Ode an meinen Mann

Oft geht es im Alltag unter sich auch mal zu bedanken ganz abgesehen davon, dass ich oft gar nicht sehe was mein Mann alles leistet, weil ich nur sehe was ich leiste.

Heute geht es also mal um meinen Mann.

Danke, dass

– Du immer zur Stelle bist, wenn wir Dich dringend brauchen

– Du mir mit den Kindern vertraust und hinter meinen Entscheidungen stehst

– Du Dich oft um die verwüstete Küche abends kümmerst

– Du die Wäsche aufhängst, wenn ich mit den Kindern eingeschlafen bin

– Du mich am Wochenende auch mal liegen lässt und alleine Frühstück machst

– Du Dich liebevoll um alle Fahrräder kümmerst

– Du mit den Mädchen einkaufen fährst, wenn sie dringend Kleidung brauchen

– Du Dich um alles kümmerst, was nicht mit den Kindern zu tun hat, von Versicherungen über Finanzamt und wichtige Post beantwortest

– ich alle meine Eigenheiten mit Dir ausleben darf

– Du mich immer unterstützt (auch bei verrückten Projekten)

– Du Rohkost-Kuchen und -Desserts für mich machst
– Du Dich abends immer noch um die Bewässerung unseres Gartens kümmerst

– Du den Kindern vorliest, wenn ich keine Lust habe

– Du Mittag kochst an den Wochenenden

– Du alle meine Charaktereigenschaften liebst oder eben erträgst 😉

– Du mich erinnerst, dass wir alle Menschen sind und Fehler machen (dürfen)

– Du mich erinnerst, wenn ich vergesse wer der Erwachsene ist, in einem Streit mit den Kindern

– Du da bist!

Update von der Bienenkiste

Nachdem wir den Kunstschwarm zweimal einfangen mussten (hier könnt ihr darüber lesen), hat er sich  jetzt endlich in der Bienenkiste eingerichtet.

   

So sieht das jetzt aus. Ich freu mich für meine Freundin. 🙂 Bin gespannt wie es weiter geht. Sie müssen dringend stark werden für den Winter. 

Honig abgefüllt

Heute habe ich den Honig in Gläser abgefüllt.

So sah es in dem Topf aus heute nachdem der Honig sich „gesetzt“ hat. Oben auf dem Honig bildet sich ein Schaum.
 
Den Schaum entferne ich mit einer Frischhaltefolie.

   

Nach dem Abschäumen sieht der Honig so aus.

  
Und nun endlich abfüllen.

 
Lecker sieht das immer aus und die Kinder sind gerne mit den Fingern in dem leeren abgefüllten Eimer. 🙂

Insgesamt habe ich drei große Gläser mit je ca. 2 kg für uns abgefüllt. Ein 250g Glas für Kind 1 und ein Mini Glas für Kind 2. Das war ihr Wunsch.

Zum Etikettieren bleiben nun noch 7 x 500g und 12 x 250g Honig übrig. Leider sind die Etiketten noch nicht fertig.

Schokolade

Ich liebe Schokolade. Schon immer. Es ist ist auch mein Suchtmittel Nummer eins. Mit Abstand. 😉

Als ich vor 8 Jahren mit der Vollwertkost begann hat mir die Schokolade sehr gefehlt. Vor ein paar Jahren bin ich auf das Vollwertkochbuch von Ute-Marion Wilkesmann gestoßen und sie war gerade dabei ihre Schokoladenrezepte in einem Buch zusammenzufassen. IMG_1304Sobald es erschienen war, habe ich es gekauft und seitdem mache ich gerne rohköstliche vollwertige (ohne Honig auch vegane) Schokolade.

Vor ein paar Monaten hat Ute mal einen Blogartikel über Rohkostschokolade geschrieben, der mich sehr angesprochen hat. Es geht um den Einfluß des Theobromin im Kakao. Es wird auch auf einen Artikel von Urs Hochstrasser Bezug benommen.

Hat Schokolade einen ähnlichen Einfluß auf uns wie Kaffee?
Also ich habe für mich festgestellt, dass das so ist. Ich esse abends keine Schokolade mehr, weil ich dann nicht schlafen kann. Auch tagsüber merke ich den aufputschenden Effekt von Schokolade. Es ist als hätte ich eine Tasse Kaffee getrunken. Sicher merke ich das nur, weil ich keinen Kaffee trinke. Als ich damals (vor 8 Jahren) den Kaffee, Tee und Schokolade wegließ, hatte ich 3 Tage lang Kopfschmerzen. Vermutlich durch den Entzug. Nach einer Woche habe ich viel besser geschlafen. Ich hatte davor nie das Gefühl, dass ich schlecht schlafe. Ganz im Gegenteil. Aber nach dem „Entzug“ habe ich einfach noch viel besser, tiefer und entspannter geschlafen.
Durch diese Beobachtung bin ich derselben Meinung wie Urs Hochstrasser und Dr. Bruker:

…er hält das Theobromin für ebenso schädlich wie Tein und Koffein (alle drei von Bruker abgelehnt, von Kaffein und Tein weiß ich noch, dass er sie als Nervengifte bezeichnet.

Quelle: https://vollwert.wordpress.com/2014/09/20/ein-tasschen-kakao-IMG_1544gefallig/

Meine Kinder dürfen daher abends und spät nachmittags keine Schokolade essen. Die Jüngste gar keine. Kaffee, Tee und Cola sind sowieso tabu.
Bitte unterschätzt nicht die Wirkung von Theobromin. Insbesondere bei Kindern. Das kann man mit uns Erwachsenen, die vom Koffein oft dauerberauscht sind nicht vergleichen.

Fazit der Klassenfahrt 

Ich habe die Fahrt jetzt etwas sacken lassen. Es war schön und wir hatten auch Spaß. Kind 3 hat das wirklich außerordentlich gut mitgemacht und ich war auch gern dabei.

Mein Fazit ist aber, dass ich es nicht nochmal machen würde, wenn ich es vorher gewusst hätte. Es ist mir zu viel Verantwortung für das eigene Kind (bzw. Kinder) und dann noch für so viele fremde Kinder, die ich nicht einschätzen kann.

Ich kann mich auf meine Großen verlassen und ich kann ihnen vertrauen. Auch die Jüngste kann ich schon sehr gut einschätzen, aber die anderen Kinder waren unbekannte Variablen in der Gleichung und dafür möchte ich beim nächsten mal lieber 100% Aufmerksamkeit haben. Denn die habe ich nicht, wenn ich noch nebenbei auf den Zwerg aufpasse.

Und außerdem: Dinge, die ich etwas schräg fand

  • ein Betreuer hat sich 6 Flaschen Bier mitgebracht
  • Es wurde abends nichts vorgelesen (einen Abend habe ich von mir aus etwas vorgelesen)
  • Ein Junge hatte großes Heimweh und hat viel geweint. Er gab mir die Handynummer seiner Mutter  und ich sollte sie anrufen, weil die Lehrerin das nicht macht und ihm nur sagt er soll nicht so ein Baby sein. (das fand ich sehr bedrückend, weil ich mich gegen meinen Instinkt verhalten habe und die Klärung des Problems der Lehrerin überlassen musste)
  • Es gab an dem einen Abend zu wenig Essen
  • Es wurde nicht drauf geachtet, dass die Kinder genug trinken (ich nehme mich da nicht aus. Ich habe auch nicht dran gedacht und erst später mitbekommen, dass die Kinder nicht wussten wo es Getränke gibt)

Für mich bedeutet das für die Zukunft, dass ich meinen Töchtern auch immer etwas zu Essen mitgebe, das sie im Notfall essen können und auch genug zu trinken mitgebe (Flasche Wasser ins Gepäck). Aber erstmal steht sowieso keine weitere Klassenfahrt an. Gott sei Dank! 😀

Bienenschwarm eingefangen

Die Bienen aus der Bienenkiste meiner Freundin haben sich aus irgendeinem Grund ein neues Zuhause suchen wollten und sind geschwärmt.

  
Ein Nachbar hat es entdeckt und wir haben sie wieder eingesammelt. Das war ein bisschen schwierig, weil sie nicht in Baum saßen sondern an diesen Pflanzringen. Wir haben zwei Zweige abgeschnitten und in einen Eimer getan und dann die restlichen Bienen (mindestens die Hälfte des Schwarms) mit dem Besen vorsichtig dazu getan.

   
 

Dann haben wir einen Karton präpariert mit Löchern und die Bienen in den Karton gemacht. Nun werden sie erstmal 1-2 Tage mit Futter im Karton bleiben (möglichst kühl im Keller) und dann versuchen wir einen erneuten Einzug in die Bienenkiste.

Mal sehen ob es dann klappt und sie bleiben.

Die Jüngste musste übrigens mit zu der Aktion und hat ganz artig gewartet und zugesehen. Und das direkt nach dem Mittagschlaf. Bin stolz auf den Krümel. 😉

Vertrauenswürdig oder nicht?

Ich bin heute mit dem Rad gefahren. Die Jüngste hinten im Kindersitz. Am Bäcker wollte ich für Sie ein Dinkelbrötchen kaufen und hatte es etwas eilig den Zug zu schaffen. Sie einfach mit dem Rad stehen zu lassen geht nicht. Das ist mir zu wackelig und sie rauszunehmen aus dem Sitz, hätte mir zu lange gedauert… Ich stand also vor dem Laden und überlegte kurz ob ich noch genug Zeit habe oder es lieber lasse, da bietet mir ein Mann an das Rad einen Moment zu halten. Ich nehme dankbar an und hole schnell das Brötchen.

Nun denke ich schon den ganzen Tag: Was wenn er einfach mit meinem Kind losgefahren wäre? Ich hätte ja schlecht hinterher laufen können… Warum war ich denn so vertrauensselig? Ich bin doch sonst so skeptisch. Sehr komisch. Offensichtlich hat mich meine Menschenkenntnis nicht im Stich gelassen, denn er war ja einfach nur freundlich, aber im Nachhinein bin ich trotzdem etwas enttäusch von mir. 😦

3 Königinnen

Heute habe ich drei neue Königinnen abgeholt.

 
Die sind in diesen Käfigen mit ein paar Bienen und etwas Futterteig. Alle drei haben eine blaue Markierung.

  
Eine Königin hat eine befreundete Imkerin bekommen. Eine haben wir auf ein weiseloses Volk von mir aufgesetzt.

Die Dritte hat eine neue Freundin von mir bekommen, die gerne imkern möchte mit einer Bienenkiste. Wir haben den Käfig in die Kiste geklebt und ich habe Bienen von mir dazugefegt.

  
So sah das dann aus. Ein kleines Bienenvolk.

  
 Ich bin gespannt wie es weiter geht. Hoffentlich fühlen sie sich wohl bei ihr und wachsen schnell. Die Vorraussetzungen sind gut. Ich drücke die Daumen. Wir brauchen dringend mehr Bienen und Bienenfreunde überall.