Warum ich meine Zwillinge nicht gleich anziehe

Ich sehe immer wieder Zwillinge, die gleich angezogen sind und finde es süß. Warum haben unsere Mädchen also unterschiedliche Sachen an?

Das war so:

Als sie noch klein waren fand ich es sehr niedlich ihnen dieselben Sachen anzuziehen. Ich hab mir sogar oft die Arbeit gemacht und beide umgezogen, wenn sich ein Kind bespuckt hatte. Heute finde ich mich im Rückblick etwas absurd.

Ich laß viel in der Zeit über Zwillinge und auch über das kontroverse Thema Kleidung, aber ich fand immer noch Zwillinge „müssen gleich aussehen“.

Meine Zwillinge sind eineiig und sehen sich sehr ähnlich, aber für mich sehen sie natürlich (sehr) unterschiedlich aus. Mehr und mehr merkten wir aber, dass Andere sie schwer auseinander halten konnten und es auch gar nicht erst versuchten. Schockiert haben mich die Worte: „Das sind Zwillinge. Die kann ich sowieso nicht auseinander halten.“

Und wir reden hier nicht von fremden Leuten, sondern von Freunden, Bekannten und sogar Verwandten. Schnell war also klar, dass sich was ändern muss. Wir wollten nicht, dass es ihnen bereits am Anfang ihres Lebens so ging, dass niemand sie auseinander halten kann und will. Um Anderen eine größere Chance zu geben die Mädchen zu unterscheiden, fingen wir an sie unterschiedlich zu kleiden. Es bekam jeder seinen Schrank und seine eigene Kleidung. Da waren sie etwas mehr als ein Jahr alt und in Hinsicht auf den Kindergarten war das eine super Entscheidung.

Den Erzieherinnen fiel es viel leichter sie zu unterscheiden und somit könnte jedes Kind tatsächlich als Individuum wahrgenommen werden  anstatt als Teil eines Pakets, das „die Zwillinge“ heißt.

Es hat sich auch ein leicht unterschiedlicher Geschmack entwickelt. Jedes Mädchen hat andere Vorstellungen von der Garderobe und das finde ich schön. Ich möchte das Individuelle fördern und sie möchten auch selten mal dasselbe Kleidungsstück haben und sie ziehen es dann nur an, wenn wir im Kreise der engen Familie sind, wo jeder sie unterscheiden kann.

Inzwischen sind sie alt genug zu verstehen was die unterschiedliche Kleidung für sie bedeutet und es „nervt“ sie auch, wenn jemand (zum Beispiel aus der Schule) sie immer wieder verwechselt.

Gerne werden sie immer mal gefragt, ob sie auch schon ihre Lehrer veräppeln. Machen sie nicht und das Konzept ist ihnen auch nicht richtig bewusst.

Der doppeltes-Lottchen-Effekt ist tatsächlich für die Beiden nicht immer angenehm und lustig. Zwilling sein ist bestimmt schön. Es hat aber auch seine Schattenseiten.

Ich werde natürlich niemandem vorschreiben was er mit seinen Kindern machen soll. Ich finde aber ganz klar, dass eigene, verschiedene Kleidung die Individualität unterstützt und dem Zwilling außerhalb der Familie hilft er selbst zu sein und nicht als Teil eines Ganzen wahrgenommen zu werden.

Frohe Ostern

Allen meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich frohe Ostern.

Hoffentlich verbringt ihr die Tage im Kreise von lieben Menschen und könnt den beginnenden Frühling genießen.

💜💜💜 Liebe Grüße, Anita 

 

Den Osterhasen gibt es nicht

Ich hatte es ja schonmal erwähnt. Meine Kinder glauben nicht mehr an den Osterhasen. Das liegt daran, dass ich ihnen erzählen musste, dass es Keinen gibt.

Letztes Jahr zu Ostern waren sie bereits skeptisch und dann kam die Verwandtschaft ins Spiel. Die haben leider die Heimlichkeit zerstört. Unglücklicherweise denken immernoch viele ältere Generationen, dass Kinder zurückgeblieben sind und wenn man zu laut flüstert oder erst gar nicht flüstert und mir im Beisein der Kinder „zuflüstert“ welche Geschenke warum und wofür sind, dann sind die zwei schlauen 7-Jährigen von alleine darauf gekommen, dass da was nicht stimmt. Leider leider.

Ich konnte und wollte das dann auch nicht mehr mit einer guten Ausrede verschleiern (es mangelte mir hier auch an Kreativität). Stattdessen habe ich ihnen die Wahrheit gesagt und nun wissen sie es eben. Mal sehen wann es die Jüngste erfahren wird. Wenn die Verwandtschaft sich gut anstellt, dann schafft sie es bestimmt spätestens nächstes Jahr alles zu verraten. 🙄

Und bei Euch so?

Fasten – 6. Woche

Noch ein paar Tage dann ist die Fastenzeit vorbei. Dieses Jahr ging die Zeit wirklich schnell vorbei bis Ostern finde ich. Ich weiß nicht ob das nun unbedingt am Fasten liegt, aber wer weiß.

Mein Facebook-Twitter-Instagram-Fasten hat mir sehr gut gefallen. Wenn es auch schwer war/ist. Ich muss meinem Mann sagen, dass ich am Samstag den Nachmittag frei brauche, um mich bei Instagram und Twitter auf den neusten Stand zu bringen. 😄

Mein Rohkostfasten hätte besser und disziplinierter seien können. Gerade in den letzten zwei Wochen haben sich alte Essgewohnheiten eingeschlichen, aber ich bin trotzdem zufrieden mit mir und immerhin habe ich ein paar Kilos abgenommen (statt weiter zuzunehmen).

Das habe ich gegessen in der einen Woche.

Mittwoch – Mein Frühstück war wie immer.

Mittags habe ich 2 Bananen und eine Orange gegessen und ein bisschen Schokolade. Ich hatte mir verschiedene Sorten Schokolade gekauft.

Abends habe ich auswärts gegessen: Avocado mit schwarz-weißem Sesam und Süßkartoffelecken. Köstlich. Außerdem durfte ich auch noch bei meiner Begleitung die Zuchini Spaghetti kosten. 

Dazu gab es Limonade und Rohkostkuchen. Alles zuckerfrei und vegan.      

Donnerstag – Mein Frühstück war wie immer.

Mittag gab es bei meinen Schwiegereltern. Kartoffeln mit Spinat (vegan). Ich habe eine Portion mitgegessen.

Tagsüber habe ich um mich rumgefuttert (Banane, Apfel, Paprika, getrocknete Tomaten). Aber immerhin alles Rohkost. Das Abendessen fiel dann dadurch aus.    

Freitag – Nein, mein Frühstück war ausnahmsweise nicht wie immer. 😄 Ich musste mit der Jüngsten zum Kinderarzt und da habe ich mir unterwegs Obst gekauft. Die Erdbeeren (immerhin Bio) hatte ich für die Jüngste geholt, aber sie hatte kein Interesse. Es ging ihr nicht gut.  

Den Rest des Tages habe ich sehr komisch gegessen, denn das Kind hat kaum was zugelassen. An Essen zubereiten war nicht zu denken. Also ein bisschen Banane, Apfel, getrocknete Tomaten, Rohkostschokolade.

Abends habe ich ein bisschen gedippte Rohkost gegessen, die mein Mann mir geschnibbelt hat.   

Samstag – Mein Frühstück war wie immer nur dass ich es mit Kind auf dem Schoß einnehmen musste.

Tagsüber habe ich wieder allerhand gegessen. Keine richtigen Mahlzeiten und auch ohne Pausen. Abends habe ich Tortellini mit Tomatensoße mitgegessen. 

Sonntag – Mein Frühstück war wie immer. Heute sogar ohne Kind auf dem Schoß und auch wieder vom Ehemann zubereitet.

Dann hab ich mich von von zwei Brötchen anlachen lassen.

Mittags gab es Gemüsepfanne. Die habe ich mitgegessen. Auch wieder nicht roh, aber die letzten zwei Tage waren Ausnahmezustand.

Außerdem habe ich Chocolate Chip Cookies gebacken. Vollkorn. Zuckerfrei. Fast vegan. Köstlich. Davon habe ich ungefähr 5 Stück gegessen. 🙄

Morgen muss ich wieder ordentlicher essen. Oder ich faste mal einen Tag nach zwei Tagen nicht-roh-essen.     

Montag – Mein Frühstück habe ich mit zur Arbeit genommen (Banane, Möhre, Apfel, Mandarine, Schokolade). Ich habe mich gegen einen kompletten Fastentag entschieden, weil die Jüngste so viel gestillt hatte die letzten Tage.

Mittags habe ich mit den Kollegen zusammen gegessen. Ein indisches Curry.

Abends gab es Reste vom Mittag, das mein Mann gekocht hatte. Chili mit Reis und ein Brötchen.

Man könnte meinen die Fastenzeit ist vorbei… Alles vegan aber eben nicht Rohkost.       

Dienstag – Morgens habe ich Trennkost gemacht aus Zeitmangel. Ich habe die Haferflocken gegessen und einen Apfel und eine Banane.

Dann wieder Rohkost-Schokolade. Damit muss ich unbedingt aufhören. 😐 Es war etwas zu häufig diese Woche.

Abends gab es wieder eine Banane. Eine halbe Paprika. Und Studentenfutter, also Nüsse und Rosinen. 

Langzeitstillen

Heute möchte ich mal über unser Langzeitstillen erzählen.

Die Zwillinge habe ich lange voll gestillt, denn sie wollten nix essen. Über ein Jahr haben sie sich ihre Mahlzeiten an meiner Brust geholt. Dann wurde es Stück für Stück besser und sie aßen mehr und mehr auch größere Portionen.

Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen was ich mir alles anhören musste an guten „Ratschlägen“ und auch nett gemeinten Sorgen der Anderen.

Die kriegst Du nie mehr von der Brust. Was soll das werden, wenn sie in den Kindergarten kommen. Das wird ganz schwer mit der Eingewöhnung. Du musst ihnen das frühzeitig abgewöhnen. Siehst Du, ich hab es Dir gesagt, jetzt ist es zu spät. Sie sind schon so klein und dünn, gib ihnen mal was Richtiges zu essen. Werden sie denn überhaupt satt beide.

Und Vieles, Vieles mehr.

Ich hatte nie vor zur Langzeitstillenden zu werden. Es ist einfach passiert. Und je nachdem in welchem Umfeld man lebt ist man schon lange am Stillen wenn man mehr als 12 Monate stillt.

Für die Generation meiner Eltern und Großeltern unvorstellbar und das obwohl sie auch gestillt haben, aber eben in der Regel nicht soooo lange.

Nun gut. Ich war also schon langzeitstillend mit den Zwillingen. Mit etwa 20 Monaten habe ich sie nachts abgestillt. Darüber könnt ihr hier später mal lesen. Ich wollte einfach nachts nicht mehr. Ich wollte schlafen.

Mit 21 Monaten sind sie in den Kindergarten gekommen. Damit reduzierte sich das Stillen automatisch nochmal. Übrigens war das Stillen kein Problem bei der Eingewöhnung. Entgegen aller Erwartungen. 😉

Etwa einen Monat vor ihrem zweiten Geburtstag haben wir nur noch abends gestillt und das war irgendwie nicht mehr gemütlich und innig sondern lästig. Für mich war es lästig. Für die Mädchen war es ein letztes Ritual bevor wir gelesen haben und dann geschlafen. Eines Abends habe ich dann gesagt heute nicht und am nächsten Tag haben sie nicht mehr danach gefragt. Erst Wochen später ist ihnen das Stillen wieder eingefallen aber da war längst Ebbe bei mir.

Manchmal hatte ich hinterher das Gefühl es war zu früh für sie…

Nun aber zur Jüngsten. Schonmal zwei Kinder gestillt zu haben ist unglaublich wirksam für das Still-Selbstwertgefühl. Unsere Stillbeziehung startete also wunderbar. Ab und zu musste ich mich etwas bremsen, denn mit „nur“ einem Kind dachte ich, ich könne Bäume ausreißen. Meine Brust zeigte aber deutlich, dass unser Beziehung noch wächst und ich nicht übermütig seien sollte. Ich schaltete also immer wieder mal einen Gang zurück. Sagte Termine ab und genoss die Zweisamkeit mit ihr. Ein kleines Problem hatten wir rund um die 10. Woche. Ich zweifelte schon ein bisschen an mir und meiner total selbstsicheren Einstellung zum Stillen, denn jedes Mal nach dem Schlafen schrie mein Kind wie verrückt. Sie weinte doll und ließ sich nicht mit der Brust beruhigen. Es stellte sich aber heraus, dass sie einfach nur pullern musste. Je länger sie schlief desto doller schrie sie hinterher. Ja klar denn desto nötiger musste sie pullern. Es dauerte bis ich es begriffen hatte und sobald ich mit windelfrei komplett (durch)startete hörte dieses Verhalten gegenüber meiner Brust auf, das ich fälschlicherweise für ein Stillproblem hielt.

Die Jüngste war viel früher an „richtigem“ Essen interessiert als ihre Schwestern. Kein Wunder denn vier Personen lebten es ja vor und vor allem an ihren Schwestern orientiert sie sich sehr. Aber ich war natürlich auch viel entspannter was den Umgang mit dem Stillen und dem Essen anging, denn ich wusste ja dass mein Kind nicht bis zur Volljährigkeit stillt und auch mit dem Kindergarten selten Probleme durch das Stillen entstehen. Ich war erfahrener und entspannter. So stillen wir nun schon lange. Bald 2,5 Jahre. 

Schon mit den Großen habe ich mich nie so wirklich als Langzeitstillende gesehen und deshalb ist es etwas ungewohnt für mich, dass wir immernoch stillen. Ich habe meinen „Frieden“ damit noch nicht gemacht. Manchmal nervt es mich. Dann finde ich es wieder praktisch und manchmal gibt es mir einfach ganz viel Nähe, denn meine Jüngste ist nicht ganz so verschmust wie ihre Schwestern. Sie ist viel selbstständiger, selbstbewusster und eine richtige kleine Persönlichkeit mit eigenem Kopf. Es ist ein Auf und Ab und ich bin mit meinen Gefühlen gegenüber dem Stillen nicht sicher.

Nachts stillt sie nicht mehr. Das haben wir ausgeschlichen. Sehr angenehm, denn sie schläft nun schon eine Weile durch. Tagsüber mag sie aber gerne noch häufig stillen und auch in der Öffentlichkeit und da fällt es mir manchmal schwer ihren Wunsch zu erfüllen. Warum stehe ich da nicht drüber? Ich weiß es nicht genau. Ich bin ambivalent unserem Langzeitstillen gegenüber. Ich bin da so reingerutscht. Es war nicht mein Plan oder mein Wunsch. Es ist einfach passiert und nun stehe ich da. Ganz unvorbereitet. Keine Erfahrung damit. Unsicher.

Was wenn sie doch noch länger stillen will und/oder ich nicht aufhören möchte? Oder halte ich sie unbewusst an der Brust, weil ich weiß, dass sie mein letztes Kind ist? Keine weiteren Stillkinder. Ist es normal oder provoziere ich unbewusst etwas Unnormales? Oder sogar bewusst?

Ohje. Immer diese Zweifel.

Zum Glück gibt es schöne Blogbeiträge über andere Stillmütter und ihre Stillbeziehungen. Ich hab hier mal ein paar Links für Euch, falls ihr auch manchmal unsicher seid.

MotherBirth – Stillen in der Schwangerschaft

Geborgen Wachsen – Ein Kleinkind stillen!?

Von guten Eltern – Stillzeiten – Lang, Länger, am Längsten?

Einfach klein – Stillen ist… normal

Nestling – Langzeitstillen – Ist da überhaupt noch was drin?

ÖkoHippieRabenmütter – Langzeitstillen 

Lassen wir uns nicht von unseren Zweifeln auffressen und vertrauen einfach der Natur und unserem Bauchgefühl. Alles hat seine Zeit.

Wie ist das bei Euch? Wie war das bei Euch?

Fasten – 5. Woche

Von den sozialen Medien zu fasten also mich zu enthalten hat mich gelehrt, dass ich es viel zu intensiv genutzt habe bisher. Durch das Smartphone ist es auch allgegenwärtig und jederzeit abrufbar. Das hat Vorteile aber auch Nachteile und ich möchte auf keinen Fall so weiter machen wie bisher. Möglicherweise beschränke ich mich auf Instagram einmal am Tag (vielleicht muss ich mir sogar ein Zeitfenster setzen?) und Twitter, denn die fehlen mir am Meisten. Am Besten ich mache das nur noch, wenn die Kinder nicht wach sind. Facebook einmal am Wochenende vielleicht?

In der letzten Woche musste ich mal bei Facebook vorbeischauen, denn ich administriere dort zwei Seiten. Meine mamanatur-Seite, die derzeit brach liegt, weil ich ja faste von Facebook und Co, aber auch eine Seite um regional Flüchtlinge zu unterstützen und da muss ich ab und zu mal vorbei schauen. Also ganz ohne Facebook geht’s nicht. 😐 Ich hab wirklich nur nach der Seite gesehen und die Chance genutzt und ganz viele Benachrichtigungen abgestellt. Insgesamt war ich vielleicht 15 Minuten online und seitdem wieder nicht mehr. Es fehlt mir nur wenig. Heute allerdings hat eine alte Freundin Geburtstag mit der ich nur noch per Facebook Kontakt habe. Ich musste also über Facebook eine kleine Geburtstagsnachricht schicken. Zum Glück geht das auf dem Smartphone einfach über die Messenger App. So muss ich nicht mal Facebook öffnen.

Mit dem Essen lief es durchwachsen. Ich hatte die Woche einmal eine Zahl auf der Waage, die wieder höher war. Das hat mich dich getroffen irgendwie und dazu geführt, dass ich plötzlich alles hinschmeißen wollte und am liebsten einem Fressgelage gefrönt hätte. Dabei mache ich das ja nicht ausschließlich um Gewicht abzunehmen. Das ist ein netter Nebeneffekt.

Außerdem hab ich mich auch viel zu wenig bewegt. Da hab ich noch großen Verbesserungsbedarf.

Mal schauen was die nächste Fastenwoche bringt.

So habe ich gegessen.

Mittwoch – Mein Frühstück war wie immer. Gemacht hat es mein Mann. 💜

Nachmittags habe ich einen Salat gegessen und Nachtisch (Rohkost Grießbrei mit Nicht-Rohkost-Sauerkirschsoße). Abends hatte ich noch einen Termin und danach Heißhunger, den ich mit Chips gestillt habe. 😱  

Donnerstag – Mein Frühstück war wie immer. 

Mittags habe ich Tomatensalat, ein paar Gnocchi mit Tomatensoße und Nachtisch (Rohkost Grießbrei mit Sauerkirschsoße) gegessen. Nachmittags habe ich noch ein paar Gnocchi gegessen und um mich rumgefuttert. Eine Banane. Etwas Orange. Ein bisschen Tomate.     

Freitag – Mein Frühstück wie immer.

Den Rest des Tages hab ich etwas verrückt gegessen. Mal eine Banane. Mal etwas Gurke. Eine Packung Erdnüsse hab ich verputzt. 🙄 Ich habe keine Pausen eingehalten und es war auch nicht immer Rohkost. Abends gab es Nudelsuppe.  

Samstag – Mein Frühstück war wie immer. Erdmandeln hatte ich mir darüber gemacht. Das war nicht so mein Fall. Das war mir zu hart.

Mittags habe ich Chicoréesalat gegessen und Risotto und ein paar Nudeln (auch wieder nicht roh).
Nachmittags hatte ich wieder Heißhunger. Da habe ich Tomaten gegessen und ein paar Erdzipan Kugeln. Abends Avocado und 2 übrig gebliebene Maki Sushi mit Gurke.
Die letzten drei Tage sind etwas verrückt gewesen mit dem Essen. Mir ist der Grund noch nicht ganz klar. Ich hab so eine Ahnung.   

   

Sonntag – Mein Frühstück war wie immer. Mittags habe ich nichts gegessen. Nachmittags war ich unterwegs und habe Sommerrollen und Sushi (Gurke und Avocado) gegessen.  

Montag – Mein Frühstück war wie immer. Leider hatte ich keine Banane mehr. Stattdessen gab es Papaya dazu. 

Nachmittags habe ich einen Salat gegessen und als Nachtisch noch ein paar Erdzipankugeln.    

Dienstag – Mein Frühstück war wie immer. Etwas Obst habe ich noch dazu gegessen und ich hab es nicht ganz so liebevoll angerichtet. Ich hatte irgendwie keine Lust.

Der Heißhunger kam auch heute wieder und leider hab ich eine (vegane) Schokolade mit Zucker gegessen. 😒

Mittags dann ein paar Stullen und abends mit den Kindern Nudeln. Ein bisschen fotofaul war ich auch die letzten Tage… 

Fazit: Langeweile-Box

Ich habe vor ein paar Wochen die Langeweile-Box in unserem Haus eingeführt und sie wirkt Wunder.

Ich habe wirklich andauernd von den Kindern gehört: „Mir ist langweilig.“ Mindestens jeden Tag. Gerne auch mehrmals und öfters von Kind 2 als Kind 1.

Seitdem die Box da ist, haben sie es nicht mehr gesagt. Offenbar wirkt es abschreckend wohlmöglich was im Haushalt tun zu dürfen. 😄

Mein Haus ist leider nicht sauberer oder ordentlicher als vorher. Aber meine Kinder sind nicht mehr so gelangweilt oder kehren es nicht mehr öffentlich heraus.

Fasten – 4. Woche

Facebook-, Instagram- und Twitter-Fasten ist wirklich interessant.

Es fehlt mir immer weniger. Aber wenn ich nicht fasten würde, dann würde ich diese sozialen Medien regelmäßig benutzen… Unglaublich wie viel Zeit ich vorher dafür verwendet habe. Ich weiß noch nicht wie ich es nach der Fastenzeit handhaben will, aber eigentlich möchte ich nicht einfach weiter machen wie bisher. Vielleicht muss ich mir bestimmte Zeiten setzen. Mal schauen.

Mit dem Essen ist es diese Woche besser gelaufen als letzte Woche. Ich habe sogar ein bisschen abgenommen. Ich kann mir gut vorstellen die Rohkostphase noch über die Fastenzeit auszudehnen.

Das habe ich in der Woche gegessen.

Mittwoch – Zum Frühstück gab es ausnahmsweise mal eine Banane, einen Apfel und ein paar Himbeeren. Als Nachtisch eine Tafel Rohkostschokolade.

Nachmittags habe ich einen Rohkostteller gegessen.   

Donnerstag – Mein Frühstück bestand wie immer aus mit Apfelsaft eingeweichten Haferflocken. Darüber mache ich Obst (meist einen Apfel und eine Banane). Über das Obst mache ich eine Soße aus Nussmus, Wasser und Dattel (optional kommt in die Soße manchmal Vanille, Nelkenpulver oder Kakao/Carob). 

Dann habe ich eine rohe Hafermilch gemacht und mir daraus eine Kakao. Die Jüngste fand den sehr lecker. Muss ich unbedingt wieder machen. Aber einen Nussmilchbeutel muss ich mir besorgen. Ich schmecke das Waschmittel raus, wenn ich das durch ein Tuch gebe. 😝

Nachmittags gab es Tomatensalat und ein bisschen weitere Rohkost und ich habe ein paar Kartoffeln gegessen.   

Freitag – Heute habe ich mich von zwei Roggenbrötchen hinreißen lassen. Vorher gab es eine Banane.

Nachmittags habe ich dann mein übliches Frühstück nachgeholt.  

Samstag – Mein Frühstück war wie immer. Mit Nelkenpulver oben rüber gestreut. Dazu wie üblich einen veganen Frühstücksdrink mit Carob und Macapulver. 

Nachmittags war ich unterwegs und hatte Appetit auf Würstchen und Sushi. Und Rohkostschokolade gab es auch. Das Abendessen fiel aus wie so oft in letzter Zeit. Das macht mir aber nichts aus. Im Gegenteil. Ich genieße die lange Pause zwischen der Mahlzeit am Nachmittag und dem Frühstück.    

 

Sonntag – Mein Frühstück war wie üblich.

Mittags hatten wir Besuch und ich habe etwas Bulgur mitgegessen.  

Montag – Mein Frühstück war wie immer. Nur der Frühstücksdrink war ausnahmsweise nur mit Maca. Und es gab eine Schokolade dazu. Köstlich. 

Mittags habe ich ein Stück Melone gegessen und ein paar Rosinen. Dann bin ich vom Essen abgelenkt worden und habe beschlossen bis zum Abendessen zu warten.

Ich habe dann abends ein bisschen Rohkost gegessen. Tomaten, Gurke, Möhre.

Und mein Mann hat mir rohen Grießbrei mit Sauerkirschsoße (nicht roh) gemacht.   

Dienstag – Ich war den ganzen Tag außer Haus. Mein Frühstück bestand aus 2 Bananen, 1 Apfel und 1 Mandarine. Dazu einen Rohkostriegel mit Kokos.

Nachmittags habe ich nicht roh gegessen. Veggie Sushi und Apfelchips.

Abends war noch etwas Grießbrei übrig. 😜  

Keuchhusten

Wir haben ihn nun überstanden, den Keuchhusten und ich berichte Euch jetzt davon.

Kind 2 hat Mitte Januar mit ganz normalem Husten angefangen. Ich habe mir erstmal nichts dabei gedacht und die üblichen Hausmittel probiert. Wenige Tage später gesellte sich auch bei Kind 1 der Husten dazu und wir gingen zum Arzt, da die Hausmittel nicht anschlugen.

Lunge ist frei bestätigte der Arzt. Verschrieb uns etwas Pflanzliches. Und wir machten weiter mit unseren Hausmitteln gegen den Husten. Der war recht hartnäckig, aber alles noch sehr erträglich und wurde dann sogar besser ein paar Tage lang (typisch für Keuchhusten). Das Kind 1 hatte es viel milder als Kind 2, die doch ziemlich heftig hustete.

Wir fuhren in einen Kurzurlaub und plötzlich war der Husten wieder heftiger präsent. Hauptsächlich bei Kind 2. Sie hustete nun auch verstärkt nachts und so kamen wir beide nicht zur Ruhe.

Tagsüber ging es ihr gut. Häufiges Husten ausgenommen. Ich begann mir langsam Sorgen und Gedanken zu machen. Der Husten hörte sich nicht an wie Keuchhusten, aber vielleicht ist er es trotzdem?

Es gipfelte in einer durchzechten Nacht in der Kind 2 Fieber bekam und sich dann morgens auch noch übergab. Zum Glück war die Abreise für den Tag geplant und wir sind am Nachmittag gleich zum Kinderarzt gefahren. Er fand auch, dass der Husten nicht die typischen Geräusche macht, aber er testete dennoch auf Keuchhusten.

Zwei Tage später war das Ergebnis da: Keuchhusten. Ich hatte inzwischen auch angefangen zu husten und Kind 3 auch.

Wir hatten ein paar Nächte, die sehr durchwachsen waren durch den Husten mit Brechreiz. Ein paar Mal haben sie sich auch übergeben. Da Kind 2 und dann auch Kind 1 Fieber hatten, war das Übergeben wohlmöglich auch dem Fieber geschuldet und der Husten dann der Auslöser.

Kind 3 blieb ziemlich unbeeindruckt von dem Ganzen. Als es den Großen nach etwa 5 Tagen deutlich besser ging, da fing sie an mit schwankenden Temperaturen, aber ohne großen Husten. Bei den Großen war der Keuchhusten bereits zu weit fortgeschritten für ein Antibiotikum, aber auch bei der Jüngsten haben wir dagegen entschieden nach Rücksprache mit dem Arzt. Ich selbst habe auch keins genommen. Der Einzige, der sich dafür entschieden hat, war mein Mann.

Ich hatte inzwischen mehr Husten und der war lästig, weil trocken. Ich fühlte mich auch krank. Das dauerte ungefähr 3-4 Tage. Dann ging es mir besser 2-3 Tage und dann kam der fiese Husten. Tags und nachts konnte ich kaum aufhören zu husten. Heftige Anfälle. Ich musste mich aber nicht übergeben. Ich war müde, aber nicht krank krank. Nach etwa 5 Tagen war es schlagartig besser. Ich schlief besser. Ich dachte es ist vielleicht eine zufällig gute Nacht gewesen, aber es blieb dabei und auch tagsüber wurde der Husten schnell weniger. Ab dann ist man nicht mehr ansteckend.

Die Jüngste hat weiterhin nichts gehabt. Sehr wenig gehustet. Noch weniger als Kind 1, die ja auch viel weniger gehustet hat als Kind 2. Das Fieber war weg. Ich wartete nun also, dass der fiese Keuchhusten losging. Es dauerte noch einige Tage. Dann hustete sie zwei Nächte mal heftiger 2-3 Mal. Sie hatte keinen Brechreiz und hat sich auch nicht übergeben. Zu dem nächtlichen Husten gesellte sich leichtes Fieber. Nach zwei Tagen war das Fieber weg und der Husten nachts weg und tagsüber geringer.

Sie hustet noch. Wir alle. Das wird noch eine Weile andauern und ist ganz normal für die Krankheit, aber im Grunde war der Verlauf der Krankheit bei uns allen sehr sehr mild. Ich hatte es viel schlimmer erwartet nachdem was ich gelesen habe und auch schlimmer bei Kind 3, weil sie jünger ist. Sie hatte es aber von allen am wenigsten und ich bin froh, dass wir ihr kein AB gegeben haben. Es kann sein, dass sie über die Muttermilch Antikörper bekommen hat und es ihr deshalb leichter gefallen ist mit der Krankheit.

Im Forum hat man mir Kuhstall-Luft oder auch Höhlen-Luft empfohlen. Leider haben wir weder noch in unserer Nähe.

Was haben wir gemacht gegen den Husten abgesehen von den Medikamenten?

  • Birnensaft mit warmem Wasser gemischt (super gegen den Hustenreiz, unbedingt ausprobieren)
  • Honig
  • Luftbefeuchter im Schlafzimmer aufgestellt
  • Bei offenem (meist) und geschlossenem Fenster geschlafen (kann nicht sagen was besser war)
  • Zwiebel aufgeschnitten und im Schlafzimmer aufgestellt
  • Ingwerwickel tagsüber 2x
  • Lavendelwickel nachts
  • Viel trinken (Wasser und Tee und Birnensaftschorle)
  • Zwiebelsocken
  • Hustentee
  • Salbeitee-Eis 🙂

Damit sind wir am Ende vom Bericht. Wir haben es erstmal überstanden, nun müssen alle wieder richtig aufgepäppelt werden, damit wir nicht so anfällig sind. Es wird also nun öfters eine Kraftsuppe geben. 😉

Ich würde mich freuen, wenn hier keine Impfdiskussion entsteht.

Bienen-Winterverluste

Ich hatte schon vor zwei Wochen mal einen kurzen Blick in die Stöcke geworfen und festgestellt, dass zwei von vier Bienenvölker gestorben sind.

Nun hatte ich am Wochenende endlich mal Zeit nachzusehen warum und den Überlebenden ggf. noch etwas Essen zu geben. 😔

Ein Volk ist mir verhungert und das Zweite ist wohl zu klein gewesen vor der Winterpause. Dann können sie sich nicht ausreichend warm halten im Winter. 

Totenfall auf dem Gitterboden des Bienenstocks

  

Verschimmelte, tote Bienen

 Von den zwei überlebenden Völkern ist eins sehr stark und sie haben auch noch viele Vorräte. Das Zweite ist nicht sehr stark und beim Blick auf den Boden ist mir leider die Markierung der Königin entgegen gesprungen. Das bedeutet sie haben keine Königin. So können sie leider nicht überleben, denn die Bienen sterben und ohne Königin kommt kein Nachwuchs. Ich wollte sie bei dem kalten Wetter nicht komplett auseinander nehmen um zu sehen ob sie sich eine neue Königin gemacht haben.
Falls sie das gemacht haben ist diese Königin aber unbegattet und kann somit auch keine Eier legen.

Nächstes Wochenende werde ich wohl die Bienen mit dem starken Volk vereinigen und starte wieder mal in ein Bienenjahr mit nur einem Volk. Das erinnert mich sehr an den Start in mein zweites Bienenjahr.Wer also auf Honig von mir gehofft hat, hat dieses Jahr wohl keine Chance. Das eine Volk deckt leider nur unseren eigenen Bedarf.