Kleidung ohne Besitzer

Ich vermute in jedem Kindergarten gibt es so einen Platz wo die Kleidung hinkommt, die nicht beschriftet ist und die dort auf den richtigen Besitzer wartet.

Ich habe es nie verstanden als die Großen in die Kita gegangen sind, wie sich dort solche Mengen an Kleidung ansammeln, die nicht vom Besitzer vermisst werden? (Säckeweise)

Es war mir ein Rätsel. Ich habe die Kinder mit Kleidung gebracht und mit derselben Kleidung bin ich auch nach Hause. Wenn etwas fehlte oder anders war, dann haben wir alles zusammen gesucht und sind damit wieder nach Hause.

Wie können solche Mengen Kleidung ohne Besitzer anfallen? – Ein Rätsel für mich.

Seitdem aber die Jüngste da ist und ich nun drei Kinder habe, ist es mir völlig klar. Ab und zu wird sie mal von Oma abgeholt. Wenn dann nicht alles mit nach Hause kommt, dann fällt es mir manchmal auf und manchmal eben auch nicht. Ich verliere leichter den Überblick als vorher und sie hat durch die großen Schwestern auch so viel Kleidung, dass es gar nicht auffällt, wenn nun ein bestimmter Pullover oder eine Hose fehlt.

Ich suche nun seit einer Woche einen Pullunder der Jüngsten und seit mehreren Wochen eine Hose… Es ist ein Graus. Fühle mich wie die schlechteste, unorganisierteste Mutter der Welt und habe plötzlich viel mehr Verständnis für all die anderen Eltern, die genauso wie ich den Überblick verloren haben oder eben aus irgendeinem anderen völlig normalen Grund die Pullover, Schuhe, Hosen und so weiter in der Kita vergessen und niemals wieder vermissen. 😊

Ich muss fitter werden – 7. Woche

Ich habe eine Woche pausiert. Das war ungeplant, aber hat sich so ergeben. Die ganze Woche war total verplant. Ich hatte keine Zeit für die Muckibude und auch das Laufen hat sich nicht ergeben.

Essenstechnisch gab es mehr schlechte als gute Tage. 🙄 Die Waage hat das heute auch gleich bemerkt und mir deutlich mehr als letzte Woche angezeigt.

Nun muss ich mich erstmal motivieren nicht in alte Muster zurück zu fallen, denn die Bewegung tut mir auf jeden Fall sehr gut. 🙂  Nach der Anstrengung im Fitnessstudio fühle ich mich immer voller Energie. Ich habe dann auch oft mehr Ruhe mit den Mädchen und bin entspannter. Es klingt nach verkehrter Welt, aber es hilft.

Also auf in die nächste Woche.

Zeit investieren um mehr Zeit zu haben

Ich habe mich am Wochenende mit einer lieben Freundin getroffen und ihr erzählt, dass Kind 3 derzeit gar nicht gerne in den Kindergarten geht und viel weint.

Mich macht das fertig. Ich kann so nicht entspannt arbeiten und bin in Gedanken immer beim Kind und bei dieser herzzerreißenden Situation.

Sie hat einige Vorschläge gemacht die morgendliche Abgabe in der Kita zu verändern und da ein späteres Bringen nicht in Frage kommt, sind wir auf frühes Bringen gekommen. Das ist zwar nicht ganz leicht zu organisieren, aber es geht und wohlmöglich kann sogar Papa das Bringen übernehmen. Das würde noch mehr Druck nehmen.

Nun bringe ich also die Jüngste seit Montag 15-20 min früher zur Kita und siehe da. Sie weint nicht mehr. Ihre Begeisterung hält sich weiterhin in Grenzen, aber da erwarte ich auch keine Jubelchöre von ihr.

Wir fahren hin und machen ganz in Ruhe bevor der ganze Ohje-es-gibt-gleich-Frühstück-für-alle-Stress losgeht. Wir lesen noch ein Buch zusammen und dann geht’s zu den Kindern und Erziehern in den Gruppenraum. Die paar Minuten machen wirklich viel aus. Die gesamte Kita ist viel ruhiger und weniger trubelig.

Es tut uns beiden gut und hier kommt wieder etwas zum Tragen, das ich schon oft festgestellt habe: Investiere Zeit um Zeit zu gewinnen.

Das stimmt bei Kindern für so viele Bereiche. Bei der Jüngsten habe ich es am deutlichsten mit windelfrei gemerkt, aber auch bei den Großen ist mir das nicht unbekannt.

Zeit ist ein kostbares Gut, aber gut angelegt in unseren Kindern. Sie danken es dann später. Wirklich. 🙂

Übrigens habe ich heute gemerkt, dass sie viel entspannter ist. Auch sie kann seit Montag also besser in den Tag starten oder meine abgefallene Spannung färbt auf sie ab. Das tut uns beiden so gut.

Ich muss fitter werden – 6. Woche

Wieder eine Woche rum.

Ich war zweimal beim Kraftsport. Ich merke, dass es mir gut tut mich dort auszupowern und mal nur was für mich zu tun.

Ich bin hinterher meist viel entspannter im Umgang mit den Kindern. Das tut uns allen gut. Bisher gibt es auch keine Probleme die Kinder mit zum Sport zu nehmen. Sie kommen auch freiwillig mit und jaulen nicht, dass ich dahin möchte. Sehr angenehm.

Es ist aber noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen. Ich bin noch nicht Feuer und Flamme zum Sport zu gehen. Das war mit Yoga anders. Zum Yoga bin ich immer gerne gegangen. Leider gibt es in meinem Umkreis viel weniger Möglichkeiten als in Berlin damals. Vielleicht muss ich mal ein Online-Yoga probieren.

Ansonsten war die letzte Woche ganz gut. Angefangen hat sie etwas holprig, aber ab Donnerstag lief es dann ganz gut.

Die magischen drei Tage. Ich weiß nicht ob ihr das auch kennt, drei Tage durchhalten und danach klappt es schon etwas leichter. So ist das für mich mit dem Essen.

Ich habe in der einen Woche 1,5 Kilo abgenommen. Insgesamt in den 6 Wochen also 4,5 Kilo. Das finde ich gut. Leider fühlt es sich noch nicht so an. Ich weiß nicht ob das am Sport liegt, aber meine Hosen drücken noch und ich finde mich nicht schlanker.

Allerdings werde ich ab und zu gefragt ob ich abgenommen habe. Also Andere scheinen es zu sehen. 🙂


Meine ich fühle mich ganz wohl in meinen neuen Sachen, die mir passen. 😊

Nun startet Woche 7 und ich überlege mich zu einem 5 Kilometer Lauf anzumelden als Motivation für das Laufen, das ich ganz schön schleifen lasse.

Mal schauen.

Ein Abendessen der letzten Woche.


Ein Frühstück von Samstag.

Und das bin ich, wenn ich mich über 400 Follower bei Instagram freue. 😜 Das Bild haben die Kinder verschönert.

Habt einen schönen Start in die Woche.

Sprachentwicklung – 2,5 Jahre

Ich hab ja schon lange nichts mehr von der Sprache der Jüngsten berichtet.

Sie spricht unheimlich viel inzwischen. Hat ein großes Bedürfnis sich mitzuteilen und mitzureden. Verstehen tut sie alles. Sie will nur nicht immer alles verstehen. 😜

Ihre Sprache ist teilweise noch etwas undeutlich. Nicht jeder versteht sie. Aber wir verstehen sie gut und am besten verstehen sie die großen Schwestern. Wenn die Großen es nicht übersetzen können, dann weiß (meist) keiner was die Jüngste möchte.

Sie spricht inzwischen auch kompliziertere Sätze, die mich auch mal überraschen.

Vor ein oder zwei Wochen ging es los mit: „Mama wat makst Du da?“ Oder „Wo geht Du hin?“ Gerne rufst sie jetzt durchs Haus: „Maaamaaa wo bit Duuuu?“

Was sie noch nicht gut sprechen kann ist das „s“, so dass es weiterhin „Gaga“ heißt, wenn sie Wasser möchte oder „Emmen“ für Essen.

Mal sehen wann sich das ändert.

Sie kann aber schon komplexe Vorgänge erklären und versteht sehr gut Zusammenhänge.

Letztens beim Tierarzt hat sie der Unterhaltung zwischen der Ärztin und mir nur gelauscht. Sie war nicht angesprochen und hat trotzdem alles verstanden. Als wir zu Hause waren sprach sie mich dann auf eine spezielle Sache an. Es war nicht ihr Name gefallen, aber sie hatte mitbekommen, dass die Ärztin über sie sprach. Ich war beeindruckt von unser Jüngsten.

Manchmal habe ich Sorge, dass sich bestimmte „festgefahrene“ Worte nicht ändern werden solange wir ja verstehen was sie sagt, aber aus „Mam“ ist „Sapt“ geworden und soll Saft heißen. Das geht also doch. Immer schön abwarten. Auch hier gilt mein Mantra: Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht.

Mal schauen wie es weiter geht. 🙂

Ich muss fitter werden – 5. Woche

Ohje. Diese Woche würde ich lieber streichen aus der Abnehmstatistik.

Ich war weder „happy“ noch „healthy“. Gegessen habe ich viel zu viel. Wenigstens habe ich es mir aufgeschrieben. So ist es nicht ganz so ausgeufert denke ich.

Es war eine anstrengende Woche in der ich das Gefühl hatte mich vierteilen zu müssen, aber ohne nur einen der Teile auch mal für mich zu haben.

Die Waage hat mir das heute mit leichter Gewichszunahme quittiert. Das motiviert mich nicht unbedingt für die kommende Woche, aber ich versuche es anzunehmen. Kann man schon mal haben so ein Tief nach einem Monat Abnehmen.

Ich habe es zweimal zum Sport geschafft (heute auch schon wieder) und mein Bewegungsziel für die letzte Woche erreicht. Leider bin ich auch diese Woche nicht zum Laufen gekommen. Der Schweinehund war größer.

Neue Woche. Neues Glück. 🍀🍀🍀

Ich helfe meinem Kind nicht

Die Überschrift klingt etwas hart. Ich helfe natürlich meinen Kindern oft und gerne. Manchmal auch nicht gerne zum Beispiel, wenn sie was suchen und einfach keine Lust haben selber die Augen zu benutzen… 🙂

Wann helfe ich nicht?

Ich stehe zum Beispiel sehr unbeteiligt neben der Zweijährigen, wenn sie versucht ihr Laufrad aufzuheben. Das muss für Andere immer schrecklich aussehen. „Warum hilft die dem armen kleinen Kind nicht?“

Ja warum eigentlich? Weil sie es selbst kann! Sie kann und will das selbst machen. Sie benötigt meine Hilfe nicht und weil ich das weiß stehe ich immer neben ihr wie bestellt und nicht abgeholt und warte darauf, dass wir weiter gehen können.

Angesprochen wurde ich darauf noch nicht, aber es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis ich das Wort zum Sonntag bekomme, denn die Blicke sind manchmal recht eindeutig…

Wobei helfe ich den Großen nicht:

  • Hausaufgaben – werden erstmal allein bearbeitet und wenn es schwierig wird, dann helfe ich natürlich
  • Ich helfe nicht ihre Kleidung wegzuräumen (ich lege sie zusammen, den Rest machen sie selbst)
  • Die Großen suchen sich ihre tägliche Kleidung selbst raus
  • Ohrringe können sie inzwischen selbst rausmachen
  • Stullen schmieren, Tisch decken und weitere Kleinigkeiten
  • Sie können ihre Fahrräder alleine rausholen und anschließen
  • Haare machen sie sich selbst
  • Morgendliche Zahnpflege
  • Tasche packen für eine Übernachtung bei Oma und Opa

Wobei helfe ich der Jüngsten nicht (meistens):

  • Schuhe anziehen/ausziehen
  • Das Laufrad aufheben
  • Auf ein Klettergerüst hochzuklettern oder überhaupt irgendwo hochzukommen
  • Beim Malen führe ich nicht ihre Hand
  • Beim Essen zeige ich ihr nicht wie man das Besteck richtig hält (finde ich zu früh, guckt sie sich entweder ab oder sie wird fragen)

Mehr fällt mir erstmal nicht ein, aber die Listen sind sicher erweiterbar.

Wobei helft ihr Euren Kindern NICHT?

Hast Du auch Haue bekommen?

Eins sei hier gleich gesagt: Haue, Klapse, Schläge, was auf die Finger oder wie es alles heißt, gibt es bei uns nicht und wird es nicht geben. Alle Kinder haben ein Recht darauf!

Ich wurde am Wochenende gefragt, ob ich als Kind auch Schläge bekommen habe? Ja, habe ich. 

„Aber die waren immer gerechtfertigt, oder?“

Die Fragenden der Eltern- bzw. Großelterngeneration unterhielten sich dann über ihre Kindheitsschläge und dass es gerechtfertigt war und auch über ihre eigenen Kinder und deren Schläge…

Etwas gruselig. Ich habe gesagt, dass ich meine eigenen Schläge nicht immer gerechtfertigt fand und ich meine Kinder nicht schlage und nicht schlagen werde.

Was heißt schon gerechtfertigt? 

Aber Diskussionen dieser Art sind ein Tropfen auf den heißen Stein und fruchten sowieso meistens nicht.

Mir wurde als Kind zum Beispiel mal der Po versohlt, weil mein Bruder und ich nicht schlafen wollten. Aber ich erinnere mich nicht an zahlreiche solche Situationen. Auf die Finger haben wir ab und zu was bekommen.

Wie tief muss aber die Erziehungsmethode sitzen, wenn man als Erwachsener denkt und auch mit Überzeugung sagt, dass die Schläge der Kindheit gerechtfertigt waren? Mich macht das nachdenklich und traurig.

Ich bin gespannt wie meine Kinder mal damit umgehen werden.

Ich kenne auch Eltern meiner Generation bei denen es Schläge für die Kinder gibt. Und da sind sie nicht allein, denn dieser Artikel sagt, dass ca. 40% der Eltern ihre Kinder schlagen. Erschreckend.

Weltweit sogar 80%. Der Papst hat ja auch sein Ok gegeben…

Dieser Artikel ist noch interessant, weil auch „nur“ ein kleiner Klaps Schaden beim Kind anrichtet!

Sucht Euch Hilfe. Geht in Foren. Tauscht Euch mit anderen Eltern aus. Lest Blogs. Lest Bücher.

Aber bitte schlagt Eure Kinder nicht!

Ich muss fitter werden – 4. Woche

Mitte letzter Woche habe ich mich mit einer Freundin getroffen und seitdem läuft es etwas besser.

Ich war drei Mal beim Sport. Bin leider gar nicht gelaufen. Das wäre noch schön gewesen, aber wenn es sich ergeben hätte, dann hat es aus Eimern geschüttet.

Abgenommen habe ich etwas über ein Kilo in der Woche.

Was ich hier noch berichten wollte. Bevor ich vor vier Wochen angefangen habe, konnte ich meinen Ehering nicht mehr tragen. Das war mir zu eng.

Jetzt habe ich insgesamt 3,5 Kilo abgenommen und das war wohl die magische Grenze, denn seit einer Woche trage ich ihn wieder.


Weiter geht’s mit Woche fünf.

Neue Frisur

Vor wenigen Wochen habe ich mir die Haare ziemlich kurz schneiden lassen.

Es ist interessant, dass ich erstaunlich wenig darauf angesprochen werde.


Meine Vermutung ist, dass einige es bereits bei Instagram gesehen haben und wenn wir uns dann treffen sind meine Haare „old news“. 😊 Nicht, dass ich unbedingt auf meine Haare angesprochen werden muss, es ist mir nur aufgefallen.

Ich habe aber auch oft einen Zopf und daher fällt es wohlmöglich sowieso weniger auf, dass die Haare deutlich kürzer sind.

Gestern war ich allerdings auf einem Geburtstag und dort folgt man mir weniger auf sozialen Kanälen und alle (Frauen) haben mich auf die Haare angesprochen. 😎

Nächstes Mal muss ich, um den Überraschungseffekt zu behalten, meinen Friseurbesuch geheim halten. 😜