sie die interessanten Teile der Email liest, die eigentlich eine Überraschung bleiben sollten…

Es fasziniert mich immer wieder wie jede Lebensphase uns vor neue, andere Herausforderungen stellt. Kinder haben ist schön.

Gutes von der TeeFee

Wir durften die vier Sorten des Bio Tees testen und davon möchte ich Euch heute berichten.

Ich hatte ja schonmal über den Lillifee Tee von Teekanne geschrieben. Hier nachzulesen.

Diese Bio Tees sind eine gute Alternative dazu, weil sie erstens Bio sind und zweitens (fast) keine Aromen verwenden.


Es gibt vier Sorten:

  • Pfefferminztee
  • Fencheltee
  • Kamillentee
  • Himbeertee

Die Zutatenliste ist übersichtlich (das ist immer gut) und in den ersten drei Tees sind keine Aromen. Der Himbeer-Tee enthält (leider) natürliches Aroma. Dass das in der Regel aus Zedernholz gewonnen wird, hatte ich schonmal geschrieben.

Ich habe zum Vergleich alle Tees gleichzeitig gemacht und 7 Minuten ziehen lassen.


Mir haben alle vier warm und auch kalt sehr gut geschmeckt. Kalt fand ich sie etwas zu süß für meinen Geschmack. Mein Favorit ist der Kamillentee. Wer Schwierigkeiten hat Kindern diesen schmackhaft zu machen, der sollte die TeeFee Sorte probieren. Ich habe da keine Probleme denn meine Mädels trinken alles an Tee. Sogar Salbeitee wird problemlos getrunken.

Ob die Süße notwendig ist, weiß ich nicht. Für einige Kinder sicherlich und es ist auf jeden Fall dem süßen mit Zucker vorzuziehen.

Meine trinken Tees auch ungesüßt, aber es ist eine nette Abwechslung, die wir sicher in unser Teeregal mit aufnehmen werden.

Danke an die TeeFee Mitarbeiterin, die mir 4 Beutel zur Probe überlassen hat.

Die Haut der Jüngsten

Ich hab schon lange nichts mehr geschrieben dazu. Hier nochmal Bilder vom März zur Erinnerung.

    

Ich hatte ja schon geschrieben, dass wir fast vegan essen, weil sie das besser verträgt. Auch wenn ICH nicht vegan esse, dann reagiert ihre Haut darauf. Ja wir stillen noch. 😉

Inzwischen fällt es recht leicht vegan zu essen nur unterwegs ist es nicht immer ganz einfach. Der Hautausschlag wurde unter anderem auch noch durch das Tragen von Wollhemdchen begünstigt. Die tragen wir jetzt nicht mehr so oft.

Die Haut der Jüngsten ist nun schon länger wieder in Ordnung. 😉 Es hat ungefähr ein bis zwei Wochen gedauert bis der Ausschlag abgeheilt war.   

 

Trocken oder nicht? (Windelfrei Teil 3)

Es ist Zeit mal wieder zu resümieren. Nun ist die Jüngste 22 Monate alt und fast trocken.

Nachts ist sie trocken. Alle 2-4 Tage verpasse ich das nächtliche Pipi. Manchmalhält sie durch von abends bis morgen und manchmal muss sie 2-3 Stunden nach dem Einschlafen nochmal. Oft meckert sie dann und sagt quasi Bescheid und es geht dann in den Topf. Ab und zu ist ein Handtuch nass.

Tagsüber ging es gute und sehr gute Tage. An sehr guten Tagen haben wir vielleicht 0-3 Unfälle am Tag. An guten Tagen etwas mehr aber hauptsächlich zu Hause. Wenn wir unterwegs sind ist sie sehr genau im Ansagen. Am Samstag waren wir den ganzen Tag unterwegs und sie hatte keinen einzigen Unfall. Zweimal habe ich ihr vorsichtshalber eine Windel angezogen, weil ich dachte sie muss und sie aber partout nicht pullern wollte. Aber auch die blieb trocken und eine Weile später hat sie dann gepullert. Ich muss immer weniger selbst drauf achten, weil sie immer öfters von sich aus Bescheid gibt.

Zu Hause geht sie selbstständig auf ihr Töpfchen oder sagt an und nimmt dann gerne Hilfe von mir, den Schwestern oder Papa in Anspruch.

Ich bin jetzt auch immer „mutiger“ und lasse sie unterwegs einfach windelfrei. Das Schlimmste wäre halt eine nasse Hose und eine kleine Pfütze. Dafür habe ich Wechselsachen und ein Tuch zum Wischen dabei. Unser Ausflug in den Heidepark war auch windelfrei. Donnerstag lief es 100% ohne Unfälle. Am Freitag hatte sie einige Unfälle kurz nacheinander (weil sie übermäßig viel Wasser getrunken hatte). Das gehört eben auch dazu.

Ich werde berichten wie es weiter geht. Meine große Sorge ist der Kimdergartenstart im Oktober. Mal sehen ob es eher fördert oder mehr zu Rückfällen kommt. Bin gespannt.

Auf jeden Fall bleibt es dabei, dass ich in Ihrem Leben so wenig (verschmierten) Stuhlgang von ihrem Po gewischt habe, dass es sich alleine dafür gelohnt hat mit windelfrei zu starten. 😉

Hier kommt ihr zu meinen ersten Beiträgen zum Thema.

windelfrei

Windelfrei – was bedeutet das für uns?