Sprachentwicklung – 2,5 Jahre

Ich hab ja schon lange nichts mehr von der Sprache der Jüngsten berichtet.

Sie spricht unheimlich viel inzwischen. Hat ein großes Bedürfnis sich mitzuteilen und mitzureden. Verstehen tut sie alles. Sie will nur nicht immer alles verstehen. 😜

Ihre Sprache ist teilweise noch etwas undeutlich. Nicht jeder versteht sie. Aber wir verstehen sie gut und am besten verstehen sie die großen Schwestern. Wenn die Großen es nicht übersetzen können, dann weiß (meist) keiner was die Jüngste möchte.

Sie spricht inzwischen auch kompliziertere Sätze, die mich auch mal überraschen.

Vor ein oder zwei Wochen ging es los mit: „Mama wat makst Du da?“ Oder „Wo geht Du hin?“ Gerne rufst sie jetzt durchs Haus: „Maaamaaa wo bit Duuuu?“

Was sie noch nicht gut sprechen kann ist das „s“, so dass es weiterhin „Gaga“ heißt, wenn sie Wasser möchte oder „Emmen“ für Essen.

Mal sehen wann sich das ändert.

Sie kann aber schon komplexe Vorgänge erklären und versteht sehr gut Zusammenhänge.

Letztens beim Tierarzt hat sie der Unterhaltung zwischen der Ärztin und mir nur gelauscht. Sie war nicht angesprochen und hat trotzdem alles verstanden. Als wir zu Hause waren sprach sie mich dann auf eine spezielle Sache an. Es war nicht ihr Name gefallen, aber sie hatte mitbekommen, dass die Ärztin über sie sprach. Ich war beeindruckt von unser Jüngsten.

Manchmal habe ich Sorge, dass sich bestimmte „festgefahrene“ Worte nicht ändern werden solange wir ja verstehen was sie sagt, aber aus „Mam“ ist „Sapt“ geworden und soll Saft heißen. Das geht also doch. Immer schön abwarten. Auch hier gilt mein Mantra: Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht.

Mal schauen wie es weiter geht. 🙂

Ich muss fitter werden – 5. Woche

Ohje. Diese Woche würde ich lieber streichen aus der Abnehmstatistik.

Ich war weder „happy“ noch „healthy“. Gegessen habe ich viel zu viel. Wenigstens habe ich es mir aufgeschrieben. So ist es nicht ganz so ausgeufert denke ich.

Es war eine anstrengende Woche in der ich das Gefühl hatte mich vierteilen zu müssen, aber ohne nur einen der Teile auch mal für mich zu haben.

Die Waage hat mir das heute mit leichter Gewichszunahme quittiert. Das motiviert mich nicht unbedingt für die kommende Woche, aber ich versuche es anzunehmen. Kann man schon mal haben so ein Tief nach einem Monat Abnehmen.

Ich habe es zweimal zum Sport geschafft (heute auch schon wieder) und mein Bewegungsziel für die letzte Woche erreicht. Leider bin ich auch diese Woche nicht zum Laufen gekommen. Der Schweinehund war größer.

Neue Woche. Neues Glück. 🍀🍀🍀

Ich helfe meinem Kind nicht

Die Überschrift klingt etwas hart. Ich helfe natürlich meinen Kindern oft und gerne. Manchmal auch nicht gerne zum Beispiel, wenn sie was suchen und einfach keine Lust haben selber die Augen zu benutzen… 🙂

Wann helfe ich nicht?

Ich stehe zum Beispiel sehr unbeteiligt neben der Zweijährigen, wenn sie versucht ihr Laufrad aufzuheben. Das muss für Andere immer schrecklich aussehen. „Warum hilft die dem armen kleinen Kind nicht?“

Ja warum eigentlich? Weil sie es selbst kann! Sie kann und will das selbst machen. Sie benötigt meine Hilfe nicht und weil ich das weiß stehe ich immer neben ihr wie bestellt und nicht abgeholt und warte darauf, dass wir weiter gehen können.

Angesprochen wurde ich darauf noch nicht, aber es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis ich das Wort zum Sonntag bekomme, denn die Blicke sind manchmal recht eindeutig…

Wobei helfe ich den Großen nicht:

  • Hausaufgaben – werden erstmal allein bearbeitet und wenn es schwierig wird, dann helfe ich natürlich
  • Ich helfe nicht ihre Kleidung wegzuräumen (ich lege sie zusammen, den Rest machen sie selbst)
  • Die Großen suchen sich ihre tägliche Kleidung selbst raus
  • Ohrringe können sie inzwischen selbst rausmachen
  • Stullen schmieren, Tisch decken und weitere Kleinigkeiten
  • Sie können ihre Fahrräder alleine rausholen und anschließen
  • Haare machen sie sich selbst
  • Morgendliche Zahnpflege
  • Tasche packen für eine Übernachtung bei Oma und Opa

Wobei helfe ich der Jüngsten nicht (meistens):

  • Schuhe anziehen/ausziehen
  • Das Laufrad aufheben
  • Auf ein Klettergerüst hochzuklettern oder überhaupt irgendwo hochzukommen
  • Beim Malen führe ich nicht ihre Hand
  • Beim Essen zeige ich ihr nicht wie man das Besteck richtig hält (finde ich zu früh, guckt sie sich entweder ab oder sie wird fragen)

Mehr fällt mir erstmal nicht ein, aber die Listen sind sicher erweiterbar.

Wobei helft ihr Euren Kindern NICHT?

Hast Du auch Haue bekommen?

Eins sei hier gleich gesagt: Haue, Klapse, Schläge, was auf die Finger oder wie es alles heißt, gibt es bei uns nicht und wird es nicht geben. Alle Kinder haben ein Recht darauf!

Ich wurde am Wochenende gefragt, ob ich als Kind auch Schläge bekommen habe? Ja, habe ich. 

„Aber die waren immer gerechtfertigt, oder?“

Die Fragenden der Eltern- bzw. Großelterngeneration unterhielten sich dann über ihre Kindheitsschläge und dass es gerechtfertigt war und auch über ihre eigenen Kinder und deren Schläge…

Etwas gruselig. Ich habe gesagt, dass ich meine eigenen Schläge nicht immer gerechtfertigt fand und ich meine Kinder nicht schlage und nicht schlagen werde.

Was heißt schon gerechtfertigt? 

Aber Diskussionen dieser Art sind ein Tropfen auf den heißen Stein und fruchten sowieso meistens nicht.

Mir wurde als Kind zum Beispiel mal der Po versohlt, weil mein Bruder und ich nicht schlafen wollten. Aber ich erinnere mich nicht an zahlreiche solche Situationen. Auf die Finger haben wir ab und zu was bekommen.

Wie tief muss aber die Erziehungsmethode sitzen, wenn man als Erwachsener denkt und auch mit Überzeugung sagt, dass die Schläge der Kindheit gerechtfertigt waren? Mich macht das nachdenklich und traurig.

Ich bin gespannt wie meine Kinder mal damit umgehen werden.

Ich kenne auch Eltern meiner Generation bei denen es Schläge für die Kinder gibt. Und da sind sie nicht allein, denn dieser Artikel sagt, dass ca. 40% der Eltern ihre Kinder schlagen. Erschreckend.

Weltweit sogar 80%. Der Papst hat ja auch sein Ok gegeben…

Dieser Artikel ist noch interessant, weil auch „nur“ ein kleiner Klaps Schaden beim Kind anrichtet!

Sucht Euch Hilfe. Geht in Foren. Tauscht Euch mit anderen Eltern aus. Lest Blogs. Lest Bücher.

Aber bitte schlagt Eure Kinder nicht!

Ich muss fitter werden – 4. Woche

Mitte letzter Woche habe ich mich mit einer Freundin getroffen und seitdem läuft es etwas besser.

Ich war drei Mal beim Sport. Bin leider gar nicht gelaufen. Das wäre noch schön gewesen, aber wenn es sich ergeben hätte, dann hat es aus Eimern geschüttet.

Abgenommen habe ich etwas über ein Kilo in der Woche.

Was ich hier noch berichten wollte. Bevor ich vor vier Wochen angefangen habe, konnte ich meinen Ehering nicht mehr tragen. Das war mir zu eng.

Jetzt habe ich insgesamt 3,5 Kilo abgenommen und das war wohl die magische Grenze, denn seit einer Woche trage ich ihn wieder.


Weiter geht’s mit Woche fünf.

Neue Frisur

Vor wenigen Wochen habe ich mir die Haare ziemlich kurz schneiden lassen.

Es ist interessant, dass ich erstaunlich wenig darauf angesprochen werde.


Meine Vermutung ist, dass einige es bereits bei Instagram gesehen haben und wenn wir uns dann treffen sind meine Haare „old news“. 😊 Nicht, dass ich unbedingt auf meine Haare angesprochen werden muss, es ist mir nur aufgefallen.

Ich habe aber auch oft einen Zopf und daher fällt es wohlmöglich sowieso weniger auf, dass die Haare deutlich kürzer sind.

Gestern war ich allerdings auf einem Geburtstag und dort folgt man mir weniger auf sozialen Kanälen und alle (Frauen) haben mich auf die Haare angesprochen. 😎

Nächstes Mal muss ich, um den Überraschungseffekt zu behalten, meinen Friseurbesuch geheim halten. 😜

Brief an die Teenies aus der Bahn

Liebe junge Damen.

Ja ich stricke in der Bahn. Nein das ist nicht Häkeln. 😎


Das wird eine Socke für meine Tochter. Sie hat sich Wollsocken gewünscht. Sicher unvorstellbar für Euch.

Für mich ist es unvorstellbar, dass in ein paar Jahren meine Töchter auch so in der Bahn sitzen werden und vielleicht über eine strickende Frau kichern…

Ich fand es nicht schlimm und auch als ich aufgestanden bin und meine Hose erstmal hochziehen musste (denn sie war vom Sitzen verrutsch), habt ihr erstaunt geguckt über meine etwas ungewöhnliche (Schwangerschafts-)Hose. 😜 Ich bin nicht schwanger, aber die Hosen sind mir einfach bequem mit meinem derzeitigen kleinen Bäuchlein, das ich mir liebevoll angefuttert habe.

Ihr werdet vielleicht auch irgendwann mal solche Hosen tragen und dann an mich denken. 🙂

Ich fand die Begegnung mit Euch bereichernd, denn die Zeit vergeht so unglaublich schnell und dann werden meine Töchter Teenies sein und ich bin schon sehr gespannt auf diese Zeit, denn es deutet sich immer öfters mal an, dass meine Großen ihr eigenes Ding machen wollen und mich nicht mehr fragen und brauchen.

Am schönsten fand ich Eure Unbekümmertheit und wie ihr zusammen in der Bahn gescherzt und geblödelt habt.

Behaltet Euch das bitte bei. 

Alles Gute.

Eure strickende, Schwangerschaftshosen tragende Anita

Ich muss fitter werden – 3. Woche

Also es läuft so lala.

Es fällt mir schwer meine Routinen zu ändern. Ich arbeite viel von zu Hause und der Kühlschrank ist voll… Das ist nicht hilfreich, wenn man annehmen möchte. Nun gut. Neue Woche, neues Glück. Ich habe in der letzten Woche nichts angenommen.

Laufen war ich auch nicht. Dafür aber des Öfteren mit dem Fahrrad unterwegs und am Montag sogar im See schwimmen. 



Zweimal habe ich es geschafft mich für die Muckibude aufzuraffen. 🙂 Dort hatte ich auch mein erstes Check-Up Gespräch. Ich habe wohl Muskelmasse aufgebaut und Fett abgebaut. Leider nicht in Kilos auf meiner Waage und am Umfang ist auch wenig passiert. Aber immerhin. Erfolg ist Erfolg.

Bienensaison 2016 ist gestartet

Im Mai ging es so richtig los, aber weil ich im Mai ein bisschen schreibfaul war, habe ich noch nichts davon berichtet.

Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ich von vier Völkern drei über den Winter verloren habe.

Das eine verbliebene Volk war und ist sehr stark. Ich muss sehr aufpassen, dass sie mir nicht wegschwärmen.

Meine Freundin hat mir dieses Jahr den ersten Schwarm geschenkt. Von ihren zwei Völkern haben auch beide den Winter überstanden und offensichtlich sind auch beide ziemlich schnell schwarmlustig geworden. Vor zwei Wochen rief sie mich ganz aufgeregt an, dass es bei ihr schwärmt. Das war ihr allererster Schwarm überhaupt. Daher die Aufregung.

Wir haben ihn eingefangen und ich hab ihn mit zu mir genommen. Habe ja Platz für fünf Völker insgesamt.

Ihr zweites Volk hatte leider auch schon verdeckelte Weiselzellen und stand kurz vor’m Schwärmen, so dass wir dort die Königin und ein bisschen Brut entnommen haben.

Plötzlich hatte ich also wieder drei Völker an meinem Bienenstand und letzte Woche sind nochmal zwei Ableger von meinem befreundeten Imker dazu gekommen. Es ist etwas schwieriger mit seinen Ablegern, weil er auf DNM (Deutsch-Normal-Maß) imkert und ich auf Zandermaß. Unsere Rähmchen und Beuten (=Bienenhäuser) sind unterschiedlich groß, so dass es schwierig ist, mir was abzugeben. Ich habe mir dafür einen Adapter aus Holz gebaut, den ich in meine Zarge eingesetzt habe um seine etwas kürzeren Rähmchen einsetzen zu können.

Nun habe ich also seit Freitag den Bienenstand voll. Fünf Völker.

Mein überwintertes Volk hat schon ordentlich Honig eingetragen. Ich kann den Honigraum kaum noch anheben. Die Robinie (oder auch Akazie genannt) hat für ordentlich Tracht gesorgt.

Nun steht die Lindenblüte bevor und dafür muss ich Platz machen im Honigraum. 🙂

Die Schulkinder kommen mich auch wieder besuchen. Das wird bestimmt spannend.

Letztes Wochenende musste ich schon ein bisschen Honig ernten, weil die Bienen des eingefangenen Schwarms wild gebaut hatten.


Der Honig war aber noch nicht reif. Er hatte noch einen sehr hohen Wasseranteil. Wir haben ihn trotzdem abgefüllt und verbrauchen ihn nun.

Gestern bei der Durchsicht hab ich entdeckt, dass mir eben dieses Volk geschwärmt ist. Die Königin war weg und hat mir ein paar Weiselzellen dagelassen. Für Nachwuchs ist also gesorgt, aber ich hätte sie schon gerne behalten. Ich habe nicht bemerkt, dass sie geschwärmt sind. Leider.


Mal sehen wie es weiter geht. Für eine Urlaubsvertretung habe ich auch schon gesorgt, denn auch im Urlaub muss jemand nach den Bienen schauen. 🙂

Ich werde hier weiter berichten. Wen das nicht interessiert, der liest einfach drüber hinweg. 😉

Ich muss fitter werden – 2. Woche

Nun ist die zweite Woche um.

Es wird langsam. Das tägliche Aufschreiben meiner Nahrungsmittel hilft mir einen Überblick zu bekommen und ihn auch zu behalten und es hält mich auch immer öfters davon ab irgendwo wahllos zuzugreifen, denn das müsste ich ja dann auch aufschreiben. Aber es klappt noch nicht immer und ich hatte nicht die gesündeste Woche. Ich hatte schon befürchtet, dass ich die zwei abgenommenen Kilos wieder zugenommen habe, aber die Waage behauptete heute morgen ich hätte stattdessen weitere 0,4 Kilo abgenommen. Na das ist ja wunderbar!

Mit dem Sport klappt es immer besser. Ich habe es in der letzten Woche zwei Mal in meine Muckibude geschafft und einmal war ich laufen.


Das fühlt sich ziemlich gut an.

Leider bin ich immernoch sehr träge und schwer zu motivieren. Es ist eben noch kein Sportprofi vom Himmel gefallen und erst Recht keiner, der seit jeher ein Bewegungsmuffel ist…

Also alles in allem ein gute Woche für mein eigenes neues Happy&Healthy-Programm. 😎

Ich wünsche Euch eine gute Woche.