Ich will fitter werden – 36. Woche

Status : plus 4,7 kg

Ich habe seit letzter Woche 0,8 Kilo zugenommen. Ich rede mir jetzt mal ein, dass das Muskeln sind. 😜

Ich war sehr fleißig und aktiv. Abgesehen von Samstag. An dem Tag hatten wir den ganzen Tag Besuch und abends hatte ich keine Lust mehr noch auf den Crosstrainer zu gehen. Ich war einfach platt von dem Tag. Fortschritt statt Perfektion!

Montag war ich in der Muckibude. Donnerstag beim Bewegungskurs und Schwimmen. Den Rest der Woche war ich auf dem Crosstrainer.

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

Das schwimmen war etwas langsamer als in der Woche davor, aber es hat mir richtig Spaß gemacht.

Mein Tagesziel von 420 habe ich für die kommende Woche auf 450 Kalorien erhöht.

Neue Woche, neues Glück. 🍀 

Grottenschlechtes Puppentheater

Gut ich übertreibe vielleicht ein wenig, aber bildet Euch selbst eine Meinung…

Ich war diese Woche mit den Mädchen im Puppentheater. Hauptsächlich habe ich es für die Jüngste gemacht, denn sie mag Rabe Socke so gerne. Für uns Vier habe ich stolze 28€ bezahlt trotz Gutschein, der uns 4€ gespart hat.

Popcorn und allerhand Süßigkeiten hätten wir auch noch kaufen dürfen. Nicht dass ich die Absicht gehabt hätte, aber mein Geld war sowieso alle.

So warteten wir auf den Beginn. Ich hinten an der Seite. Die Mädchen vorn in der zweiten Reihe. Es war ziemlich laut. Ich fand es hinten schon sehr laut und dann kamen noch die schreienden Kinder dazu. Nach etwa der Hälfte der Zeit kam Kind 2 zu mir nach hinten, weil es ihr zu laut war. Ich habe nicht schlecht gestaunt, denn oft habe ich das Gefühl, dass es ihnen gar nicht laut genug seien kann, aber offenbar war hier auch ihre Grenze erreicht.

Die Geschichte fand ich echt platt. Der Rabe sucht mit seinem Freund zusammen einen Schatz. Sie laufen durch den Wald. Laufen. Laufen. Laufen. Sind müde. Schlafen. Räuber kommt. Klaut die Schatzkarte. Sie laufen dem Räuber hinterher. Klauen ihm die Schatzkarte. Räuber fängt Rabe Socke und seinen Freund Eddy. (Hier fangen mehrere Kinder laut an zu weinen. Die leise Weinenden habe ich nicht mitbekommen.) Dann suchen sie alle gemeinsam den Schatz und teilen dann auch die Goldmünzen mit den Kindern. Geschichte zu Ende.

Wer den Rabe Socke nicht kennt, der sollte wissen, dass er kess und etwas frech ist. Er hat eine Lieblingsmurmel und ihm ist seine eine Socke sehr wichtig. Nun kann man sich über ihn streiten, aber die dargestellte Geschichte ist einfach nur wenig kreativ gewesen in meinen Augen. Ich finde man hätte daraus eine wunderbare Geschichte über Freunde machen können. Gerne auch ohne bösen Räuber…

Warum müssen manche Puppentheater immer nach Kasperle-Art gespielt werden? Ich finde die Figur des Raben hat so viel Potential… schade, dass es ungenutzt blieb.

Das ist aber noch nicht das Schlimmste gewesen an dem Stück. Am nervigsten fand ich den „erhobenen Zeigefinger“ des Puppentheaterstückes.

„Kinder, ihr wisst aber, dass man nicht alleine in den (bösen bösen) Wald gehen darf!“ „Teilt ihr auch alle immer schön mit allen so wie ich (der Räuber)?“ „Seht ihr? Ich (der Räuber) bin am Ende ganz lieb geworden. Aus bösen Menschen können auch liebe werden.“ usw.

Es hätte noch gefehlt, dass sie sagen „Messer, Gabel, Schere, Licht. Sind für kleine Kinder nicht.“ Ich finde solche Sätze total daneben und ich fand es überhaupt nicht zeitgemäß. Unglaublich denn junge Leute haben das Stück gespielt. Ich bin echt enttäuscht gewesen.

Die Großen fanden es auch nicht so doll. Die Jüngste war begeistert. Das ist schön und ein kleiner Trost. Trotzdem werde ich sie unbedingt demnächst zu einem schönen Puppentheater mitnehmen.

Ich kann Euch übrigens sehr das Puppentheaterfest im FEZ Berlin empfehlen. Ich habe da bisher nur schöne Stücke gesehen und das lohnt sich dann auch sehr für das Geld. Das Fest ist immer im November jedes Jahr.

Ich will fitter werden – 35. Woche

Status : plus 3,9 Kilo

Das bedeutet ich habe knapp ein Kilo abgenommen seit letzter Woche. Jippie.

Ich habe auch eine sehr gute Woche gehabt. Alle Kinder waren gesund. Ich komme langsam mit dem Essen auf einen grünen Zweig und brauche es weniger zur Beruhigung und Ablenkung. 🙄

Und ich habe mich bewegt. Sehr viel mehr bewegt als sonst. 😊💪🏻💪🏻💪🏻

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

Am Donnerstag habe ich mein Bewegungsziel von 400 Kalorien pro Tag sogar verdreifacht. Ich war nach meinem Bewegungskurs noch schwimmen. Das hat mir richtig gut getan. 


Dafür habe ich es dann am Freitag mal ruhiger angehen lassen. 😎

So kann es jetzt gerne weiter gehen. Mal schauen wie die nächste Woche wird. Wenn ich mir das so ansehe könnte ich eigentlich mein Bewegungsziel auf 450 Kalorien erhöhen, aber ich war mal vorsichtig und habe es auf 420 Kalorien gesetzt.

Let’s talk about Sex

Es ist soweit. Ich rede mit meinen Kindern über Sex. Also mit den Großen. Die Kleine ist dafür wohl noch etwas klein.

Woher die Babys kommen, das wissen sie natürlich schon lange und meine Regel ist ihnen auch vertraut, aber jetzt geht es schon etwas genauer um Details. 

Die Unterhaltung lief etwa so:

Kind: Mama, was bedeutet: Love, Sex, Orex?

Ich: ???

Kind: Das steht bei uns in der Aula.

Ich: Liebe. Sex. Und keine Ahnung. Wie buchstabiert man das?

Kind: O R E X

Ich: Keine Ahnung. Weißt Du denn was Sex ist?

Kind fängt an zu kichern und zeigt mir mit den Fingern was Sex bedeutet: Eine Hand formt ein Loch die andere Hand steckt den Finger in das Loch. Ich muss mich fast totlachen, denn das habe ich wirklich schon viele Jahre nicht mehr so gesehen. Ich habe einen unglaublichen Flashback in meine Kindheit. Das ist irgendwie sehr niedlich. Nichtsdestotrotz stecke ich jetzt in der Situation, in der ich der Erklärbär bin und nicht mehr die Zuhörerin. Es fühlt sich richtig und komisch zugleich an.

Na gut. Ich bin ja nicht prüde. Wir sprechen also über Sex. Ich erzähle ihnen, dass es mehrere Formen von Sex gibt und dass man das nicht immer nur macht, wenn man sich liebt. Man kann auch Sex haben ohne sich zu lieben. Ich erkläre gleichgeschlechtliche Liebe und irgendwann kommt mein Mann dazu.

Er: Was macht ihr hier?

Ich: Wir sprechen über Sex.

Er (an die Kinder gerichtet): Sex macht keinen Spaß und tut weh.

Wir lachen alle herzhaft über den Scherz meines Mannes, der natürlich gerne seine Mädchen beschützen möchte, aber sie werden nicht mehr lange so klein bleiben. Nicht mehr lange und dann sollten sie aufgeklärt seien und dem Thema wissend und offen gegenüber stehen.

In unserem Gespräch wurde auch schnell klar, dass das in der Schule bereits ein großes Thema ist.

Wir lesen jetzt zusammen ein Buch über Mädchen und die Veränderungen der Pubertät. Es geht um Brüste kriegen und Periode und um Jungs und Sex. Ich lese es ihnen abends vor und wir sprechen darüber. Es macht Spaß und gleichzeitig ist es sehr neu und ungewohnt mit meinen kleinen Mädchen so zu sprechen. So offen und aufgeklärt. Es ist ein Entwicklungsschritt und ich genieße ihn so sehr wie ich ihn fürchte.

Ich hoffe das wird jetzt nicht falsch verstanden. Ich will nicht meine kleinen Mädchen zurück. Jeder Schritt nach vorn wird von mir wohlwollend wahrgenommen, aber die Beschützerin in mir möchte lieber noch ein bisschen an der Zeit festhalten, in der ich ihnen „nur“ erklären musste, dass Papa und ich zusammen gekuschelt haben und dann sind sie in meinem Bauch gewachsen und dann später geboren worden.

Es bleibt kompliziert und ich merke wieder mal, wie sehr ich wachse an den Erfahrungen als Mutter. Mal sehen, ob ich bei der Jüngsten cooler bin, wenn es da mal soweit ist. 😎

Wie läuft es mit „Umarmen statt schimpfen“?

Es läuft ganz gut. Ich bin ruhiger als noch vor ein paar Wochen mit den Kindern. Ich versuche nicht immer gleich aus der Haut zu fahren und ihnen näher zu sein, in den Momenten in denen ich mich ihnen nicht sehr nahe fühle.

Von Perfektion sind wir weit entfernt, aber es ist ein Fortschritt und ich merke, dass es den Kindern gut tut und wir weniger aneinander geraten. Mit zwei 9-Jährigen, die kurz vor der Pubertät stehen ist es nicht immer harmonisch. Dafür hat man ja seine Mutter: zum Reiben. Oder? ODER?

Wie läuft es bei Euch?

Ich will fitter werden – 34. Woche

Stand : plus 4,8 Kilo

(Das bedeutet, dass ich in 34 Wochen fast 5 Kilo zugenommen habe statt abgenommen) 😭

Zwischendurch hatte ich mal 4 Kilo abgenommen. Seitdem wieder 9 Kilo zugenommen. Irgendwie frustrierend, aber auch nicht verwunderlich. Ich esse immernoch wie verrückt. Aber ich muss sagen letzte Woche war es schon sehr viel besser und abgesehen vom Wochenende, habe ich auch jeden Tag mein Bewegungsziel erreicht. Das ist gut und tut gut und fühlt sich gut an. Ich merke, dass ich weniger träge und müde bin, wenn ich mich bewege und auspowere (ist das überhaupt ein deutsches Wort?).

Also trotz 100g mehr auf der Waage kann ich sagen, dass die letzte Woche gut lief. Wenn es so weiter geht, dann kann es klappen dieses Jahr mit dem Wohlfühlgewicht. 😎

Neue Woche. Neues Glück. 🍀 

Einen Zwilling zum Vergleichen

Die Mädchen kommen nach der Schule zu mir und in 3-5 Minuten kriege ich eine Zusammenfassung alles Erlebten des Tages in Kurzfassung aber vollständig und aus zwei Mündern. Wenn es gut läuft, dann sprechen sie nacheinander, oft auch gleichzeitig und ich muss mir möglichst die unterschiedlichen Informationen merken und abspeichern. Gegebenenfalls auch darauf reagieren…

Nun kriege ich gestern die Information: „Mama ich habe eine eins im Schwimmen auf dem Zeugnis!“ Ich darauf: „Das ist aber schön.“ 

Ich habe noch nicht ganz ausgesprochen, da fällt mir das zweite Kind ins Wort und sagt, dass sie eine 2+ im Schwimmunterricht bekommt. Die Tonlage ist etwas gedämpft der Kopf leicht gesenkt. Ich freue mich natürlich auch über diese Note und hier ist sie auch schon die Zwickmühle…

Wie kann ich dem einen Kind gratulieren und gleichzeitig dem anderen Kind nicht das Gefühl geben, dass es hier weniger erreicht hat? Ich meine wir reden hier von Noten, die unglaublich dicht beieinander liegen. 😐 Ich möchte beiden gerecht werden. Sie haben beide etwas Gutes erreicht. Das ist wertvoll. Es ist nur sehr hart, wenn man sich immer direkt vergleichen kann. Der Vergleich verfolgt einen bis nach Hause. Es wird nicht nur unter Klassenkameraden verglichen sondern unsere Mädchen können sich direkt auch noch über die Schule hinaus vergleichen.

Wir machen viel um ihnen hier möglichst gerecht zu werden, aber es ist nicht einfach! Besonders dann, wenn die Leistungen so dicht beieinander liegen. Es „reicht“ dann eben nicht, wenn man eine 2+ nach Hause bringt, da das Geschwisterkind eine 1 hat. Da kann ich auch versuchen gegen zu arbeiten soviel ich möchte, sie vergleichen sich ohne mein Zutun und die Noten in der Schule machen Leistung nun noch viel leichter „vergleichbar“. 😢

Zwickmühle sage ich Euch. 😐 Dieser Text hat keine Pointe. Ich musste das mal loswerden.

Liebesbrief an meinen Körper

Nachdem ich gestern den wöchentlichen Beitrag „Ich will fitter werden“ geschrieben habe , habe ich noch eine Weile über meinen Körper und mein Körpergefühl nachgedacht und da ich eher dazu tendiere mich selbst zu kritisieren, kam mir die Idee mit dem Liebesbrief. ❤️

Mein lieber Körper,

so viele Jahre verbringen wir nun schon gemeinsam. In den ersten Jahren sind wir beide viel gewachsen und haben viel erlebt.


Als Teenie machten wir nochmal eine Verwandlung durch. Diese Verwandlung führte auch eher zu Unsicherheiten bei mir. Dich interessierte das nicht. Du fandest uns toll und die Kommentare von Anderen und meine eigene Kritik interessierten Dich nicht die Bohne. Ich war nie schlank und empfand mich immer als dick. Übergewicht hatte ich aber Keines. Wenn ich heute alte Bilder sehe, dann muss ich mich wundern über mein damaliges (schlechtes) Selbstbild von mir.

Das bin ich 2004

Ich hatte einen schönen Körper. Ungezeichnet von Schwangerschaften und Operationen.

Durch das Studium hatte ich einige Stress- und Frustpfunde zugelegt. (Kein Vergleich zu heute…) Die habe ich mit Hilfe einer großen Abnehmgemeinschaft wieder abgenommen. Auf dem Bild von 2004 sieht man mich ungefähr auf halbem Weg zurück zum Gewicht vor dem Studium.

Mein lieber Körper. Was hast Du für Wunder vollbracht? Du bist unglaublich. Du hast vor 10 Jahren aus einer Eizelle von mir zwei Kinder geschaffen und ihnen 7 Monate ein Zuhause gegeben. Auch danach hast Du Großes geleistet. Du hast über ein Jahr ausschließlich für die Ernährung von zwei Babys gesorgt indem Du wertvolle Muttermilch produziert hast.

Schwanger mit Zwillingen einen Tag vor der Geburt

Leider haben wir uns schwer getan die zugelegten Kilos von der Schwangerschaft wieder loszuwerden, aber auch das ist uns irgendwann gelungen. Du hast mir einen fast makellosen Bauch hinterlassen. Trotz Zwillingsschangerschaft und Übergewicht danach. Ich danke Dir dafür. Die kleinen fast unsichtbaren Streifen erinnern mich immer wieder gerne an die Füße und Pos, die sich an meiner Bauchdecke sichtbar machten.

Die große Operation damals – der Kaiserschnitt – hast Du überstanden und geheilt. Auch wenn es lange gedauert hat das Erlebte zu verarbeiten, hast Du schnell die körperliche Wunde geheilt. Eine Narbe ziert nun meinen Bauch, um mich an dieses kleine Wunder zu erinnern.

Mehrere Jahre vergingen und Du ließt erneut einen Menschen heranwachsen. Wir konnten zusammen eine heilsame Hausgeburt erleben. Was für eine unglaubliche Leistung von Dir. Du hast einen so wunderbaren kleinen Menschen hervorgebracht, den Du bis heute mit Muttermilch versorgst. Wenn auch lange nicht mehr als Hauptnahrungsmittel.

Es ist schön Dich zu haben. Ich habe Dich sehr gerne und bin Dir dankbar.

Oktober 2016

Ob mit oder ohne Übergewicht, ich liebe Dich.

Das musste mal gesagt werden. ❤️️

Ich will fitter werden – 33. Woche

Status : plus 4,2 Kilo

Das heißt vor 33 Wochen habe ich fast 5 Kilo weniger gewogen. Und ich dachte es kann nicht mehr schlimmer werden. 😳

Im Spiegel sehe ich die Veränderung und beim Sport merke ich auch, dass ich nicht mehr alle Übungen hinkriege, weil mein Körper ausgedehnt ist. Abgesehen davon fühle ich mich aber wie immer. Nicht anders.

Obwohl schon hin und wieder ein Wehwehchen auftritt, dass ich durchaus dem Übergewicht zuordnen kann…

Neue Woche neues Glück. 🍀 Es wird dieses Jahr einfach klappen. Ich glaube fest daran.

Umarmen statt Schimpfen

Mal sehen ob es mir gelingt, aber das habe ich mir vorgenommen für 2017.

Eines meiner Ziele oder Wünsche für das neue Jahr. 

Ich glaube daran, dass meine Kinder gerne alles „richtig“ machen wollen und wenn es mal nicht so gut klappt, dann ist eine Umarmung mehr wert als eine Standpauke.

Es wird sicher schwer fallen und 100% zu erreichen ist utopisch, aber ich werde es versuchen.

Weniger schimpfen und mehr liebevolle Zuwendung ist mein Wunsch.

Ich hoffe es gelingt mir und ich stelle fest, dass ich seit Weihnachten auch schon entspannter bin mit den Kindern. Das mag aber auch an meiner beruflichen Situation liegen von der ich Euch dann auch bald mal berichten möchte.