2. Bloggeburtstag

Es ist wieder soweit. Ein Jahr ist um. Nun blogge ich schon seit zwei Jahren.

Ich habe sehr viele nette Leute (virtuell und im wahren Leben) durch die Bloggerei kennengelernt. Die sind mir sehr ans Herz gewachsen.

Wahnsinn was alles passiert ist seit meinem Beitrag letztes Jahr. Erstmal wieder ein bisschen Statistik für Euch:

  • Ich habe im letzten Jahr 119 Beiträge geschrieben. Heute nun der 120-zigste. Das ist im Schnitt ein Beitrag alle drei Tage (letztes Jahr war ich etwas aktiver mit 175 Beiträgen)
  • Ich habe 10.437 Besucher auf meinen Blog gelockt und insgesamt 19.079 Aufrufe gehabt (Im Vergleich zum letzten Jahr sind das dreimal mehr Besucher und doppelt soviele Aufrufe, obwohl ich weniger geschrieben habe)
  • Der Blog hat 56 feste Leser, die ihn abonniert haben. Danke Euch!!!
  • Es gab eine Verlosung in diesem einen Jahr und zwei sehr schöne Gastbeiträge
  • Ich habe 3 Videos gemacht und mit Euch geteilt
  • Auf meiner Facebook-Seite haben 74 Leute „Gefällt mir“ angeklickt, bei Twitter habe ich 402 Verfolger und 2.777 mal gezwischert und auch bei Instagram bin ich fleißig mit dem Teilen meiner Bilder (inzwischen 860 Bilder) und habe 428 Follower
  • Auch bei Brigitte Mom Blogs kann man mich finden. Dort wird gerade umgebaut, aber schaut doch später mal dort vorbei und klickt das Herz für mich, bitte
  • Außerdem findet man mich inzwischen auch bei Top-Elternblogs und dort konnte ich bisher 5 Herzen für mich gewinnen. Da dürft ihr auch gerne mal für mich „gefällt mir“ drücken

Genug Statistik oder vertragt ihr noch mehr?

Mein beliebtester Beitrag ist einer über das Langzeitstillen gleich gefolgt von meinem Beitrag über das Tragen meiner Zwillinge und ungeschlagen ist die Seite „Über mich„. Sie wird am häufigsten aufgerufen!

Lustige Suchanfragen, die über Suchmaschinen auf meinem Blog gelandet sind:

  • kleines mädchen muss draußen pullern
  • kleines nacktes fieber messen
  • bin gut aus langeweile
  • die pipi pfütze an der kasse

Viele Aufrufe bekomme ich inzwischen über Suchmaschinen (>3.400) und über Facebook (>3.200).

Wie war das letzte Jahr für mich?
Seitdem ich wieder arbeiten gehe fällt mir das Bloggen etwas schwerer. Es fehlt einfach Zeit. Spaß macht es mir dennoch immernoch und ich werde so schnell nicht aufgeben.

Meine großen persönlichen Themen im letzten Jahr waren die Rückkehr in den Beruf und seit ein paar Wochen arbeite ich an meiner Fitness, denn ich fühle mich so nicht wohl.

Danke Euch für’s Folgen und Verfolgen, für’s Lesen und Kommentieren und Euer „Gefällt mir“. Ein Blog lebt von seinen Leserinnen und Lesern!!! 😘

Eure Anita

Quelle: pixabay.com

Quelle: pixabay.com

Ich muss fitter werden – 16. Woche

Wie erwartet war die Woche bewegungsarm. 😭

Gegessen habe ich ganz gut, aber nicht so wenig, dass es für eine Abnahme gereicht hat. Im Gegenteil. Die Waage hat ein Kilo mehr angezeigt. 😱

Das hat heute morgen für Frust gesorgt. Jetzt muss ich mir Mühe geben nicht in eine Mir-doch-alles-egal-Stimmung zu verfallen…

Langsam sehe ich mein Ziel – bis Ende des Jahres 10 Kilo abgenommen zu haben – schwinden. Der Stress vor dem Urlaub und der Urlaub selbst haben mich ganz schön aus der Bahn geworfen.

Aber ich schaff‘ das schon. Dann dauert es eben länger als gewollt. Kopf hoch und weiter.

Urlaubsbericht Teil 2

Nach Teil 1 folgt in der Regel Teil 2. Hier nun also mein Urlaubsfazit zu unseren 10 Tagen Auszeit vom Alltag in der Türkei.


Vorab muss ich sagen, dass ich etwas erstaunt war, dass ich die Frage „Bist Du gut erholt?“ nach dem Urlaub wie Hohn empfand. Ich fühlte mich nämlich überhaupt nicht erholt, aber wenigstens sah ich so aus, denn sogar mit meiner Schattenbräune kann ich ganz gut angeben. 😜

Irgendwie ist der Urlaub mit den Kindern dieses Jahr nicht sehr erholsam gewesen. Wenig Schlaf und viel „Kinderprogramm“ und wenig „Elternzeit“ haben dazu geführt.

Nun aber zum Urlaub an sich. Uns war etwas mulmig unter den derzeitigen politischen Umständen in die Türkei zu fliegen. Wir hatten versucht umzubuchen, aber es war nichts mehr frei. Keine Flüge mehr.

Also in den sauren Apfel beißen und los. Unsere Verwandtschaft und Freunde waren sehr besorgt.

Von den Problemen merkt man in der Türkei schon was. Das Nachbarhotel war geschlossen und auch viele Geschäfte hatten zu. Der starke Rückgang des Tourismus ist deutlich zu spüren. Auch am Flughafen merkt man die Angst. Es gibt verschärfte Sicherheitskontrollen und man wird nun 4-4,5 Stunden vor Abflug aus dem Hotel abgeholt um es pünktlich durch alle Hürden am Flughafen zu schaffen. 😳

Wir wollten das vermeiden und haben den vom Reiseveranstalter angebotenen Privattransfer gebucht. Unglücklicherweise hat der Reiseleiter vergessen den Transfer zu organisieren, so dass wir dann auf eigene Faust mit dem Taxi gefahren sind. Das war eine sehr interessante Fahrt über rote Ampeln und so. 😄 Ein Glück waren die Kinder zu müde um das richtig zu verstehen.

Aber bei der Abreise wollte ich gar nicht anfangen. 

Mit der Anreise fing der sogenannte Urlaubs-Stress an. Der Flug war problemlos und die Jüngste hat ganz artig auf meinem Arm einen Mittagschlaf gemacht. Ein Traum. Aber dann… Kaum haben wir den Flughafen verlassen, jammern die Großen nur noch darüber wie warm ihnen ist… Mir war klar, dass es warm ist. Die Wärme ist mit ein Grund warum wir dorthin geflogen sind. Den Mädchen war das offenbar nicht so glasklar wie uns und es hat einen Tag gedauert bis nicht mehr jeder zweite Satz „Mir ist so waaaarm!“ war.

Es war ihnen auch ansonsten nicht sehr viel Recht zu machen. Entweder ging es nicht schnell genug zum Pool oder es gab Streit darüber wer als erstes eingecremt wird und dann wurde gemeckert über die Einwirkzeit der Sonnencreme. 😩 Ich empfand das als sehr anstrengend und undankbar. Ich reiße mir quasi ein Bein aus für sie und dann ernte ich nur maulige Gesichter… Vorgeschmack auf die Pubertät. 😱😱😱

Ich muss sie nächstes Mal besser vorbereiten auf die Abläufe bei so einem Urlaub. Vielleicht hilft das. 😕


Die Hotelanlage war sehr schön. Toll gepflegt und sauber. Das Zimmer war schön modern. Leider hatten wir eine sehr aufdringliche Putzfrau, die doch etwas zu sehr meine Grenzen überschritten hat. Und ich denke nicht, dass ich empfindlich bin. Ich musste ihr das dann mal sagen (so gut es ging ohne ihre Sprache zu sprechen) und sie bitten uns nicht mehr zu stören. Sie kam zum Beispiel in das Zimmer ohne zu klingeln oder zu klopfen. 😳 Es gab kein Türschild mit „Bitte nicht stören!“ und erst auf Nachfrage (nach drei Tagen an der Rezeption) entdeckten wir einen kleinen Schalter am Nachttisch, der draußen vor der Tür ein rotes Licht aufleuchten ließ.

Das Bett war übrigens – neben dem Armband, das wir nun alle tragen mussten – ein weiteres Problem der Großen. Sie wollten sich nicht mit einem „Laken“ zudecken. Das war ihnen zu hart und zu ungemütlich. Sie wollten noch am ersten Abend zurück nach Hause deswegen. Zum Glück hatten wir ein übergroßes Badetuch dabei. Darunter hat Kind 2 dann schlafen können und Kind 1 hat sich mit dem Laken arrangiert. Es gibt eben keine traditionelle Bettdecke in einem so warmen Land.

An dem Zimmer hat mich gestört, dass man es nicht schön dunkel machen konnte und dass es kaum Möglichkeiten gab ein nasses Handtuch aufzuhängen geschweige denn 5 Handtücher… Handtücher sind auch ein gutes Stichwort. Warum es diese Hinweise gibt, dass sie viel wert auf die Umwelt legen und man doch nur Handtücher auf den Boden legen soll, die gewechselt werden müssen, ist mir ein Rätsel, denn das wird vom Personal ignoriert. Es wurden täglich alle Handtücher gewechselt. Ich finde das schade, denn es ist ja tatsächlich besser für die Umwelt und ich brauche nicht täglich ein neues Duschtuch. 😐 In der Lüneburger Heide war es so, dass tatsächlich nur die Handtücher auf dem Boden gewechselt wurden. Sehr angenehm.

Apropos Umwelt. Die Plastikbecher am Strand fand ich auch total daneben. Kein Wunder, dass Plastik im Meer landet. Diese Dinger sind super schnell ins Wasser gepustet vom Wind und leider interessieren sich unglaublich viele Urlauber wenig dafür. 👎🏻 Wer von der Problematik noch nichts gehört hat sollte unbedingt hier mal nachlesen und dieses traurige Video sehen.

Was so ein einziges Hotel an Müll sparen könnte…


Die Wasserlandschaft des Hotels war sehr schön. Für groß und klein was dabei und bei der Hitze waren wir fast ausschließlich im Wasser. 


Ich fand es etwas schade, dass an dem einen Kinderbecken wirklich alle Eltern drum herum geraucht haben und das andere Kinderbecken lag neben der Toilette und ich habe gesehen wie Männer aus der Toilette kamen und erstmal durch das Babybecken stapften um sich die Füße zu waschen. 😵😵😵

Dass ich keine Grieben davon habe ist ein Wunder. 😝😝😝

Der Miniclub war hübsch eingerichtet, aber ich fand die Angestellten etwas desinteressiert und die Einrichtung roch leider ganz extrem nach Plastik und Chemie, so dass wir gleich wieder gegangen sind und nicht wieder kamen. Es war auch eine recht teure Angelegenheit. Einen Tag haben sie T-Shirts gestaltet. Dafür sollte man 10€ mitbringen (also bei uns 20€) und an einem anderen Tag Sandbilder für nicht viel weniger Geld… Gut ist übrigens, dass man überall mit Euro bezahlen kann. Es ist nicht nötig Geld zu wechseln.


Ein anderes Problem sind die Klimaanlagen. Ich bin etwas zwiegestalten denn es ist angenehm bei 37-38 Grad mal in einen kalten Raum zu kommen, aber es ist auch sehr anstrengend für den Körper. Wir haben uns (dadurch?) auch eine schöne Erkältung mitgenommen… Abgesehen davon ist es nicht gut für die Umwelt. 😐

Besonders der Essensaal war extrem klimatisiert. Zumindest kam es mir so vor. Das Essen war sehr gut. Ein sehr üppiges Büffet. Aber auch hier war es schwierig vegan zu essen, wenn man nicht ausschließlich Salat und Reis essen wollte. Aber das Salatbüffet war sehr schön vielfältig.


Wie sieht nun mein Fazit aus? Wir würden auf jeden Fall wieder in die Türkei fahren. Hoffentlich entspannt sich die Lage dort bald. Ich denke aber, dass es dann vielleicht lieber eine kleinere Anlage wird, aber das ist alles Zukunftsmusik. Nächstes Jahr sparen wir erstmal, um dann 2018 wieder groß verreisen zu können. 😎

Für zukünftige Urlaube habe ich mir übrigens eine Liste gemacht mit Hinweisen, was ich beim nächsten Mal nicht möchte oder anders machen möchte. Das ist ganz sinnvoll, denn in zwei Jahren hab ich wohlmöglich längst die ganzen Kleinigkeiten vergessen, die dieses Jahr hätten besser laufen können.

Ein Beispiel dafür ist das „All-Inklusive“. Ich denke wir sind nicht wirklich die All-in-Urlauber (schon das blöde Armband stört). Wir trinken keine Unmengen an Softdrinks und Alkohol und wir brauchen auch eigentlich nicht drei Mahlzeiten üppiges Essen. Leider gibt es in der Türkei fast nur noch All-in-Urlaub. Das hat mir unsere Freundin vom Reisebüro gesagt.

Mal schauen. Jetzt hat uns erstmal der Alltag wieder. 😜

Ich muss fitter werden – 15. Woche

Irgendwie verhext gerade.

Erst schaffe ich es eine Woche wieder zum Sport zu gehen, aber habe das mit dem Essen noch nicht im Griff und dann kriege ich es eine Woche mit dem Essen gut hin und komme aber nicht zum Sport. Ich war krank letzte Woche und die Kinder auch.

Dass es überhaupt mit dem Essen ganz gut geklappt hat, ist erstaunlich. Ich bin ein Stressesser und ich hatte wirklich Stress.


Umso mehr freut es mich, dass ich 300g abgenommen habe.

Mal sehen was die kommende Woche bringt. Es sieht leider nicht nach viel Sport aus. Ich bin von einer Leiter gestürzt und habe meinen Fuß verletzt.


Zum Glück ist nichts gebrochen.

Urlaubsbericht Teil 1

Hier kommt mein Bericht von unserem Urlaub dieses Jahr. 

Wir haben seit vier Jahren keinen großen Urlaub mehr gemacht, so dass mein Mann und ich uns sehr auf diesen Urlaub gefreut haben.

Den Urlaub haben wir lange vorher geplant. 

Eine Woche alles inklusive in der Lüneburger Heide. Inklusive Ausflügen und Kinderbespaßung. Und 10 Tage Badespaß in der Türkei. Auch alles inklusive.

In Teil 1 berichte ich von der Woche in der Lüneburger Heide.


Die Anlage war sehr schön und auch unser Ferienhaus war gepflegt und in gutem Zustand. Einziger Minuspunkt: keine Fliegengitter an den Fenstern und sehr große Fenster mit Vorhängen, die nicht verdunkelt haben. Das finde ich mit Kindern sehr ungünstig zumal die Häuser alle am See stehen. (Mückenalarm)


Ich habe mich mit der Jüngsten in das einzige Zimmer mit einem kleinen Fenster einquartiert und dort ein eigenes Verdunklungsrollo angebracht. Das hat gut geholfen und so konnte zumindest die Jüngste morgens ausschlafen.


Für die Jüngste gab es für viel zu gucken in der Anlage (See, Enten, Gänse, Buddelkasten, Strandbar und eine schöne Fischelandschaft mit Kois. Die Großen waren fast ausnahmslos im Miniclub. Das hat ihnen viel Spaß gemacht und an einem Tag haben sie sogar eine Zirkusvorführung einstudiert für das Abendprogramm.


Im Urlaubspaket waren mehrere Ausflüge inbegriffen. Wir haben zum Beispiel am Ausflug in den  Barfußpark teilgenommen. Allerdings war uns der Ganztagesausflug zu viel für Kind 3, so dass wir zum Barfußpark mit dem eigenen Auto gefahren sind und nicht den „Umweg“ über Lüneburg genommen haben. Das war auch ganz problemlos möglich.


Der Park ist sehr zu empfehlen. Das hat uns allen großen Spaß gemacht. Hinterher hatten wir schöne weiche Füße und die Großen haben noch Knabberfische für den Feinschliff rangelassen.


Wir waren zwei Mal im Heidepark. Das war nicht inklusive. Es war sehr schön und hat Spaß gemacht. Vor allem den Kindern natürlich.


Die Jüngste ist so schön unkompliziert und hat dort sogar auf einer Wiese Mittagschlaf gemacht.


Aber zurück zur Urlaubsanlage. Die Angestellten dort waren alle nett und mit jedem Anliegen wurde einem freundlich geholfen und entgegen gekommen. Mein Vater hat uns einen Tag besucht und für 20€ durfte er überall mitessen und trinken und sogar mit uns schwimmen und bowlen gehen.

Leider war das Essen nicht so ganz mein Geschmack. Etwas sehr fettig und wenig vegan. Wenn man mal vom Salat absieht. Wir sind satt geworden. Sogar etwas mehr als satt, weil wir am großen Büffet gut zugeschlagen haben… aber wir waren alle nicht ganz so zufrieden. Aber auch hier haben sich die Angestellten viel Mühe gegeben und haben gefragt, ob wir noch etwas benötigen. Für die Jüngste wurde morgens Sojamilch an den Tisch gebracht.

Ich kann nicht wirklich meckern, denn für den „Normalesser“ war das Büffet schon gut, aber sogar meinem Mann war nach ein paar Tagen das Büffet überdrüssig.

Alles in allem haben wir alle Viere baumeln lassen können. Das war dringend nötig und schön.

Wir würden wieder hinfahren.

Ich muss fitter werden – 14. Woche

ERFOLG!!! Ich habe 400g abgenommen…

Naja. Besser als zunehmen. 😄

In der letzten Woche habe ich mich endlich wieder deutlich mehr bewegt. Ich bin mit dem Rad gefahren zur Kita und auch zum Sport. (Immer mit Krümel dabei)


Zum Sport habe ich es immerhin zweimal geschafft und dann habe ich mich im Garten abgerackert.


Das alles hat offenbar gut geholfen, denn sonst hätte ich sicher zugenommen, denn gegessen habe ich nicht gesund.

Es fällt mir so schwer zu Hause weniger zu essen. Besonders jetzt nach dem Urlaub möchte ich am liebsten nur noch essen. 😐

Aber gut. Alles ist ein Prozess und ich bin sicher das kommt wieder. Die letzten zwei Tage habe ich ganz vernünftig gegessen und auch die Portionen waren mehr für eine Person ausgelegt als für Drei. 🙄

Es wird.

Das 2. Schuljahr ist geschafft 

Die dritte Klasse wartet schon auf uns. In zwei Wochen hat uns der Schulalltag wieder.

Wir bekommen eine neue Lehrerin. Ich bin gespannt.

Bevor wir in das dritte Jahr starten, wollte ich nochmal einen Rückblick geben auf die zweite Klasse. (Das erste Schuljahr findet ihr hier.)

Insgesamt war das Jahr sehr viel entspannter als das Erste, aber es ist und bleibt ein Prozess für uns alle. Auch ich wachse mit der Schulzeit meiner Töchter. Unglaublich. Ich hätte das nicht gedacht. Besonders nicht als ich damals die Schule verließ und „nie wieder Schule“ am liebsten irgendwohin tätowiert hätte. 😜

Im Gegensatz zu meinem Mann stehe ich der Schule sehr viel skeptischer gegenüber. Ich habe wenig Erinnerungen an meine Grundschulzeit und die meisten davon sind negativ. Vielleicht muss ich darüber mal bloggen…

Ich versuche das möglichst nicht meinen Kindern mitzugeben, aber einfach ist das nicht.

Aber nun zurück zum Thema. Das zweite Schuljahr war einfacher. Entspannter. Wir haben mehr den Rhythmus verstanden und konnten uns besser einfügen. Klingt schrecklich, wenn ich das so schreibe, aber so war es.

Erstaunlicherweise hat mir dieses Jahr Kind 1 mehr Schwierigkeiten bereitet. Sie war dickköpfig und uneinsichtig und hat mir mehrmals zu verstehen gegeben, dass sie das alles nicht kann und nie lernen wird.

Dazu muss man wohl wissen, dass die Zwillinge zu den Besten der Klasse gehören und so also auch Kind 1. Unglücklicherweise ist Kind 2 ein Tick schneller oder zielstrebiger mit Vielem, so dass Kind 1 sich oft abgehängt fühlt und dann meint, dass das sowieso alles sinnlos ist.

Das war die Herausforderung im letzten Schuljahr. Im ersten Schuljahr hatte ich mehr Diskussionen und Tränen und Probleme mit Kind 2. Es ist unglaublich wie sie sich abwechseln. Das zieht sich schon durch ihre ganze Kindheit bisher.

Bin gespannt was nun auf uns wartet. Insbesondere auf die neue Lehrerin bin ich gespannt. Ich habe bisher nur Gutes von ihr gehört, aber ich habe selbst leider eine unschöne Erfahrung mit ihr gemacht. Ich versuche das als schlechten Tag zu verbuchen und unvoreingenommen in das Jahr zu starten.

Die Mädchen starten mit einer neu zusammengesetzten Klasse, da sie aus einer jahrgangsübergreifenden Klasse kommen. Die Lehrerin wird sie dann bis zur sechsten Klasse begleiten. Drückt uns die Daumen.

Vor den Ferien waren die Zwei übrigens nicht ganz so ferienreif. Ich dagegen sehr. Mehr als letztes Jahr. Aber letztes Jahr habe ich ja auch noch nicht gearbeitet.

Hier findet ihr meine bisherigen Beiträge über die Schule.

Ich muss fitter werden – 12.+13. Woche

Es läuft schleppend.

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben, hier die Kurzfassung:

  • Ich möchte gerne wieder fitter sein.
  • Seit meiner Schwangerschaft bin ich fast 20 Kilo schwerer als vorher.
  • Ich habe in den letzten Wochen mit Sport begonnen und halte Diät (mehr oder weniger…)

Status quo:

Der Urlaub hat mich wie erwartet an den Anfang zurück gebracht. Das ist sehr frustrierend, aber ich hatte es schon befürchtet. 

Letzte Woche habe ich endlich den Schweinehund zum schweigen gebracht und war beim Sport. Wenigstens einmal. Immerhin. Und heute auch wieder.


Gegessen habe leider nicht viel besser. Ich esse wieder viel zu viel und ungesund. Ich habe nun endlich wieder angefangen alles aufzuschreiben. Das hilft mir ungemein, denn dann habe ich einen besseren Überblick.

Ziel für die kommende Woche ist für mich das Essen weiter aufzuschreiben und regelmäßig zum Sport zu gehen.


Außerdem will ich wieder verstärkt mein Fahrrad anstelle des Autos nehmen. Kleine Ziele für Woche 14.

Bis Ende des Jahres hätte ich gerne 10 Kilo weniger auf den Hüften. Mal sehen ob das realistisch ist…

Ich muss fitter werden – 8.-11. Woche

Ich hab mal Urlaub gemacht in jeder Hinsicht. 😄  Einmal vom fitter werden, vom Abnehmen, vom Alltag und von der Arbeit.

Einen oder sogar zwei Urlaubsberichte schreibe ich noch in den nächsten Tagen. 😉

Ich habe leider nix abgenommen. (Hatte ich auch nicht erwartet…) Eher zugenommen. Gegessen habe ich wild durcheinander. Sogar Zuckerzeug war dabei und Fisch. Ein großes Büffet ist der Killer jeder Diät…

Jetzt möchte ich aber wieder gesünder essen und auch unbedingt die Bewegung wieder in meinen Alltag bringen. Wenn es zur Routine wird, dann fällt es leichter den Schweinehund zu überwinden finde ich. Leider (oder zum Glück) ist Urlaubszeit kein Alltag und ich habe alle Viere baumeln lassen. Und das hat auch gut getan.

Mal sehen was die Waage nächste Woche sagt. Diese Woche habe ich sie lieber nicht betreten. 🙄 Das deprimiert nur.

Am Schwersten fällt es meistens wieder vom Zucker loszukommen. Das dauert immer etwa drei Tage bis ich keinen Heißhunger mehr habe. 😱 Drückt mir die Daumen, dass ich die magischen drei Tage schaffe und dann wieder zu einem normalen Essrhytmus finde.

Bis nächste Woche. 🌻

10 Gründe warum die Großen nicht mehr meine kleinen Mädchen sind

Nun habe ich bald schon Dritt-Klässlerinnen. Es ist unglaublich wie die Zeit vergeht.

Hier kommen nun meine (persönlichen) 10 Gründe warum sie keine kleinen Mädchen mehr sind:

  1. Sie haben Schamgefühl entwickelt. Das ist noch nicht super ausgeprägt, denn ab und zu springen sie noch völlig ohne Scham nackt durch das Haus oder den Garten.
  2. Sie kommen nicht mehr mit allen Sorgen zu mir. Immer wichtiger werden Freundschaften und auch die Beziehung unter den Schwestern intensiviert sich. Was mich zum nächsten Punkt bringt.
  3. Sie haben Geheimnisse. Sie wollen kleine Verstecke haben und ich soll manchmal nicht in ihr Zimmer kommen um dort zum Beispiel etwas zu suchen.
  4. Ein Geschmack für Kleidung/Mode entwickelt sich. Schon lange suchen sie sich ihre Kleidung selbst raus. Bislang war das noch sehr problemlos mit gebrauchter Kleidung. Ich bin gespannt wie sich das entwickelt, denn immer öfters sollen es nun die „schicken“ Sachen sein und weniger die „Praktischen“. Das bringt mich zum nächsten Punkt.
  5. Sie lieben Absatzschuhe. 🙄
  6. Steigendes Interesse an Schminke und Nagellack. 🙄
  7. Sie können alles Lesen. Ich brauche nichts mehr erklären, aber ich kann auch weniger von ihnen fernhalten oder vor ihnen verstecken. Ich habe darüber schonmal gebloggt. Es kommen auch andere Fragen auf.
  8. Sie haben weniger Angst. Inzwischen schlafen sie problemlos in ihren eigenen Betten und dort auch durch. Früher war es oft Angst, die sie nachts in unser Bett verschlagen hat. Das ist so gut wie weg und auch im Alltag spielt Angst eine kleinere Rolle. Filme werden immer interessanter und ich muss nicht mehr überall Sorge haben, dass sie weinen aus Angst.
  9. Ein besseres Weltverständnis hat sich entwickelt. Sie verstehen sehr komplexe Zusammenhänge und auch Geschehnisse. Ich muss nicht bis in alle kleinsten Details gehen.
  10. Sie sind unglaublich groß und weiblich geworden. Nicht mehr lange und sie sind so groß wie ich. 😱

Wo sind meine kleinen Mädchen hin? Durch die Jüngste ist die Verwandlung noch realer und erschreckend, aber auch schön und wunderbar sie so wachsen und entwickeln zu sehen. 😍