Lebensbaum Tee

Ich durfte mal wieder Tee testen. Die Firma Lebensbaum hat mir mehrere Teesorten zur Verfügung gestellt. (Achtung es folgt Werbung!)

  • Links hinten: Kinder-Früchtetee
  • Links Mitte: Kinder-Kräutertee
  • Links vorne: Faulenzer Tee
  • Rechts hinten: Tiger Tee
  • Rechts Mitte: Waldbeerentee
  • Rechts vorne: Süßschnabel Tee

Mehrere Tage haben wir verschiedene Tees gekocht und dann auch nochmal alle gleichzeitig gekocht und verkostet. Erst warm und später nochmal kalt.

Die Zutatenliste finde ich gut (Habe ich unten für Euch angehängt). Was bedeutet das für mich? Es sind zum Beispiel keine Aromen verwendet worden (weder künstliche noch natürliche Aromen) und keiner der Tees beinhaltet Süßholz (was irgendwie stark in Mode gekommen ist). Ich finde das gut.

Nach einigen Testwochen und drei erfahrenen Kinderteetesterinnen, können wir nun sagen, dass uns alle Sorten gut geschmeckt haben.

Am Besten kam bei uns der Waldbeerentee an. Dicht gefolgt vom Kinder-Früchtetee.

Wir trinken Tee warm und kalt und eigentlich immer ungesüßt. Ab und zu nehmen die Großen auch Tee mit zur Schule. Der Tiger Tee hat uns kalt nicht so gut geschmeckt, aber das ist ja Geschmackssache.

Die Tees sind alle Bio. Probiert sie mal aus. Ich finde sie eine gesündere Alternative zum Lillifee-Tee.

Zutatenliste:

Süßschnabel-Tee: Apfel, Honeybush, Quitte, Holunderbeere, Hagebutte, Hibiskus

Faulenzer-Tee: Anis, Fenchel, Kümmel, Melisse, Pfefferminze, Lavendel

Waldbeeren-Tee: Apfel, Hagebutte, Hibiskus, Süßes Brombeerblatt, Holunderbeere, Rote Bete, Schwarze Johannisbeere, Heidelbeere, Vanille

Tiger-Tee: Rooibos, Zitronengras, Pfefferminze, Zitronenverbena, Apfel, Orangenschale

Kinder-Früchtetee: Apfel, Hagebutte, Hibiskus, Rote Bete, Holunderbeere

Kinder-Kräutertee: Fenchel, Anis, Hagebutte, Zitronengras, Melisse, Orangenschale

Nachts abstillen 

Das nächtliche Abstillen der Jüngsten kam etwas schleichend. Ganz anders als bei den Großen (Zwillinge), die ich von einem Tag auf den anderen nicht mehr stillen wollte. Das war aber auch ein langer Prozess dahin. Sie waren beide sehr schlechte Schläferinnen und ich war einfach fix und fertig. Sie nachts abzustillen war die letzte Chance, die ich sah. Sie waren aber auch schon 20 Monate alt und ich hatte bis dahin kaum eine Nacht mehr als 2 Stunden am Stück geschlafen.

Es reichte und ich hatte eine innere Haltung dazu eingenommen, die ich vorher noch nicht hatte. Ich wollte nachts nicht mehr stillen. Ich sagte den Zwillingen, dass die Milch nachts schläft und erst wieder da ist, wenn es hell wird. Sie waren sehr traurig und wütend. Ich tröstete und bot als Alternative Wasser an. Sie haben trotzdem sehr viel geweint. Ich blieb hart. Ich wollte nicht mehr. Ließ mich nicht erweichen. Diesmal nicht.

Es war eine schwere Nacht. Jedes Mal wenn sie aufwachten weinten sie bitterlich und je müder sie waren umso schlimmer ihr Klagelied. Ich blieb bei ihnen und tröstete so gut es ging aber eben ohne ihre geliebte „Mi“. Es dauerte zwei Nächte, dann war es ausgestanden. Sie waren sehr erleichtert, dass wir tagsüber noch stillten. Das merkte ich. Die Frequenz tagsüber stieg leicht an, was mich aber nicht störte. Nachts war dafür nach den zwei schrecklich traurigen Nächten dann endlich Ruhe. Sie schliefen durch. Endlich. Nach 20 Monaten keiner ruhigen Nacht konnten wir endlich durchschlafen.

Trotzdem bleibt bis heute ein kleiner Nachgeschmack von Traurigkeit bei mir, weil ich es ihnen aufgezwungen habe, auch wenn mein Kopf mir sagt, dass es keine andere Möglichkeit mehr gab.

Bei der Jüngsten war ich etwas entspannter. Sie war ja auch nur ein Kind und wechselte sich mit keinem Geschwisterchen ab. Sie war auch ein schlechter Schläfer. Gerne immer mal wach zum pullern und stillen. Ich habe über unsere Nächte bereits ein paar Mal gebloggt.

Irgendwann wollte ich abends gerne mal wieder ein Glas Wein trinken und weil ich nie sicher sein konnte wann sie das nächste Mal aufwachte verschob es sich immer wieder. Ich wollte mindestens eine Stunde Zeit vergehen lassen zwischen dem Wein und dem nächsten Stillen.

Als sie etwas über eine Jahr alt war begann ich sie immer wieder auch anders zu trösten. Ich wollte ihr zeigen, dass nicht nur meine Brust eine gute Einschlafhilfe seien kann. Das war eine ganze Weile nicht sehr erfolgreich, aber immer öfters funktionierte es. Ich begann auch nachts (nicht nur abends bevor ich ins Bett ging) sie anders zu trösten.

Je mehr ich es wollte, desto besser klappte es. So kam es, dass ich beschloss abends ab und zu ein Glas Wein zu trinken und ihr dann die Brust zu verweigern und sie anders zu trösten. Natürlich nicht jeden Abend und es klappte immer öfters auch so.

Langsam schlich sich das neue Ritual ein und es wurde immer besser. Die Schlaf-Abstände verlängerten sich bis sie nur noch zum Pullern wach wurde und sich gut ohne Brust abhalten ließ und dann weiter schlief.

Inzwischen wird sie abends einmal wach zum Pullern und nachts manchmal nochmal. Sie ist ja schon eine Weile trocken (mit Unfällen hin und wieder).

Das nächtliche Abstillen kam also schleichend über etwa ein Jahr und ich musste mit ihr keine Hauruck Aktion starten wie bei den Großen. Bis auf das nächtliche Pullern schläft die Jüngste durch von abends ca. 20 Uhr bis morgens um 6-6.30 Uhr.

Tagsüber stillen wir noch morgens, mittags, abends und auch mal zwischendurch. Mal sehen wie lange noch…

Erziehung oder nicht-Erziehung

Das ist hier die Frage.

Als meine Mädchen noch klein waren, war alles viel klarer als heute.

  • Ich hab sie gestillt, weil das eben das Beste für sie war. 
  • Ich hab sie getragen und familiengebettet, weil ihnen und mir das am angenehmsten war.
  • Ich hab ihnen Zeit gelassen beim Umstellen auf feste Nahrung (über ein Jahr Zwilinge fast voll zu stillen ist eine Leistung)
  • Wir haben sie einfach aufwachsen lassen. Nicht gezogen und gedrängelt. Nicht erzogen.

Zumindest hatten wir das Gefühl, dass wir nicht erziehen. Und trotzdem waren sie keine Tyrannen oder zumindest kamen sie mir nie so vor.

Nun sind die Großen acht Jahre alt und ich merke, dass es schwieriger wird. Ich habe auch den direkten Vergleich zu der Jüngsten bei der ich eben alles genauso mache und sie es genauso genießt. Bei ihr kam sogar noch das windelfrei-Thema dazu, was meiner Meinung nach dazu geführt hat, dass sie ein noch entspannteres Kind ist, als sie es eh schon war (und auch entspannter als ihre Schwestern).

Ich kann also sehr gut sehen wie wenig „Erziehung“ es braucht für eine 2-jährige und dann wird es auch schon schwierig. Die Großen machen hier etwas mehr „Arbeit“. Man muss sich genau überlegen wie es weiter geht. Ich habe viel mehr Interaktion und Gespräche mit den Großen und längst ist mir der Weg den ich gehen muss nicht mehr klar.

Ich meine das war er mit ihnen noch nie, denn sie sind meine ersten Kinder. Alles was ich mit ihnen als Mutter durchlaufe/durchlebe, das mache ich zum ersten Mal. Es war so viel klarer und einfacher als sie klein waren und es für mich klar war, dass ich sie eben stille und trage und ihre Bedürfnisse erfülle.

Ich kann euch sagen. Es ist nicht immer einfach die Bedürfnisse einer wütenden 8-jährigen zu erkennen. Kann ihr ja schlecht meine Brust zum Trösten anbieten. 😀

Es bleibt spannend. Und während ich natürlich weiter versuche meinem Bauch zu vertrauen und meinen Weg mit ihnen zu gehen, so merke ich doch, dass der Weg nicht immer einfach ist und ich sehe viele Fehler, die ich so mache. Die Kinder halten mir ja immer den Spiegel vor.

Manchmal wäre es schön zu hören, dass man sie nur eine halbe Stunde im Tuch zu Tragen braucht, wenn sie ihre Hausaufgaben nicht machen wollen und weinend in ihrem Zimmer sitzen. 😄

Das geht natürlich nicht und es hat ja auch niemand gesagt, dass es leicht wird. Diese Reise mit den Kindern ist ein Abenteuer. Manchmal bringt es einen zum Lachen, manchmal zum Weinen und manchmal zur Weißglut.

Ich bin gespannt wie es weiter geht und was sie als Erwachsene mal über ihre Kindheit denken werden.

Ein halbes Jahr nach der Elternzeit 

Es ist nun etwa ein halbes Jahr her, dass ich an meinen alten Arbeitsplatz zurückgekehrt bin.

Ja mein Platz war noch frei. Ich mache fast dasselbe wie vorher. Ich arbeite in Teilzeit 4 Tage in der Woche von zu Hause und einen Tag fahre ich ins Büro. Wenn es zu Hause brennt, dann auch oft 5 Tage im Homeoffice. Cool oder?

Inzwischen kann ich das gut finden, aber es hat echt lange gedauert bis ich mich damit wohl gefühlt habe. Ich bin gerne Hausfrau und Mutter. Meine Familie steht an erster Stelle für mich und es war schwer zurück in den Beruf zu gehen.

Jetzt fühle ich mich damit wohl. Ich habe meinen Rhythmus gefunden und es fühlt sich richtig an. Und ich habe es schätzen gelernt, dass ich einen guten festen Job habe, bei dem ich Teilzeit von zu Hause arbeiten kann. Wenn einer Familie und Job vereinbaren kann, dann ich im Moment in diesem Job. Viele vor allem Mütter mit denen ich mich über meine Ambivalenz zur Berufstätigkeit unterhalten habe, konnten mich nicht verstehen, weil ihnen mein Job wie ein Traumjob vorkommt, aber ich wusste es nicht zu schätzen. Ich sah nur was ich dafür aufgeben musste.

Nach nun 6 Monaten Eingewöhnung in das neue Familien-Berufs-Leben fühle ich mich ganz wohl und kann mich in der Rolle der berufstätigen Mutter annehmen. So wie die Jüngte nun auch gut eingewöhnt ist im Kindergarten, bin ich eingewöhnt in unsere neuen Tagesabläufe. 🙂

„Bist Du jetzt etwa Veganerin?“

Ähnlich wie zum Langzeitstillen bin ich zur veganen Ernährung gekommen. 🙂 Es war keine willentliche Entscheidung von heute auf morgen. Es hat sich ergeben…

Vor vielen Jahren kam mein Mann durch seine Allergie auf tiereiweißfreie (bzw. tiereiweißarme) vollwertige Ernährung. Es war eine Umstellung aber ziemlich schnell verzichteten wir auf Zucker und aßen tiereiweißarm also kein Fleisch und Fisch. Käse und Eier haben dann aber irgendwann schnell wieder den Weg in den Kühlschrank gefunden. Selten auch Fleisch und Wurst.

Als die Jüngste (Stillkind) so schreckliche Ausschläge bekam, half meine (tiereiweißfreie) vegane Ernährung, dass der Ausschlag verschwand. Es dauerte eine Weile bis ich mich umgestellt hatte und es fällt mir immernoch manchmal schwer, aber zu 95% esse ich vegan. Wobei ich Honig und auch Butter esse, also nicht ganz vegan. Die Butter habe ich aber auch schon deutlich reduziert. Unsere Jüngste verträgt das gut und ihre Haut zeigt deutlich, dass ihr das (fast) vegane Essen so viel besser bekommt.

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Der Kinderarzt meint sobald sie abgestillt ist, wird sich das ändern und sie wird (wohlmöglich) alles essen können, weil sie dann erst ihren eigenen Verdauungskreislauf hat. Keine Ahnung ob das stimmt. Wir werden ja sehen. Ich bin gespannt.

Nun bin ich so gut umgestellt, dass ich vegane Ernährung gar nicht „schlimm“ finde. Ich hoffe das bleibt so, denn ich fühle mich besser und wohler damit.

In letzter Zeit werde ich ab und zu mal mit komischem Unterton gefragt ob ich jetzt so vegan esse oder so. 😜

Da ich mich gar nicht so sehr vegan fühle und ja auch Honig und Butter esse, gehöre ich eigentlich nicht dazu, aber ja ich esse größtenteils vegan und finde es weder besonders schlimm noch eine große Einschränkung. Und meine Familie isst oft einfach auch vegan, weil wir eben der Jüngsten nicht immer erklären wollen warum sie das „Andere“ nicht haben kann. So sind wir quasi in die vegane Ernährung reingerutscht und mein Mann hat, seitdem er viel viel weniger tierisches Eiweiß isst, deutlich weniger Allergieprobleme. Früher war er in der Pollenzeit wenig aus dem Haus zu kriegen und inzwischen fällt es mir immer weniger auf, dass Pollenflug ist, denn mein Mann niest weniger und geht sogar einfach so mal Fahrrad fahren. Früher undenkbar gewesen während der Allergiezeit.

Er selbst sagt, dass es jedes Jahr besser wird.

Sind wir jetzt deshalb eine vegane Familie oder so? Wenn man die Veganer fragt, dann eher nicht, wenn man Omnivoren fragt, dann sicherlich. 😊

Wie seht ihr das?

Ahornblüten-Limonade

Der Ahorn blüht. Es ist so schön die Bäume blühen zu sehen.

Gestern haben wir ein paar Blüten gepflückt und eine Limonade daraus gemacht.  

Ich habe Honig in Wasser gelöst und eine halbe Zitrone gepresst. Dann alles in eine Kanne gegeben und mit Sprudelwasser und Leitungswasser aufgegossen.  

Eiswürfel ins Glas und schon kann genossen werden. Die Kinder lieben sowas. Geholfen haben sie natürlich auch.  

Ich liebe meine Kinder

Kurzer Blogbeitrag zu dem gestrigen und heutigen Tag. Meine Mädels sind toll. Einfach toll. Ich meckere viel zu oft mit ihnen.

Aber zumindest in den letzten zwei Tagen kaum. Es war super harmonisch. Der Mann auf Dienstreise. Ich allein mit Drei. Viel Arbeit. Auto zum Reifenwechsel. Kita Elternnachmittagsdings. Und trotzdem lief alles sehr glatt. Unglaublich. Ich bin immernoch total begeistert und muss meine Kids loben.

Ich war auch sehr entspannt. Habe gestern alles stehen lassen und heute trotz der späten Uhrzeit nochmal kurz alles weggeräumt, was dringend weg musste. Geschirr in den Spüler und sowas Unwichtiges. 😄

Habe alles in Ruhe gemacht. Ja nun ist es spät geworden. Wir werden es überleben. Es war entspannt das ist die Hauptsache.

Und noch was: seit Montag geht die Jüngste wieder gern (ohne Weinen) in den Kindergarten. Erfolg! Ich begleite sie liebevoll und sie nimmt es an. Es fruchtet.

So das war’s schon.

Gute Nacht allen Eltern da draußen mit den großen und kleinen Sorgen. Ich denk an Euch.

Kindergeburtstag

Ich bin spät dran mit dem Bericht von unserem Kindergeburtstag im November. 😄

Die Mädchen hatten sich gewünscht zu Backen mit ihren Freunden, so wie sie es bei einer Freundin auf deren Geburtstag miterlebt haben. Besagte Freundin war in eine Backstube gegangen wo man Kindergeburtstage feiern kann.

Uns war das erstens zu weit weg und zweitens zu teuer. Um den Mädchen ihren Wunsch trotzdem zu erfüllen, haben wir einfach unser Wohnzimmer zur Backstube umfunktioniert und mit 11 Kindern Plätzchen und Pizza gebacken. 😱

Es war sehr lustig und verdammt viel Arbeit, aber ich fand es hat sich gelohnt. Ich glaube den Kindern hat es gut gefallen. Leider hatte Kind 2 aus irgendeinem Grund am Ende keine Lust mehr auf ihre eigene Feier. Das war etwas schade, aber ich denke im Rückblick war sie einfach etwas überladen mit Eindrücken.

Wir hatten Hilfe von meinem Bruder und meinen Eltern, die dann von meinem Schwager und seiner Frau abgelöst wurden. Die Hilfe war auch nötig, sonst hätten wir es nicht stemmen können.

Der Ablauf war von mir ein wenig vorgeplant, damit wir nicht in einem riesen Chaos enden. Haha.

Wir haben als erstes ein kleines Spiel zum Kennenlernen gemacht, da sich nicht alle Kinder kannten. Jeder hat seinen Namen gesagt (inkl. mir und meinem Bruder) und ähnlich wie bei „Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“ hat dann jeder die Namen der Anderen wiederholt. Ich habe angefangen und dann meine Kinder (denn die kannten ja alle Namen). Jeder, der es richtig gemacht hat, bekam eine Süßigkeit. Wir haben alle fleißig mitgeholfen und so hat es allen Spaß gemacht und jeder Name wurde 13 Mal gesagt. Das hilft wirklich. 😄   Nach der Vorstellungsrunde haben wir die Geschenke ausgepackt (mit Flaschen drehen, das haben sich die Mädchen gewünscht).
Und dann ging die Backorgie los. Jedes Kind hat Teig bekommen zum Ausrollen und Ausstechen. Ich weiß nicht wie viele Bleche wir dann am Ende im Ofen hatten, aber eine Menge. 😄 Wir hatten im Voraus schon Teig ausgestochen und gebacken, damit die Wartezeit nicht so lange ist. Die vorgebackenen Plätzchen konnten also sofort verziert werden und überbrückten die Wartezeit auf die selbst ausgestochenen Plätzchen. 

Nach dem Verzieren der vorbereiteten und dann der selbst ausgestochenen Plätzchen, sind wir rausgegangen. Die Kinder brauchten alle dringend Bewegung und frische Luft. Leider war das Wetter nicht so toll, aber es nützte alles nichts. Wir hatten eine Horde wilder Kinder und eine vorbereitete Schnitzeljagd. Ich hatte eine extra große Runde geplant, damit zu Hause in der Zeit klar Schiff gemacht und der Pizzateig vorbereitet werden konnte. Das hat mein Mann mit seinem Bruder und dessen Frau übernommen und gleichzeitig auf die Jüngste aufgepasst. Mein Bruder und ich waren derweil mit den Kindern unterwegs die Schatz suchen.

Am Anfang sind sie noch wie die wilden gerannt von Station zu Station. Dann wurde es etwas gemütlicher und am Ende waren alle ziemlich durchgefroren und froh, dass wir wieder zurück waren und den Schatz gefunden hatten.  Wieder im Haus wurde die Pizza belegt und dann war noch Zeit zum Spielen. Eine halbe Stunde dauert es die Pizza zu backen. Die Zeit verging im Nu und schon saßen alle wieder am Tisch und konnten was essen.Drei Mal ist Apfelschorle ausgekippt. Ich war begeistert. Nicht. 😀 Einmal ist ein Stück Pizza betroffen gewesen. Dann haben wir einfach ein Brötchen geschmiert.

Nach dem Essen wurde nochmal gespielt und dann wurden schon die ersten Kinder abgeholt. Geschafft. Das Chaos zu beseitigen dauerte noch eine ganze Weile.

In diesem Jahr werden wir den Geburtstag lieber klein feiern. Und stattdessen im Sommer ein Kinder-Sommerfest im Garten machen. Da ist mehr Platz und es ist weniger klebrig, wenn drei Mal Apfelschorle auskippt. 😄

Fazit Fastenzeit

Mein Fazit der Fastenzeit ist längst überfällig. Falls ihr nicht mitbekommen habt, dass ich gefastet habe könnt ihr hier nachlesen, wenn ihr mögt.

Warum hab ich überhaupt gefastet?

Die Zeit am Anfang des Jahres zwischen Winter und Frühling finde ich perfekt um mal aus alten gewohnten Mustern auszubrechen und mal etwas wegzulassen, das einen sonst jeden Tag begleitet.

Da ich noch stille fiel ein komplettes Fasten vom Essen für mich (leider) aus. Stattdessen habe ich entschieden Rohkostfasten zu machen. Das heißt ich habe versucht ausschließlich Rohkost zu essen. Im Rückblick würde ich sagen ist es mir zu 80% gelungen. Ich habe dadurch etwa 4-5 kg abgenommen in den 6 Wochen. Ein schöner Nebeneffekt. Leider habe ich glaube ich inzwischen alles wieder zugenommen, weil seit Ostern viel zu viel gegessen habe, aber das ist eine andere Geschichte.

  
Viel wichtiger als das Rohkostfasten war mir das Fasten von den sozialen Medien. Darunter zählt für mich Facebook, Instagram und Twitter, die ich täglich nutze und auch sehr ausgiebig. Erst das Fasten davon hat mir gezeigt wie häufig ich am Tag vor allem am Smartphone online bin und was sich ändert, wenn ich es nicht bin.

 

Quelle: pixabay.de

 
Leider habe ich auch hier nach der Fastenzeit wieder ausgiebig zugeschlagen und verbringe wieder viel mehr Zeit mit Facebook und Co und es gefällt mir nicht.

Ich sehe absichtlich nicht fern, wenn die Kinder wach sind, damit auch sie weniger Medien konsumieren, stattdessen starre ich sehr viel Zeit um Tag auf das kleine Gerät. Auch nicht besser. Kurzzeitig habe ich überlegt mein Smartphone wieder durch ein „normales“ Telefon zu ersetzen. Ich habe meinen Weg noch nicht gefunden. Ich bin quasi noch in der Findungsphase und deshalb hab ich mich auch so schwer mit dem Text zum Fazit getan.

Ich würde auf jeden Fall jedem empfehlen mal zu Fasten. Fasten vom Essen ist eine sehr interessante Erfahrung, aber vor allem auch das immaterielle Fasten vom Smartphone, vom Fernsehen, vom Computer oder was auch immer viel Zeit Eures Tages einnimmt. Es ist eine wichtige Erfahrung finde ich und kann helfen die Perspektive wieder etwas zu verrücken.

Ich bin nun nach der Fastenzeit noch auf der Suche nach einem guten/besseren Weg für mich. Mal sehen. Ich werde berichten.

Wie ist es bei Euch? Wollen wir nächstes Jahr zusammen fasten?

Der Start ins Bienenjahr

Am Wochenende habe ich mir mal wieder Zeit für meine Haustiere genommen: Die Bienen.

Erstmal habe ich an der ersten Vereinssitzung diesen Jahres teilgenommen und mich mit anderen Imkern ausgetauscht und mir auch ein paar Ableger gesichert, damit ich wieder mit vier Völkern in den Winter gehen kann.

Ich habe leider drei Völker verloren über den Winter. Das könnt ihr hier nachlesen, wenn ihr mögt. Ich starte also mit einem Volk in das Bienenjahr 2016. Es ist mein 5. Jahr, das ich nun imkere. Zeit mal dringend aufzuräumen und sauber zu machen.

Meine Rähmchen habe ich also am Wochenende alle mal gekocht. 😀  

In einem alten Wäsche Kochtopf von meiner Oma habe ich ca. 80 Rähmchen (nacheinander) ausgekocht und geschrubbt. Ein Haufen Arbeit ist das. Habe kurz mein Hobby verflucht und überlegt die Imkerei aufzugeben. 😀

Außerdem habe ich dem einen verblieben Volk den Stock erweitert, so dass sie mehr Platz zum Brüten haben und auch Pollen und bald Honig eintragen können.

Das Volk bei dem mir die Königin gestorben ist, habe ich ausgefegt und die Bienen wurden alle vom nun einzigen übrigen Volk aufgenommen. (Ein Volk ohne Königin nach dem Winter kann leider nicht überleben.)

Das stand also gestern alles auf meiner Aktionsliste und ich habe alles erledigt. Auch den Bienenschuppen aufgeräumt und Mittelwände in die Rähmchen gemacht. Nun kann die Bienensaison losgehen. Ich bin vorbereitet.